Wladimir Putin: Kremlchef machtlos bei Drohnenangriffen - Moskau in Flammen, Luftwaffenbasis brennt
Wladimir Putins Luftabwehr konnte es nicht verhindern. Kaum war das Starlink-System wieder online, schlug die Ukraine mit einer beispiellosen Drohnenoffensive zu - auch Moskaus Vororte standen in Flammen.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Drohnenangriffe lassen Wladimir Putins Russland brennen
- Wladimir Putin machtlos: Moskaus Luftraum komplett lahmgelegt
- Ukraine-Krieg aktuell: Putin-Rechenzentren attackiert
- Wladimir Putins Luftwaffenbasis in Flammen
Wladimir Putin, der zuletzt von einem Top-General vor einem Angriff auf die Nato gewarnt wurde, konnte es nicht verhindern. Unmittelbar nach der Wiederherstellung des Starlink-Satellitensystems hat die Ukraine eine großangelegte Drohnenoffensive gegen mehrere russische Regionen gestartet.
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Ukraine-Krieg aktuell: Drohnenangriffe lassen Wladimir Putins Russland brennen
Die Reichweite der nächtlichen Angriffe erstreckte sich über mehr als 950 Kilometer. Betroffen waren neben der Hauptstadtregion Moskau auch die Oblaste Rostow, Wladimir und Woronesch. In sozialen Medien kursieren Videos, die Brände und Explosionen an verschiedenen Orten zeigen - offenbar wurden Industrie- und Lagereinrichtungen ins Visier genommen.
Der Angriff erfolgte nur wenige Stunden, nachdem der britische Verteidigungsminister Wes Streeting von seinem US-Amtskollegen Pete Hegseth die Bestätigung erhalten hatte, dass das für die ukrainische Armee unverzichtbare Starlink-System wieder funktioniert. Die vorausgegangene Unterbrechung des Satellitendienstes hatte eine schwere diplomatische Krise zwischen Washington und Kiew ausgelöst. Ukraine-Präsident Selenskyj hatte Donald Trump öffentlich vorgeworfen, sein Land verraten zu haben - der reagierte mit einer wütenden Attacke.
Wladimir Putin machtlos: Moskaus Luftraum komplett lahmgelegt
Rund um die russische Hauptstadt fingen Luftabwehrsysteme nach Angaben von Bürgermeister Sergei Sobjanin mehr als 59 ukrainische Drohnen ab. Trotzdem musste der Flugbetrieb an sämtlichen vier großen Moskauer Flughäfen - Wnukowo, Domodedowo, Schukowski und Scheremetjewo - in der Nacht vollständig eingestellt werden. Starts und Landungen wurden laut dem russischen Oppositionsmedium "Astra" gestrichen. Auch dabei war Wladimir Putin machtlos. Selenskyj hatte im September angekündigt, Russlands Himmel werde "de facto geschlossen" sein.
Augenzeugenvideos aus der Stadt, die beim Netzwerk X zu sehen sind, zeigen Flammen am Nachthimmel, begleitet vom Summen der Drohnen und lauten Detonationen. Ob tatsächlich Ziele in der Hauptstadtregion getroffen wurden, ist bislang nicht geklärt. In den Vororten Moskaus brach mindestens ein Feuer aus.
Ukraine-Krieg aktuell: Putin-Rechenzentren attackiert
Zu den Zielen der nächtlichen Offensive gehörte erneut ein Rechenzentrum des russischen Technologiekonzerns Yandex in der Oblast Wladimir - rund 500 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Aufnahmen von Anwohnern zeigen bei X heftige Explosionen und aktive Flugabwehrsysteme in unmittelbarer Nähe von Wohngebäuden.
Bereits am 11. Oktober war dieselbe Anlage angegriffen worden, woraufhin Yandex den Betrieb des Rechenzentrums vollständig einstellte. Zuvor hatten bestätigte Treffer am 8. und 9. Oktober Yandex-Standorte in den Oblasten Rjasan und Kaluga beschädigt.
Wladimir Putins Luftwaffenbasis in Flammen
Bereits zuvor geriet die Luftwaffenbasis Borisoglebsk in der Oblast Woronesch unter Beschuss. Nach mehreren Explosionen brach auf dem Flugplatz ein Großbrand aus. Luftalarme ertönten in der gesamten Region. Der ukrainische Generalstab beziehungsweise die ukrainische Marine gaben an, dass der Angriff mit dem Marschflugkörper Neptun durchgeführt wurde, berichtet "Kyiv Independent".Die ukrainische Seite meldete Schäden an sechs Su-34-Kampfflugzeugen; laut Präsident Selenskyj wurden vier zerstört und zwei beschädigt.
Mehr als 950 Kilometer südöstlich von Moskau traf die Drohnenoffensive auch die Oblast Rostow. Gouverneur Juri Slussar berichtete von Schäden an Produktions- und Lagereinrichtungen in der Stadt Aksai, wo zudem ein Brand ausbrach. Auch der Bezirk Tschertkow und die Stadt Bataisk wurden demnach angegriffen.
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