Donald Trump: Trump fix und fertig - hier geht ihm plötzlich die Puste aus

Kurz vor den Midterms kämpft Donald Trump offenbar nicht nur um die Stimmen der Amerikaner, sondern auch gegen die Müdigkeit. Bei seinem letzten Auftritt vor den Zwischenwahlen fielen dem US-Präsidenten beinahe die Augen zu.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Nach seiner letzten Rede vor den Zwischenwahlen hatte Trump Mühe, wach zu bleiben. (Foto) Suche
Nach seiner letzten Rede vor den Zwischenwahlen hatte Trump Mühe, wach zu bleiben. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin
  • Donald Trump kämpfte bei der Rede seines Innenministers Doug Burgum offenbar mit der Müdigkeit
  • Netz-Aufnahmen zeigen den US-Präsidenten mit immer schwerer werdenden Augenlidern
  • Kurz vor den Midterms droht den Republikanern laut Umfragen eine empfindliche Niederlage

Donald Trump wollte kurz vor den Zwischenwahlen noch einmal ganz groß auftrumpfen. Doch ausgerechnet bei seinem letzten großen Auftritt vor dem Wahltag scheint dem US-Präsidenten die Energie auszugehen. Während sein Innenminister Doug Burgum eine Lobeshymne auf seinen Chef anstimmte, hatte Trump offenbar alle Mühe, die Augen offen zu halten. Im Netz ist der Spott groß.

Seine Augen fallen zu – Trump blamiert sich mit Auftritt vor den Zwischenwahlen

Der Schauplatz: der Lincoln Memorial Reflecting Pool in Washington. Auf einem menschenleeren Platz präsentierte Trump am Montag (2. November) stolz die Renovierung des berühmten Wasserbeckens. Mehr als 20 Minuten widmete sich der US-Präsident dabei technischen Details. Es ging unter anderem um Rohre, undichte Stellen, Bewehrungsstahl und die neue blaue Beschichtung des Beckens. Statt eines mitreißenden Wahlkampfauftritts bekamen die Zuschauer eine ausführliche Abhandlung über Bauarbeiten und Wasserqualität.

Anschließend übernahm Innenminister Doug Burgum das Mikrofon. Er nutzte die Gelegenheit, um die angeblich großartige Arbeit seines Chefs zu würdigen. Doch während Burgum Trump in höchsten Tönen lobte, schien der Präsident zunehmend mit sich selbst zu kämpfen.

Netz-User spottet über müden US-Präsidenten

Aufnahmen, die in sozialen Netzwerken kursieren, zeigen Trump mit schwer wirkenden Augenlidern. Immer wieder scheint er dagegen anzukämpfen, einzunicken. Ein X-Nutzer machte sich über die Szene lustig und dichtete dem US-Präsidenten kurzerhand folgende Gedanken an:

"Wach bleiben, Donnie! Wach bleiben! Vielleicht mal den Oberschenkel stimulieren. Augen auf, bloß nicht einschlafen! Aber warum labbert diese völlig unwichtige Tröte eigentlich bei meinem Event rum? Morgen schmeiß ich den raus! So ein Loser!"

Umfragen vor den Midterms: Trump droht ein politischer Denkzettel

Der Spott kommt für Trump zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Am 3. November entscheiden die Amerikaner bei den Zwischenwahlen über die Zusammensetzung des Kongresses. Die Umfragen zeichnen für die Republikaner ein schwieriges Bild: Im landesweiten Umfragetrend haben die Demokraten mit 51,5 Prozent derzeit einen deutlichen Vorsprung vor den Republikanern, die lediglich auf 42,7 Prozent kommen.Sollte sich dieser Rückstand auch an den Wahlurnen zeigen, könnte Trump einen empfindlichen politischen Denkzettel kassieren.

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