Donald Trump wütend: Beleidigungen am laufenden Band - hier verliert er jegliche Fassung
US-Präsident Donald Trump sorgt mit einem peinlichen Presse-Auftritt für Aufsehen. Die Fragen von CNN-Reporterin Kaitlan Collins waren nicht nur nach seinem Geschmack, er ließ als Antwort eine Reihe an Beleidigungen vom Stapel.
Erstellt von Ines Fedder - Uhr
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- Donald Trump ausfallend bei Reporter-Frage in puncto Russland-Sanktionen
- "Sind Sie dumm?" - US-Präsident verliert die Beherrschung und wütet um sich
- ABC und CNN - Trump bricht mit Medienhäusern und verbannt sie aus dem Weißen Haus
US-Präsident Donald Trump steht kurz vor den Zwischenwahlen in den USA gehörig unter Druck. Neue Zahlen belegen: Trump könnte nach den Midterms wortwörtlich alles verlieren, was er sich im Laufe seiner zweiten Amtszeit aufgebaut hat. Kein Wunder, dass kritische Fragen beim US-Präsidenten derzeit nicht gerne gesehen werden. Als oberster Mann im Staat darf er natürlich in solch einem Ausmaß dennoch nicht die Fassung verlieren - genau das tat er aber.
Donald Trump beleidigt CNN-Moderatorin Kaitlan Collins als "Dummkopf"
Am vergangenen Mittwoch reiste Trump zu einer Wahlkampfveranstaltung nach South Carolina und sprach dort mit einer Reihe von Reporter:innen - darunter auch Kaitlan Collins von CNN. Ihre Fragen sorgten jedoch dafür, dass der 80-Jährige vor aller Augen die Beherrschung verlor. "Sie haben keine Ahnung, wovon Sie reden", schoss der US-Präsident verbal um sich. Moderatorin Collins sei ein "Dummkopf". Mehr noch: "Sie sind dumm. Sie sind ein Dummkopf und sie arbeiten für CNN", erklärte der US-Präsident hitzig. Aber was genau brachte Donald Trump so stark aus der Fassung?
Grund für Trumps Ausraster war eine Russland-Frage
Wie unter anderem der "Daily Beast" berichtet, ist es ausgerechnet eine russlandkritische Frage, die Trumps Nerven über die Maßen strapazierte.Kaitlan Collins wies im Zuge der Wahlkampfveranstaltung lediglich darauf hin, dass die von Trump ausgesetzten Russland-Sanktionen gegen den Willen des verstorbenen Senators Lindsey Graham aus South Carolina seien, für dessen Schwester Trump hier derzeit Wahlkampf betreibe. "Sie machen Wahlkampf für Darline Graham. Was hat sie Ihnen zur Aufhebung der Sanktionen gegen Russland gesagt, für die ihr Bruder so hart gekämpft hat?", fragte die CNN-Moderatorin.
Russland-Sanktionen im Tausch eines Lehrers?
Neben Trumps Verbalausfällen infolge der Frage hat der US-Präsident noch eine weitere, kuriose Erklärung parat, um Trumps neuen Putin-Deal zu rechtfertigen. Er habe durch die Aufhebung der Sanktionen die Freilassung eines aus Michigan stammenden Lehrers aus russischer Haft erwirkt, so Trump, um wenig später noch einmal seine obligatorischen Fake-News-Vorwürfe der CNN-Reporterin entgegenzuwerfen.
Nach der CNN-Abrechnung folgten weitere Beleidigungen Trumps
Aber es blieb an diesem Tag nicht nur bei diesen Beleidigungen. Der US-Präsident, der für gewöhnlich die Plattform "Truth Social" nutzt, um gegen seine Widersacher zu schießen – zuletzt stellte er dort öffentlich einen Senator bloß, der nicht in Trumps Sinne agierte –, knöpfte sich wenig später eine ABC-News-Korrespondentin vor, berichtet der "Daily Beast". Auch Karen Travers befragte den US-Präsidenten zu den Russland-Sanktionen. Trumps Antwort fiel auch hier wenig freundlich aus. "Sind Sie etwa dumm?", unterbrach er die Reporterin. Und weiter: "Sie sind ein dummer Mensch. Und übrigens, ihr Sender ist der schlechteste von allen."
Dass Donald Trump ein gespaltenes Verhältnis zu den Medien pflegt, ist bekannt. Nachdem er große Medienhäuser schließlich aus dem Weißen Haus verbannte und seinen eigenen Medien-Kanal etablieren wollte, scheiterte Trump jedoch mehrmals an der Technik. Die Retourkutsche folgte auf dem Fuß - keine Berichterstattung mehr rundum den US-Präsidenten. Jetzt, wo sich die Lage wieder beruhigt hat, spricht Trump zwar wieder mit den Reporter:innen, auf welche Art und Weise ist dem US-Präsidenten jedoch selbst überlassen - in diesem Fall hagelt es Beleidigungen am laufenden Band.
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ife/sfx/news.de
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