Donald Trump: Top-General gefeuert – was läuft hier hinter verschlossenen Türen?

Kriegsminister Pete Hegseth feuert einen hochrangigen Militärführer und die Pentagon-Spitze rätselt. Was steckt hinter dem überraschenden Trump-Manöver ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, an dem ein erneuter Iran-Angriff im Raum steht?

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Laut Insider-Kreisen erwägt US-Präsident Donald Trump (80) den nächsten Iran-Angriff. (Foto) Suche
Laut Insider-Kreisen erwägt US-Präsident Donald Trump (80) den nächsten Iran-Angriff. Bild: picture alliance/dpa/AP/Alex Brandon
  • Top-General des Pentagons, Brett Sylvia, überraschend entlassen
  • Trump vor nächstem Schlag gegen den Iran?
  • Verteidigungsminister Hegseth muss Pentagon-Stelle erneut neu besetzen
  • Spannungen im Trump-Stab – Iran fängt USA-Kampfdrohne ab

Kriegsminister Pete Hegseth hat überraschend den hochrangigen Militärführer, Generalleutnant Brett Sylvia, entlassen. Das berichtet unter anderem "Rawstory". Der Top-General Donald Trumps und Chefplaner des Pentagons wurde Anfang der Woche ohne Angabe von Gründen aus dem Verteidigungsstab der USA entfernt, heißt es aus übereinstimmenden Medienberichten. Ein Sprecher erklärte laut "ABC News": "Wir wünschen ihm und seiner Familie alles Gute für ihren Berufseinstieg und die neuen Möglichkeiten, die sie in den nächsten Lebensabschnitten erwarten."

Die Entlassung sorgt bei Militärexperten für Beunruhigung. Der Grund: Sie kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt.

Schon wieder entlassen - Pentagon-Spitze bereits zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres führungslos

Brett Sylvia war als Chefstratege des Pentagons für die Abteilung für Strategie, Planung und Politik des Vereinigten Stabs, auch bekannt unter dem Namen J5, im Einsatz. Ausgerechnet die Position, die für die Verteidigung der USA so immens wichtig ist, muss durch seine Entlassung bereits zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres neu besetzt werden.

Sylvias Vorgänger, Generalleutnant Joseph McGee, wurde laut "Rawstory" zuvor in den Ruhestand gezwungen.

Dass unter US-Präsident Donald Trump die Regierung unter regem Personalwechsel steht, ist bekannt. Zuletzt machte der Fall der Trump-Sprecherin Katie Zacharia ordentlich Schlagzeilen, die nach nur fünf Tagen im Amt ehrenlos entlassen wurde. Eine erneute Umstrukturierung ausgerechnet im Pentagon kommt aktuell jedoch zu einem denkbar ungünstigen, zumindest allemal verdächtigen Zeitpunkt.

Donald Trump: Plant er bereits den nächsten Iran-Angriff?

Denn: Wie unter anderem "Rawstory" unter Berufung auf "The Atlantic" berichtet, erwägt US-Präsident Donald Trump nach den Zwischenwahlen in den USA einen erneuten Schlag gegen den Iran. Das US-Zentralkommando habe verschiedene Angriffsoptionen ausgearbeitet, so heißt es.

Denkbar seien laut Informationen von "Rawstory" ein "schneller Schlag gegen iranische Atomanlagen" bis hin zu einer "längerfristigen Kampagne" zur Schwächung der iranischen Wirtschaft. Eine endgültige Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump stünde noch aus.

"Jetzt ist nicht der Zeitpunkt, ..." - Insider warnt vor diesem Schritt

Eine Entlassung des obersten Chefstrategen im Pentagon scheint zum aktuellen Zeitpunkt zumindest einmal verdächtig. "Jetzt ist nicht der Zeitpunkt, an dem man die J5 verlieren möchte", erklärt ein ehemaliger Beamter und Insider gegenüber "The Atlantic" zur überraschenden Personalentscheidung.

Kein Vertrauen – Verteidigungsminister Pete Hegseth macht kurzen Prozess

Laut "The Altantic" habe Verteidigungsminister Pete Hegseth "das Vertrauen" inBrett Sylvia jedoch endgültig verloren, heißt es aus internen Kreisen. Zudem wird spekuliert, dass Sylvia unter anderem mit Elbridge Colby, dem obersten zivilen Politikbeamten des Pentagons, aneinandergeraten sei.

Der Iran indes hat inmitten militärischer Spannungen mit den USA den Abschuss einer weiteren Kampfdrohne gemeldet. Die Drohne vom Typ MQ-1 Predator sei östlich der Straße von Hormus abgefangen und zerstört worden, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf die Revolutionsgarden. Angeblich soll die Drohne von einem neuen und fortschrittlichen Flugabwehrsystem abgeschossen worden sein. Eine Bestätigung des US-Militärs für einen Abschuss gab es zunächst nicht.

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/bua/news.de/dpa

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