Donald Trump am Pranger: "The Don" bloßgestellt - Trump-Ex enthüllt bittere Wahl-Wahrheit

Donald Trump muss nach den Midterms eine heftige Wahlschlappe verkraften. Ausgerechnet seine ehemalige Sprecherin Karoline Leavitt benennt nun einen entscheidenden Grund für das Debakel – und der dürfte dem US-Präsidenten gar nicht schmecken.

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Bittere Abrechnung mit Trump: Seine Ex-Sprecherin Karoline Leavitt entlarvt seinen Wahlkampf-Fehler. (Foto) Suche
Bittere Abrechnung mit Trump: Seine Ex-Sprecherin Karoline Leavitt entlarvt seinen Wahlkampf-Fehler. Bild: picture alliance/dpa/AP | Manuel Balce Ceneta
  • Donald Trump von Ex-Pressesprecherin bloßgestellt nach Wahl-Debakel
  • Karoline Leavitt entlarvt Trumps Wahlkampf-Fehler
  • Darum straften die Amerikaner Trump ab

Donald Trump muss eine bittere Wahlschlappe verdauen – und ausgerechnet aus den eigenen Reihen kommt nun eine Erklärung für das Debakel. Seine ehemalige Sprecherin Karoline Leavitt benennt einen entscheidenden Schwachpunkt der Republikaner. Die explodierenden Benzinpreise seien den Amerikanern zum Verhängnis geworden. Ein Eingeständnis, das für den US-Präsidenten besonders unangenehm sein dürfte.

Karoline Leavitt gesteht: Spritpreise schadeten Trump bei den Midterms

Im Gespräch mit Bret Baier bei Fox News' "Special Report" fand Karoline Leavitt deutliche Worte, wie"The Daily Beast" berichtet. Die ehemalige Pressesprecherin des Weißen Hauses räumte ein, dass die hohen Benzinpreise die Ausgangslage für ihre Partei erheblich verschlechtert hätten.

"Ich glaube unbestreitbar, dass die Geschichte und das Umfeld durch die Preise an der Zapfsäule verschlechtert wurden." Für die Amerikaner seien die Kosten beim Tanken eine ständige Erinnerung an die wirtschaftliche Lage, so Leavitts Einschätzung.

Historischer Trost mit bitterem Beigeschmack

Zugleich bemühte sich die 29-Jährige, das Wahldebakel historisch einzuordnen. "Die Realität ist, dass nahezu jede Partei eines amtierenden Präsidenten die Midterm-Wahlen verliert", erklärte sie und fügte hinzu: "Ich weiß, das ist langweilig, viele Leute haben das schon gesagt." Lediglich drei Ausnahmen von dieser Regel habe es in der amerikanischen Geschichte gegeben – ein Verweis auf das typische Pendeln der Wählergunst.

Trump schwärmte lieber über Husteds Kehrseite

Doch Leavitts Erklärung wirft auch ein Schlaglicht auf Trumps Wahlkampfstrategie. Während die Benzinpreise für viele Amerikaner zu einer spürbaren finanziellen Belastung wurden, schien der Präsident andere Prioritäten zu setzen.

Besonders skurril: Bei mehreren Wahlkampfauftritten schwärmte Trump ausführlich vom Hinterteil des republikanischen Senators Jon Husted aus Ohio. Statt die Sorgen der Bürger an den Tankstellen in den Mittelpunkt zu rücken, sorgten seine Kommentare über den Körper des Parteikollegen für Schlagzeilen.

Hohe Benzinpreise wurden für Trump zum Wahlkampf-Problem

Dabei war die Belastung keineswegs nur ein abstraktes wirtschaftliches Problem. Laut "The Daily Beast" kostete eine Gallone Normalbenzin zuletzt landesweit durchschnittlich rund 4,29 Dollar. Das waren etwa 40 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Die Preissteigerungen standen im Zusammenhang mit Trumps Iran-Krieg und den dadurch beeinträchtigten Öllieferungen durch die Straße von Hormus.

Leavitts Eingeständnis macht deutlich, wie sehr die wirtschaftlichen Sorgen der Amerikaner den Republikanern geschadet haben könnten. An der Zapfsäule wurde Trumps Politik für die Wähler unmittelbar spürbar. Die Quittung folgte bei den Midterms.

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