Ukraine-Krieg aktuell: Soldaten in "Todeszonen" geschickt – schwere September-Verluste für Putin

Im Ukraine-Krieg werden erneut alarmierende Zahlen für Wladimir Putin gemeldet. Allein im vergangenen September soll der Kremlchef weitere 50.000 Soldaten verloren haben. Kiew locke die russischen Streitkräfte in sogenannte "Todeszonen".

Erstellt von - Uhr

Wladimir Putin musste im September 2026 erneut massive Verluste im Ukraine-Krieg verkraften. (Foto) Suche
Wladimir Putin musste im September 2026 erneut massive Verluste im Ukraine-Krieg verkraften. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin | Gavriil Grigorov
  • Laut anonymem Nato-Vertreter hat Russland im September 2026 weitere 50.000 Soldaten im Ukraine-Krieg verloren
  • Ukrainischer Generalstab meldet eine ähnlich hohe Zahl
  • Putins Soldaten werden in "Todeszonen" geschickt

Sämtliche Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs sind bislang gescheitert. Auch nachdem US-Präsident Donald Trump am Wochenende verkündet hatte, dass beide Seiten ihre Angriffe auf Energieanlagen vorübergehend einstellen würden, soll Russland bereits nach kurzer Zeit wieder dagegen verstoßen haben. Auch auf dem Schlachtfeld gingen die Kämpfe in den vergangenen Wochen ununterbrochen weiter. Dabei soll es für Kremlchef Wladimir Putin erneut massive Verluste gegeben haben.

Ukraine-Krieg aktuell: Russland verliert 50.000 Soldaten im September 2026

Laut einem aktuellen Bericht von "Bloomberg" hat Russland im September 50.000 weitere Soldaten verloren. Mehr als 28.000 von ihnen seien gestorben. Die Zahlen stammen von einem anonymen Nato-Vertreter und decken sich in etwa mit den Angaben des ukrainischen Generalstabs, der die russischen Verluste auf 46.230 Streitkräfte beziffert. Dem Nato-Vertreter zufolge soll die Ukraine im selben Zeitraum lediglich 5.000 Soldaten verloren haben. Unabhängig überprüft werden konnten die Angaben jedoch bislang nicht.Bereits Ende September hatte Kiew einen der verlustreichsten Monate seit Kriegsbeginn für Moskau prophezeit. Laut "Kyiv Independent" stiegen die russischen Verluste seit Januar von 31.170 Soldaten auf nunmehr über 46.000 – ein Anstieg um fast 46 Prozent. Seit Beginn der Invasion soll Russland bereits mehr als 1,5 Millionen Streitkräfte an der Front verloren haben.

Wladimir Putins Truppen an der Front unter Druck

Der anonymen Quelle von "Bloomberg" zufolge sind die hohen Verluste auf russischer Seite darauf zurückzuführen, dass Putins Truppen in sogenannte "Todeszonen" geschickt werden. Diese sichert die Ukraine mit bewaffneten Drohnen, Landminen, Artilleriefeuer und weiteren Verteidigungsanlagen. Währenddessen habe Kiew durch eine Bodenoffensive zuletzt mehr als 125 Quadratkilometer Territorium zurückerobern können.

Auch diese News rund um den Ukraine-Krieg könnten Sie interessieren:

/bua/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.