Katie Zacharia: Melonen-Witz gegen gefeuerte Trump-Sprecherin – Moderator mit bitterbösem Vergleich

Donald Trump feuert seine Sprecherin nach nur fünf Tagen – und Seth Meyers kann sich das Lachen kaum verkneifen. Der Late-Night-Moderator nimmt den ungewöhnlich schnellen Abgang mit einer bissigen Pointe auseinander.

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Nach nur fünf Tagen war die Zeit für Katie Zacharia im Weißen Haus auch schon wieder vorbei. (Foto) Suche
Nach nur fünf Tagen war die Zeit für Katie Zacharia im Weißen Haus auch schon wieder vorbei. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Katie Zacharia verlor ihren Posten als Trump-Sprecherin nach nur fünf Tagen
  • Seth Meyers machte sich in seiner Late-Night-Show über den Blitz-Abgang lustig
  • Nach mehreren missglückten TV-Auftritten rückte Trump von seinem anfänglichen Lob für Zacharia ab

Nur fünf Tage lang hielt sich Katie Zacharia als Pressesprecherin des Weißen Hauses. Late-Night-Moderator Seth Meyers konnte sich bei seiner Rückkehr aus einer einwöchigen Sendepause kaum fassen: "Wir waren nur eine Woche in der Pause und wir haben eine komplette Pressesprecherin des Weißen Hauses verpasst", witzelte er in der Eröffnung seines Monologs.

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Meyers legte nach und witzelte über das atemberaubende Tempo der Ereignisse. "Fünf Tage. So lange hat sie durchgehalten. Sie wurde eingestellt, gab ein Pressebriefing und wurde dann so schnell gefeuert, dass die Melone in ihrem Willkommens-Obstkorb noch genießbar war", sagte der Moderator.

Die 42-jährige Zacharia hatte mit ihrer katastrophal kurzen Amtszeit einen unrühmlichen Rekord aufgestellt, der selbst für die an personelle Turbulenzen gewöhnte Trump-Administration bemerkenswert war.

Katie Zacharaia wieder gefeuert – Late-Night-Moderator fassungslos

Meyers präsentierte auch gleich eine eigene Erklärung für das blitzartige Ende: Trump habe Zacharia vermutlich noch vor der Rückkehr von "Saturday Night Live" aus der Sendepause loswerden wollen, um eine Parodie im Keim zu ersticken. Pikant dabei: Die Pressesprecherin selbst hatte offenbar bereits mit ihrem Comedy-Doppel gerechnet. In einem Clip, den die Sendung einspielte, wurde Zacharia von der MAGA-Medienpersönlichkeit Jack Posobiec gefragt, wer sie bei SNL verkörpern solle. Ihre Antwort: "Ich weiß, dass es kommt. Ja. Vielleicht jemand vom Typ Scarlett Johansson." Meyers konterte trocken: "Jemand vom Typ Scarlett Johansson? Das ist SNL. Die können die echte Scarlett Johansson bekommen." Zur Umsetzung der Parodie kam es bekanntlich nicht mehr.

Der Abgang der neuen Trump-Sprecherin - eine Pannenserie wie aus dem Lehrbuch

Hinter dem Comedy-Material steckte allerdings eine weniger amüsante Realität. Zacharias Abgang war laut "The Daily Beast" vor allem die Konsequenz einer beispiellosen Kette von Fernsehdesastern. Bereits ihr erstes Pressebriefing geriet zum vollständigen Fiasko und fiel praktisch in sich zusammen. Nur zwei Tage später folgte ein sichtlich verkrampfter Interviewauftritt bei Fox-News-Schwergewicht Sean Hannity, bei dem sich Zacharia regelrecht wand. Am nächsten Morgen empfingen sie die Moderatoren von "Fox & Friends" mit ungewöhnlicher Kühle. Dass ausgerechnet die hauseigenen Sender der konservativen Medienwelt derart reserviert reagierten, dürfte den Ausschlag gegeben haben. Denn damit fehlte Zacharia auch der letzte sichere Hafen.

Von "fantastisch" zu "vielleicht nichts für sie": Trump servierte Sprecherin nach nur 5 Tagen ab

Trumps Haltung gegenüber seiner Pressesprecherin vollzog dabei eine bemerkenswerte Wendung. Anfangs hatte der US-Präsident Zacharia noch als "fantastisch" gelobt – doch nach der Serie missglückter TV-Auftritte ruderte er am Freitag mit den Worten zurück: "Vielleicht ist es nichts für sie." Zacharia selbst reagierte auf ihre Entlassung mit einer geradezu überschwänglichen Loyalitätsbekundung. Den Präsidenten beschrieb sie als "freundlich, wunderbar, gnädig, nachdenklich, enthusiastisch und den am härtesten arbeitenden Mann". Von Groll über das abrupte Ende nach nur fünf Tagen war keine Spur zu erkennen – ein Abgang, der in seiner devoten Tonlage fast ebenso bemerkenswert war wie die Rekord-Kurzamtszeit selbst.

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/ife/news.de/stg

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