Bryan Adams: Musiker rechnet mit Donald Trump ab – selbst in Republikaner-Hochburgen gibt es Jubel
Bryan Adams rechnet musikalisch mit Donald Trump ab. Doch ausgerechnet in republikanischen Hochburgen wie Texas sorgt sein Anti-Trump-Song für Begeisterung und überraschende Standing Ovations.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Bryan Adams kritisiert Donald Trump und dessen Politik gegenüber Kanada in neuen Songs
- Selbst in konservativen Bundesstaaten wie Texas und Missouri feiert das Publikum seinen Anti-Trump-Song
- Auf seinem neuen Album verarbeitet der Rockmusiker die politischen Spannungen zwischen Kanada und den USA
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Mit seiner Musik setzt Bryan Adams ein deutliches politisches Zeichen. Der kanadische Rockmusiker tritt in die Fußstapfen von Musikern wie Bruce Springsteen und nimmt in seinen neuen Songs die Politik von US-Präsident Donald Trump ins Visier. Besonders überraschend: Selbst in traditionell republikanisch geprägten Bundesstaaten wie Texas und Missouri kommt seine Kritik offenbar bestens an. Der Musiker berichtete nun von begeisterten Reaktionen und unerwarteten Standing Ovations.
Bryan Adams überrascht von Reaktionen auf Trump-Kritik
Wenn Bryan Adams auf der Bühne steht, erwarten seine Fans normalerweise große Rockhits wie "Summer of '69". Doch bei seinen jüngsten Konzerten hatte der Musiker auch politische Botschaften im Gepäck. Mit dem Lied "51st State" positioniert er sich deutlich gegen Trumps wiederholte Äußerungen über eine mögliche Eingliederung Kanadas in die Vereinigten Staaten.Wie Adams im Gespräch mit dem "Hollywood Reporter" erzählte, war zunächst unklar, wie das amerikanische Publikum auf den Song reagieren würde. Schließlich richtet sich die Kritik indirekt gegen den amtierenden US-Präsidenten. Umso erstaunter sei er über die Begeisterung gewesen. Sowohl bei einem Auftritt in Missouri als auch in Texas habe das Publikum mit lang anhaltendem Applaus reagiert. Sogar mehrfach stehende Ovationen habe es gegeben.
Der Sänger hatte offenbar nicht damit gerechnet, dass seine Botschaft ausgerechnet in konservativ geprägten Regionen auf derart viel Zustimmung stoßen würde. Die Reaktionen hätten ihm jedoch gezeigt, dass die politische Haltung der Konzertbesucher nicht zwangsläufig ihren musikalischen Vorlieben oder ihrer Parteizugehörigkeit entsprechen müsse.
Neues Album nimmt Trumps Politik ins Visier
Am 6. November erscheint Adams' neues Album "How's It Goin'". Die Platte ist laut Beschreibung auf der Website des Musikers vor allem eine musikalische Liebeserklärung an seine Heimat Kanada. Gleichzeitig verarbeitet der 66-jährige Künstler darin die Spannungen zwischen seinem Heimatland und den Vereinigten Staaten.
Auslöser für seine Kritik sind unter anderem Trumps aggressive Handelspolitik und dessen wiederholte Provokationen gegenüber Kanada. Besonders die verhängten Zölle und die Äußerungen über Kanada als möglichen 51. US-Bundesstaat beschäftigen den Musiker.
Auch der Titel "Lake Ontario" enthält eine politische Botschaft. Darin nimmt Adams den US-Präsidenten und dessen Verbindungen zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein aufs Korn. Mit seinen Liedern macht der Kanadier deutlich, dass er die Entwicklungen in den USA aufmerksam verfolgt.
Musiker kritisiert Macht des US-Präsidenten
In "51st State" verzichtet Adams darauf, Donald Trump ausdrücklich beim Namen zu nennen. Stattdessen richtet er eine unmissverständliche Botschaft an den amerikanischen Präsidenten. Kanada werde sich nicht zum nächsten Bundesstaat machen lassen. Zugleich fordert der Musiker mehr Respekt gegenüber seinem Heimatland.
Im Interview erklärte Adams laut "Daily Beast", dass ihn vor allem der Umgang mit politischer Macht beschäftige. Wer über derart großen Einfluss verfüge, könne damit schließlich auch viel Positives bewirken. Gerade angesichts der internationalen Krisen sei es für ihn schwer nachvollziehbar, warum diese Möglichkeiten nicht stärker genutzt würden.
Dass seine Songs auch in Trumps politischen Hochburgen auf Zustimmung stoßen, dürfte den Musiker zusätzlich bestärken. Seine Konzerte zeigen zumindest, dass politische Kritik nicht überall auf Ablehnung stößt.
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mlk/news.de
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