Hans-Georg Maaßen wird Staatssekretär

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Ali Güngörmüs privat: Wie lebt der TV-Koch mit türkischem Background?

Ali Güngörmüs hat es geschafft: Der Koch betreibt gleich zwei eigene Restaurants in Deutschland und ist darüber hinaus auch ein bekannter Fernsehkoch. Der Sohn eines türkischen Gastarbeiters musste sich jedoch nach oben kämpfen.

Ali Güngörmüs ist der einzige Sternekoch weltweit mit türkischen Wurzeln. Bild: Facebook.com/Ali Güngörmüs

Ali Güngörmüs wurde am 15. Oktober 1976 in Tunceli in der Türkei geboren. In einem Gespräch mit der "taz" verriet Güngörmüs einmal, er stamme aus einer Großfamilie mit sieben Kindern, die einen kleinen Bauernhof mit Obstplantage und Viehzucht besaß. Da Alis Vater jedoch seit den frühen 1960er Jahren als Schweißer in München arbeitete, zog die Familie 1986 zu diesem in die Bundesrepublik.

Koch Ali Güngörmüs: Nach Restaurant "Le Canard Nouveau" in Hamburg Eröffnung des "Pageou" in München

Dort, mit gerade einmal 14 Jahren, ließ Ali sich nach seinem Hauptschulabschluss zum Koch ausbilden und eröffnete 2005 nach einer längeren Zeit unter Sternekoch Karl Ederer sein eigenes Restaurant: Das "Le Canard Nouveau" in Hamburg.

Im Jahr darauf erhielt dieses einen Michelin-Stern. 2014 folgte dann das nächste Großprojekt: Das Restaurant "Pageou" in München wurde eröffnet. Wie es auf der Homepage des Restaurants heißt, wurde dieses von seinem Inhaber nach dem kleinen Dorf in Ostanatolien benannt, in dem Ali seine ersten Lebensjahre verbrachte. Heute ist Ali der einzige Sternekoch weltweit mit türkischen Wurzeln.

Ali Güngörmüs privat: Verheiratet und auch noch häufig im TV unterwegs

Laut "Gala" ist Ali Güngörmüs privat mit seiner Frau Stefanie Schöner verheiratet und hat mit ihr zusammen einen Sohn. In seiner Freizeit spiele er gerne Fußball und habe einen Mops namens Dietmar. Neben anderen Kollegen wie Steffen Henssler ist Ali Güngörmüs heute auch als Fernsehkoch bekannt: Als Juror und Moderator trat er in "Die Küchenschlacht" auf, weiterhin war er bei "Lanz kocht!" und ab November 2013 war er Juror bei "Topfgeldjäger" (allesamt ZDF). Auch war Ali Güngörmüs häufiger in "Grill den Henssler" und im Nachfolgeformat "Grill den Profi" zu sehen. In letzterem trat der Profi-Koch gegen hoch motivierte Promis im Koch-Duell an. Auf eines hat er dabei aber immer definitiv verzichtet: Nämlich Billigprodukte.

Von Billigprodukten hält er nicht viel

So sieht Ali das Engagement mancher Kollegen für Billigprodukte extrem kritisch: "Wenn du ein Gourmet-Restaurant führst und dich für gesunde Ernährung einsetzt, dann kannst du das nicht machen. Da machst du dich unglaubwürdig. Und es gibt auch eine Ehre als Koch", sagte Güngörmüs der "taz".

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lid/news.de

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