07.06.2019, 18.31 Uhr

Asteroid 2019 LA: DIESER Mega-Asteroid schrammt HEUTE an der Erde vorbei

Endzeit-Fanatiker aufgepasst: Freitagnacht (07.06.2019) rast ein riesiger Asteroid auf die Erde zu. Laut Nasa kommt der Gesteinsbrocken der Erde gefährlich nah. Droht uns ein Asteroiden-Einschlag?

Erneut schrammt ein riesiger Asteroid gefährlich nah an der Erde vorbei. Bild: AdobeStock / lassedesignen

Nahezu täglich rasen Asteroiden an der Erde vorbei. Die meisten sind für die Erde glücklicherweise keine Bedrohung. Nun nimmt allerdings ein gigantischer Asteroid Kurs auf die Erde. Einen Weltuntergang muss aber niemand befürchten. Die Nasa gibt Entwarnung.

Asteroid am 07.06.2019: Gesteinsbrocken vor Pfingsten auf Erdkurs

Auf der Webseite des "Center for Near Earth Object Studies" listet die Weltraumbehörde nämlich sämtliche Asteroiden, deren Flugbahn in Erdnähe liegt. Nah ist dabei jedoch relativ. Als erdnah definiert die Nasa nämlich eine Entfernung von weniger als 3,84 Millionen Kilometer, also dem zehnfachen Mondabstand. Trotz des sehr großen Abstandes beobachtet die Nasa diese Gesteinsbrocken dennoch mit Argusaugen - sie gelten als potenziell gefährlich. Immerhin könnten sie bei einem Einschlag verheerende Folgen für das Leben auf der Erde haben.

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Am Freitagabend (07.06.2019) fliegt ein sehr großer Asteroid an der Erde vorbei. Er trägt den Namen "2019 LA" und sollte gegen 22.40 Uhr seinen erdnächsten Punkt erreichen. Dann ist der Asteroid nur noch 5,3 Millionen Kilometer von uns entfernt. Seine Größe wird auf einen Durchmesser zwischen 51 und 110 Meter geschätzt. Er soll mit einer Geschwindigkeit von 22,28 Kilometern pro Sekunde an der Erde vorbeirauschen.

Katastrophale Folgen eines Asteroiden-Einschlags auf der Erde

Wie die Folgen eines Einschlags aussehen könnten, zeigte 2013 die Explosion eines etwa 20 Meter großen Meteoriten über der russischen Millionenstadt Tscheljabinsk. Rund 7.000 Gebäude wurden dabei beschädigt und etwa 1.500 Menschen wurden verletzt. Die Explosion soll die zerstörerische Kraft von 30 bis 40 Hiroshima-Atombomben gehabt haben.

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bua/loc/news.de

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