Karoline Leavitt vs. Katie Zacharia: Wieder Ärger um gefeuerte Trump-Sprecherin - jetzt spricht sie
Nur fünf Tage hielt sich Katie Zacharia als Sprecherin des Weißen Hauses – jetzt urteilt ausgerechnet ihre Vorgängerin Karoline Leavitt öffentlich über das Debakel und erklärt den Job kurzerhand für "nichts für sie".
Erstellt von Ines Fedder - Uhr
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- Karoline Leavitt rechnet mit Katie Zacharia ab
- Das steckt hinter dem Fünf-Tage-Desaster der gefeuerten Trump-Sprecherin
- Scott Jennings oder Anna Kelly – wer künftig Donald Trumps Sprachrohr werden könnte
Die frühere Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, hat sich erstmals zum spektakulären Scheitern ihrer Nachfolgerin Katie Zacharia geäußert – und dabei kein Blatt vor den Mund genommen. "Der Job war wohl nichts für sie", sagte die 29-Jährige am Donnerstag gegenüber Fox News.
Leavitt betonte, dass die Position der Pressesprecherin als einer der härtesten Jobs in der Politik gelte und enorme Vorbereitung erfordere. Gleichzeitig nahm sie Präsident Trump in Schutz, der Zacharia Berichten zufolge gegen den Rat seiner Stabschefin Susie Wiles durchgesetzt hatte. "Manchmal weiß man erst, wie jemand abschneidet, wenn er tatsächlich vor die Presse tritt", erklärte Leavitt. Wie der Präsident selbst wünsche auch sie Zacharia alles Gute.
Gefeuerte Trump-Sprecherin Katie Zacharia war nur fünf Tage im Weißen Haus
Zacharias Amtszeit verlief in atemberaubendem Tempo. Am Freitag, dem 9. Oktober, reiste die 40-Jährige für ihr Bewerbungsgespräch nach Washington, organisierte übers Wochenende den Umzug ihrer Familie und startete bereits am Montag offiziell im neuen Job. Nur einen Tag später stand sie vor dem Pressekorps des Weißen Hauses – sichtlich überfordert.
Ihr Debüt-Briefing dauerte gerade einmal 14 Minuten, in denen sie stockend von einem Skript ablas und lediglich drei Reportern von MAGA-nahen Medien das Wort erteilte. Zwei Tage nach dem verunglückten Auftritt kam der nächste Tiefschlag: Zacharia räumte ein, nie eine Anwaltsprüfung bestanden zu haben – obwohl sie sich in sozialen Medien als "Anwältin" präsentiert hatte. Am Freitag war ihre Amtszeit bereits Geschichte. Anschließend ging die Spottwelle erst richtig los. Im Netz sorgten Bikini-Fotos der Ex-Trump-Sprecherin für Wirbel.
So reagiert die gefeuerte Trump-Sprecherin selbst auf ihr Blitz-Aus
Zacharia selbst sieht ihren Blitz-Auftritt in einem deutlich anderen Licht. In einem Interview mit der "New York Post" erklärte die vierfache Mutter, sie sei stolz darauf, dem Ruf des Präsidenten gefolgt zu sein. "Meine Kinder konnten sehen, wie ihre Mutter bei einem der begehrtesten Jobs der Welt angetreten ist", sagte sie. Auch unter widrigen Umständen habe sie den Präsidenten weiter unterstützt – das zeige ihren Kindern, "wie Mut angesichts von Kritik aussieht".
Inzwischen ist Zacharia, die öffentlich als "Bauernopfer" gebrandmarkt wurde, nach Kalifornien zurückgekehrt und bekräftigt ihre uneingeschränkte Loyalität zu Trump und seiner Politik, berichtet die "Bild".
Leavitts öffentliche Nachtritte stoßen allerdings nicht überall auf Zustimmung: Insider warfen ihr laut "New York Post" vor, Trumps persönlich ausgewählte Nachfolgerin nach deren Abgang weiter zu demontieren.
Von der Babypause zurück ins Rampenlicht
Leavitt hatte den Posten der Pressesprecherin von Beginn der zweiten Trump-Amtszeit im Januar 2025 bis August 2026 bekleidet, ehe sie sich aus familiären Gründen zurückzog. Mittlerweile arbeitet sie als Kommentatorin bei Fox News und steht dem Präsidenten weiterhin als enge Beraterin zur Seite.
Bei der Suche nach einer geeigneten Nachfolge mischt Leavitt offenbar aktiv mit. Gegenüber Fox News skizzierte sie das Anforderungsprofil, das Trump an künftige Kandidaten anlege: "Er weiß, dass er jemanden braucht, der hart ist, klug, seine Politik versteht, loyal ist und bereit, sich dort draußen zu behaupten." Niemand verstehe die Medienlandschaft besser als der Präsident selbst, fügte sie hinzu.
Wer folgt auf das Fünf-Tage-Experiment?
Als potenzielle Nachfolger werden derzeit zwei Namen gehandelt: der erfahrene CNN-Gastkommentator Scott Jennings (48) sowie die amtierende stellvertretende Pressesprecherin Anna Kelly (29). Eine Entscheidung dürfte jedoch auf sich warten lassen – laut "Bild" soll die Besetzung erst nach den Midterm-Kongresswahlen am 3. November verkündet werden.
Das Timing überrascht kaum: Die Zacharia-Episode dürfte Trump als höchst unwillkommene Ablenkung im laufenden Wahlkampf empfunden haben. Bis zur Entscheidung bleibt das Rednerpult im Briefing Room des Weißen Hauses damit vorerst ohne festen Besitzer – ein Zustand, den sich die mächtigste Regierung der Welt wohl nicht allzu lange leisten kann.
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