Donald Trump: "Sein Hintern ist wie ein Muskelberg" – Trump-Schwärmerei sorgt für Kopfschütteln
Donald Trump sorgt mit ungewöhnlichen Aussagen über den Körper des republikanischen Senators Jon Husted für Aufsehen. Wiederholt schwärmte der US-Präsident von dessen Hintern. Nun machte sich CNN-Moderator Anderson Cooper darüber lustig.
Von news.de-Redakteurin Anika Bube - Uhr
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- Trump kommentiert wiederholt den Körper von Senator Jon Husted
- CNN-Moderator Anderson Cooper macht sich über die Aussagen lustig
- Umfrage sieht Demokrat Sherrod Brown in Ohio fünf Punkte vor Husted
Donald Trump hat bei seinen Wahlkampfauftritten derzeit ein ungewöhnliches Gesprächsthema: den Körperbau des republikanischen Senators Jon Husted. Wiederholt schwärmte der US-Präsident vor Publikum von dessen Gesäß, Beinen und Füßen. CNN-Moderator Anderson Cooper griff die Äußerungen auf und präsentierte weitere Beispiele dafür, wie Trump das Aussehen männlicher Parteifreunde öffentlich kommentiert.
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"Sein Hintern ist wie ein Muskelberg": Donald Trump schwärmt von Parteikollegen
Bei einer Wahlkampfveranstaltung im US-Bundesstaat Ohio kam Trump erneut auf den Körper des Senators zu sprechen. "Ich studiere seinen Körper. Ich habe noch nie zuvor den Körper eines Mannes studiert", erklärte der Präsident dem Publikum. "Das ist eigentlich nicht mein Ding, ehrlich gesagt." Dann beschrieb Trump, was ihm an Husted aufgefallen sei: "Sein Hintern ist der Wahnsinn. Er ist wie ein Muskelberg." Auch Husteds Beine und Füße erwähnte er. Bei früheren Auftritten hatte Trump zudem dessen Hände, Schultern und Kieferpartie kommentiert.
Auffällig ist, dass Trump seine Aussagen wiederholt mit dem Hinweis einleitete, solche Betrachtungen seien normalerweise nicht seine Sache. "Nichts falsch daran, natürlich. Nichts", schob er vorsorglich hinterher. Trotzdem kehrte er bei mehreren Kundgebungen zu Husteds Erscheinung zurück. Medienberichten zufolge sprach Trump innerhalb eines Monats bei vier Auftritten über den Körper des Senators.
CNN-Moderator fasst Trumps Faible für das Aussehen von Männern zusammen
CNN-Moderator Anderson Cooper nahm die wiederholten Kommentare zum Anlass, weitere Äußerungen Trumps zusammenzustellen. Dabei ging es nicht nur um Jon Husted. Trump hatte auch andere republikanische Politiker öffentlich für ihr Aussehen gelobt. So bezeichnete er den Abgeordneten Mike Collins aus Georgia als "einen gut aussehenden Mann". Rick Jackson beschrieb er als "gutaussehend, distinguiert und schön". Auch über weitere republikanische Verbündete äußerte sich Trump anerkennend. Cooper erinnerte zudem an Trumps Bemerkungen über die Golflegende Arnold Palmer. Im Jahr 2024 hatte Trump bei einer Veranstaltung über Palmer gesprochen und dabei auch angebliche Reaktionen anderer Golfspieler auf gemeinsame Duschsituationen erwähnt. Zum Abschluss sagte der CNN-Moderator sinngemäß: Husteds Hintern möge hart sein, seine Umfragewerte seien dagegen schwach.
"Redet er immer noch über Husteds Hintern?" Spott im Netz über Trumps Fixierung
Auch in den sozialen Medien sorgten Ausschnitte der Rede für Reaktionen. Der Journalist Aaron Rupar veröffentlichte ein Video von Trumps Äußerungen auf X. Ein Nutzer reagierte ungläubig: "Moment – das ist von heute Abend?! Er redet immer noch über Husteds Hintern?" Andere bemängelten den völligen Mangel an politischen Inhalten. "Null Worte über Gesundheitsversorgung, null Worte über niedrigere Preise, nur ein 80-Jähriger, der im Fernsehen den Hintern eines anderen Mannes begutachtet", lautete ein Kommentar. Mehrere Nutzer stellten Trumps geistigen Zustand infrage: "Dieses Verhalten spiegelt ein interessantes Muster wider – jemand, der möglicherweise psychisch instabil und nicht gesund ist." Auch die Reaktion des Publikums wurde kritisiert: "Etwas stimmt nicht mit den Leuten, die dabei lachen. Der Präsident der Vereinigten Staaten redet über den Hintern eines anderen Mannes. Peinlich und unter der Würde des Amtes."
Husted liegt in Umfragen hinter Sherrod Brown
Während Trump bei seinen Auftritten über Husteds Körper spricht, steht für den Senator politisch viel auf dem Spiel. In Ohio tritt der Republikaner bei der Senatswahl gegen den Demokraten Sherrod Brown an. Eine am 21. Oktober veröffentlichte Fox-News-Umfrage unter wahrscheinlichen Wählern in Ohio sah Brown bei 52 Prozent und Husted bei 47 Prozent. Eine weitere Erhebung der Marist University, deren Befragung vom 15. bis 18. Oktober lief, kam auf 48 Prozent für Brown und 44 Prozent für Husted.
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bua/gom/news.de
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