Wladimir Putin: USA warnen vor möglichem Terroranschlag in Moskau – Kreml reagiert auf akute Gefahr

Die USA schlagen Alarm und warnen Russland vor einem möglichen Terroranschlag in Moskau. Der Geheimdienst FSB bestätigt den Hinweis aus Washington. Besonders ein bekanntes Ausflugsziel steht im Fokus der Warnung.

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USA warnen Putin vor möglichem Anschlag in Moskau: Kreml reagiert auf Terrorgefahr (Foto) Suche
USA warnen Putin vor möglichem Anschlag in Moskau: Kreml reagiert auf Terrorgefahr Bild: picture alliance/dpa/AP | Pavel Bednyakov
  • Die US-Botschaft warnt vor einer möglichen Attacke auf das Zarizyno-Museum in Moskau
  • Der russische Geheimdienst FSB bestätigt den Hinweis und kündigt Sicherheitsmaßnahmen an
  • Bereits im März 2024 hatten die USA vor einem Terroranschlag nahe Moskau gewarnt

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Die US-Regierung hat Russland vor einem möglichen Terroranschlag in Moskau gewarnt. Nach Angaben des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB wurde der Kreml über konkrete Vorbereitungen für einen Angriff informiert. Die russischen Sicherheitsbehörden hätten daraufhin entsprechende Schritte eingeleitet. Auch die US-Botschaft in Moskau veröffentlichte eine dringende Sicherheitswarnung und rief die Bevölkerung dazu auf, bestimmte Bereiche der Hauptstadt zu meiden.

US-Botschaft warnt vor möglicher Bedrohung mit vielen Opfern

Besonders im Fokus steht eine bekannte Sehenswürdigkeit im Süden Moskaus. Die amerikanische Botschaft warnte für Samstag vor einer möglichen Gefahr im Bereich des Zarizyno-Museums. Bei der Anlage handelt es sich um ein historisches Schloss- und Parkgelände.

Nach Einschätzung der US-Vertretung gibt es Hinweise auf eine glaubwürdige Bedrohung. Dabei könne es möglicherweise zu einem Angriff mit zahlreichen Opfern kommen. Genauere Einzelheiten zu den mutmaßlichen Anschlagsplänen wurden zunächst nicht bekannt gegeben.
Laut "t-online" erklärte die Botschaft, mit den zuständigen russischen Stellen in Verbindung zu stehen. Gleichzeitig richtete sie einen deutlichen Appell an die Menschen vor Ort: Sie sollten das betroffene Gebiet nach Möglichkeit meiden, besonders aufmerksam bleiben und größere Menschenansammlungen umgehen.

FSB bestätigt Warnung aus Washington

Auch die russischen Behörden bestätigten, dass sie Informationen aus den USA erhalten haben. Der Inlandsgeheimdienst FSB teilte am Samstag über russische Nachrichtenagenturen mit, dass Washington auf die mögliche Vorbereitung eines Terroranschlags hingewiesen habe. Nach Eingang der Informationen seien geeignete Sicherheitsmaßnahmen veranlasst worden. Welche konkreten Vorkehrungen getroffen wurden, ließ der Geheimdienst allerdings offen. Ebenso gab es zunächst keine näheren Angaben zu möglichen Verdächtigen oder zum vermuteten Hintergrund der Bedrohung.

Die Warnung ist politisch brisant, denn das Verhältnis zwischen Washington und Moskau ist seit längerer Zeit angespannt. Dennoch scheint der Informationsaustausch bei möglichen Terrorgefahren weiterhin eine Rolle zu spielen.

Frühere US-Warnung vor Anschlag mit vielen Todesopfern

Dass die Vereinigten Staaten Russland vor möglichen Terrorakten informieren, ist nicht neu. Bereits im März 2024 hatten amerikanische Behörden vor einem drohenden Angriff in der Region Moskau gewarnt. Nur wenige Wochen später kam es zu einem verheerenden Anschlag auf eine Konzerthalle nahe der russischen Hauptstadt. Dabei wurden mehr als 140 Menschen getötet. Das Ereignis zählt zu den schwersten Terrorangriffen in Russland seit vielen Jahren.
Vor diesem Hintergrund dürfte die aktuelle Warnung in Moskau besonders ernst genommen werden. Ob tatsächlich ein Anschlag geplant war und welche konkreten Gefahren bestanden, blieb zunächst unklar. Die russischen Sicherheitsbehörden haben nach eigenen Angaben jedoch bereits reagiert.

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