Donald Trump: UN-Wirbel um den US-Präsidenten – er setzt bewusst auf "Chaos"
Kann das wirklich wahr sein? Ein enger Verbündeter Wladimir Putins soll nach dem Willen Trumps künftig Konflikte zwischen den Nationen der Welt schlichten – ausgerechnet ein Mann, der selbst noch nicht einmal sicher ist, ob er den Job überhaupt will.
Erstellt von Ines Fedder - Uhr
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- Donald Trump will offenbar Wladimir Putins Verbündeten Viktor Orbán an die UN-Spitze hieven
- Experten reagieren entsetzt auf den Vorstoß der US-Regierung
- Orbán als UN-Generalsekretär? Warum der umstrittene Politiker selbst noch zögert
- Donald Trump sorgt erneut mit seinem Gesundheitszustand für Spekulationen
Die Trump-Administration setzt sich offenbar dafür ein, den früheren ungarischen Machthaber Viktor Orbán als nächsten UN-Generalsekretär zu installieren. Das berichtete das "Wall Street Journal" am Sonntag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen. Die Amtszeit des amtierenden Generalsekretärs António Guterres läuft am 31. Dezember aus.
Orbán, ein enger Verbündeter des russischen Präsidenten Wladimir Putin, würde in dieser Position Konflikte zwischen den Mitgliedsstaaten schlichten und als öffentliches Gesicht der Vereinten Nationen auftreten. Der Vorstoß hat bereits heftige Reaktionen ausgelöst – von Fassungslosigkeit bis hin zum Vorwurf gezielter Destabilisierung internationaler Institutionen.
Putins Verbündeter an der Spitze der Weltgemeinschaft?
Orbán regierte Ungarn über Jahre hinweg mit zunehmend autoritärem Kurs und pflegte dabei eine enge Beziehung zu Kreml-Chef Putin – eine Verbindung, die ihn innerhalb der EU und der NATO wiederholt zum Außenseiter machte. Ausgerechnet dieser Mann soll nun die wichtigste diplomatische Position der Welt übernehmen.
Pikant dabei: Orbán selbst hat dem Bericht zufolge noch nicht offiziell seine Kandidatur erklärt. Als Nationalist hege er Vorbehalte dagegen, eine derart international ausgerichtete Rolle zu übernehmen. Die Spannung zwischen seinem politischen Selbstverständnis und dem Amt könnte kaum größer sein.
"Bewusstes Chaos" – Analysten reagieren mit Entsetzen auf Donald Trumps Un-Vorstoß
Die Nachricht löste in politischen Kreisen eine Welle der Empörung aus. Der Politikautor Jim Stewartson bezeichnete die mögliche Unterstützung Orbáns als "bewusstes Chaos" und verglich die Situation auf X mit dem Ende einer "schlechten Verbindungsparty, bei der ein Haufen Typen kein Bier mehr hat und deshalb einfach anfängt, Sachen kaputtzumachen und Möbel in den Pool zu werfen".
It feels like we’re watching the end of a bad frat party where a bunch of chuds run out of beer so they just start breaking stuff and throwing furniture in the pool or whatever. It’s just deliberate chaos.
— Jim Stewartson, Decelerationist ???????????????????????? (@jimstewartson) October 26, 2026
Auch die Autoritarismus-Expertin Ruth Ben-Ghiat fand deutliche Worte und kommentierte knapp: "Was für ein Witz."
Fassungslosigkeit bei demokratischen Strategen nach UN-Vorschlag von Trump
Der demokratische Politikstratege Mike Nellis brachte seine Reaktion auf X auf eine knappe Formel: "Heilige Scheiße, die sind verrückt." Damit steht er nicht allein – quer durch das politische Spektrum stößt der Vorstoß auf Unverständnis.
Das Muster ist dabei kaum zu übersehen: Die Trump-Administration nimmt mit der möglichen Orbán-Nominierung erneut eine zentrale internationale Institution ins Visier. Statt einen konsensfähigen Kandidaten für das höchste diplomatische Amt der Welt vorzuschlagen, setzt Washington auf eine Personalie, die selbst unter Konservativen für Kopfschütteln sorgt – und die nach Einschätzung zahlreicher Beobachter vor allem eines bezweckt: maximale Disruption.
Trump gesundheitlich nicht mehr beisammen?
Donald Trump indes kämpft derweil um seinen Ruf in der Welt – nicht nur wegen seines Orban-Vorstoßes sprechen Experten ihm buchstäblich seinen Verstand ab. Zuletzt sorgte der US-Präsident immer wieder mit fragwürdigen Auftritten für Spekulationen, die seine Gesundheit betreffen. Während Trump vor wenigen Tagen in Georgia bei einer Wahlkampfveranstaltung Schwierigkeiten hatte, zu sprechen, waren kurz zuvor Bilder aufgetaucht, die den US-Präsidenten mit Blessuren im Gesicht zeigen.
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ife/bua/news.de/stg
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