07.06.2019, 08.54 Uhr

Unwetterwarnung Juni 2019 aktuell: Massiven Störungen an Berliner Flughäfen nach Unwetter

Für einige Regionen Deutschlands hat der Deutsche Wetterdienst bereits Hitzewarnungen herausgegeben. Doch kräftige Gewitter sorgen für Abkühlung. In Bocholt in Münsterland soll sogar ein Tornado gewütet haben. Die aktuelle Wettervorhersage für Deutschland.

Der Deutsche Wetterdienst hat Hitzewarnungen für einige Regionen Deutschlands herausgegeben. Bild: AdobeStock/ vladischern

Der Sommer beginnt in Deutschland mit ganz viel Sonnenschein und heißen Temperaturen. Doch die schwül-warme Hitze hat auch ihre Schattenseiten: So drohen im Wochenverlauf örtlich starke Gewitter, die sogar Unwetterpotential haben.

Unwetter im Juni in Deutschland im News-Ticker

+++ 07.06.2019: Gewitter erreicht Saarland und Rheinland-Pfalz - zieht Richtung NRW +++

Ein Gewitter mit teils heftigen Sturmböen hat am Mittwochabend das Saarland und das westliche Rheinland-Pfalz erreicht. In der Nacht zum Donnerstag sollte das Gewitter auch den Westen Nordrhein-Westfalens erreichen, wie eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) der Deutschen Presse-Agentur sagte. "Dabei ist vor allem der Wind das Problem - es sind orkanartige Böen bis zu 115 Stundenkilometern möglich", sagte die Sprecherin.

Im Ortsteil Mennig im saarländischen Perl fielen innerhalb von zehn Minuten sechs Liter Regen pro Quadratmeter, wie die Sprecherin sagte. Die Feuerwehr in Saarbrücken berichtete von ersten Einsätzen wegen umgekippter Bäume. Menschen seien dabei zunächst nicht verletzt worden, hieß es.

+++ 06.06.2019: Unwetter führt zu Störung bei Abfertigung an Berliner Flughäfen +++

Wegen eines Unwetters ist die Abfertigung an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel am Donnerstagnachmittag vorübergehend unterbrochen worden. Kurze Zeit später sei der Betrieb aber wieder aufgenommen worden, sagte ein Sprecher.

Am Nachmittag war das Gewitter mit heftigem Regen über die Hauptstadt gezogen. Zeitgleich meldete die Flughafengesellschaft auf Twitter, dass es wetterbedingt zu erheblichen Verzögerungen bei der Abfertigung komme. "Bei zu starkem Wind dürfen wir nicht mit allen Fahrzeugen abfertigen. Das ist gesetzlich geregelt", ergänzte ein Sprecher. Die Unterbrechung diene dem Schutz der Mitarbeiter und der Fluggäste.

+++ 06.06.2019: Großbrand bei Jüterbog: Katastrophenfall ausgerufen +++

Der Waldbrand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog in Brandenburg hat sich als schwerer zu löschen erwiesen als zunächst angenommen. Der Landkreis Teltow-Fläming stufte das Feuer am Donnerstag als Katastrophenlage ein und übernahm die vollständige Einsatzleitung. Kreisbrandmeister Tino Gausche sprach von einer «einmaligen Dimension» des Brandes. "Das hatten wir so noch nie", sagte er am Donnerstag.

Jüterbog hatte seit Anfang der Woche die Einsatzleitung bei dem Großbrand in seinem Verwaltungsgebiet. Das Ausmaß sei aber inzwischen so groß, dass die Stadt das nicht mehr leisten könne, sagte eine Sprecherin am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Das Brandgebiet breitete sich auf rund 800 Hektar aus. Es war der größte Waldbrand in der Mark seit Jahrzehnten. Mittlerweile regnete es - ob das half, den Band einzudämmen, konnte die Stadtsprecherin aber zunächst nicht einschätzen.

+++ 06.06.2019: Waldbrand in Brandenburg ausgeweitet - Orte derzeit nicht gefährdet +++

Der Waldbrand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog in Brandenburg hat sich ausgebreitet. Mittlerweile brenne es auf einer Fläche von mehr 800 Hektar, teilte die Stadt südwestlich von Berlin am Donnerstagvormittag mit. Am Mittwochabend hatte die betroffene Fläche noch 600 Hektar betragen. In der Nacht hatten 120 Feuerwehrleute versucht, die Flammen einzudämmen. Es ist der größte Waldbrand in Brandenburg seit Jahrzehnten.

Die um Amtshilfe gebetene Luftwaffe unterstützt die Löscharbeiten. Seit dem Morgen sei ein CH53-Hubschrauber im Einsatz, um die Flammen auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog unter Kontrolle zu bringen. Für Orte in der Nähe der Waldbrände im Landkreis Teltow-Fläming besteht nach Angaben der Kreisverwaltung derzeit aber keine akute Gefahr.

+++ 06.06.2019: Luftwaffe hilft bei Bekämpfung von Waldbrand in Brandenburg +++

Die Luftwaffe unterstützt die Löscharbeiten bei einem großen Waldbrand in Brandenburg. Seit Donnerstagmorgen sei ein CH53-Hubschrauber im Einsatz, um die Flammen auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog südwestlich von Berlin unter Kontrolle zu bringen, teilte die Luftwaffe mit. Der Hubschrauber trage einen Löschbehälter "Smokey", aus dem 5.000 Liter Wasser abgelassen werden könnten. Der Waldbrand in Jüterbog ist nach Einschätzung des Brandenburger Umweltministeriums der größte im Land seit der Wende. Die Luftwaffe war um Amtshilfe gebeten worden.

+++ 05.06.2019: Waldbrände wüten in Brandenburg! Waldbrand auf 550 Hektar +++

Die Feuerwehr auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz in Jüterbog kämpft aktuell gegen einen Waldbrand auf 550 Hektar. "Größere Brände gab es nur in den 70er Jahren", sagt der Referatsleiter Wald und Forstwirtschaft im Ministerium, Carsten Leßner. 120 Feuerwehrleute waren vor Ort, wie die Regionalleitstelle der Feuerwehr Brandenburg mitteilte. Zwei Löschhubschrauber der Bundespolizei waren über dem Waldgebiet im Einsatz.

+++ 05.06.2019: Ministerium: Waldbrand bei Jüterbog größter seit 1990 in Brandenburg +++

Der Waldbrand in Jüterbog ist nach Einschätzung des Brandenburger Umweltministeriums der größte im Land seit der Wende. "Größere Brände gab es nur in den 70er Jahren", sagte der Referatsleiter Wald und Forstwirtschaft im Ministerium, Carsten Leßner, am Mittwoch. Zuvor hatte er dem Berliner "Tagesspiegel" (Dienstag) gesagt: "Das könnte flächenmäßig gesehen der größte Brand in der Geschichte des Landes werden."

Der Brand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz umfasste nach Angaben des Ministeriums 550 Hektar. Aufgrund aufkommenden Windes breite sich der Brand am Mittag Richtung Südwesten weiter aus. Eine Gefahr für Anwohner bestehe derzeit nicht.

+++ 05.06.2019: Bis zu 36 Grad in Ostdeutschland! Hitzefrei in Niedersachsen +++

In Niedersachen hatten wegen der hohen Temperaturen erste Schulen hitzefrei gegeben. Überhaupt wurden deutschlandweit sehr hohe Temperaturen erwartet, vor allem in Ostdeutschland mit bis zu 36 Grad. "Brandenburg ist der Hotspot Europas", sagte DWD-Sprecher Andreas Friedrich. Selbst in Andalusien oder der Türkei gebe es keine vergleichbaren Werte.

Für Donnerstag können die Schülerinnen und Schüler dann nicht mehr auf Freizeit hoffen. Kräftige Gewitter bringen Abkühlung. Teils muss mit Starkregen, orkanartigen Böen und Hagel gerechnet werden, wie der DWD in Offenbach mitteilte. Der Vorhersage zufolge sollen Gewitter ab Mittwochnachmittag von Frankreich in den Westen und Südwesten Deutschlands ziehen. Auch die Bildung erneuter Tornados schloss der DWD nicht aus.

+++ 05.06.2019: DWD-Experte bestätigt Tornado in Bocholt +++

Der Deutsche Wetterdienst hat die Windhose, die in der Nacht zu Mittwoch in Bocholt gewütet hat, als Tornado eingestuft. Die Experten gehen davon aus, dass der senkrechte Wirbelwind Windgeschwindigkeiten zwischen 181 und 253 Stundenkilometer entwickelt hat, sagte der Tornadobeauftragte des Deutschen Wetterdienstes, Andreas Friedrich, am Mittwoch.

Der mittelstarke Tornado hatte in einem Straßenzug verheerende Schäden angerichtet. Dachziegel wirbelten umher, ein Dach wurde vollständig abgedeckt. Ein Auto wurde vom Wind erfasst und zehn Meter weit durch die Luft geschleudert. Fenster und Wintergärten gingen zu Bruch, Bäume wurden entwurzelt.

In Zusammenarbeit mit Experten der europaweiten Datenbank für solche Wetterphänomene ESWD (European Severe Weather Database) seien Schadensbilder analysiert und mit Augenzeugenberichten abgeglichen worden. "Die Schäden, die wir da gesehen haben, können nur durch einen Tornado verursacht worden sein", sagte DWD-Experte Friedrich.

+++ 05.06.2019: Hitze verabschiedet sich mit heftigen Gewittern +++

Kräftige Gewitter bringen Abkühlung nach Deutschland. Teils muss mit Starkregen, orkanartigen Böen und Hagel gerechnet werden, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch in Offenbach mitteilte.

Die Gewitter sollten der Vorhersage zufolge ab Mittwochnachmittag von Frankreich in den Westen und Südwesten Deutschlands ziehen, auch die Bildung erneuter Tornados schloss der DWD nicht aus. Am Donnerstag muss dann gegen Nachmittag östlich der Elbe mit kräftigen und teils unwetterartigen Gewittern gerechnet werden. Dadurch sinke die Waldbrandgefahr und auch für Allergiker werde der Aufenthalt im Freien erträglicher, erklärte DWD-Meteorologe Robert Hausen. Die Temperaturen sinken deutlich auf 19 bis 24 Grad im Westen, dem Osten steht bei bis zu 30 Grad noch einmal ein sehr warmer bis heißer Tag bevor.

+++ 05.06.2019: Unwetter in Deutschland - Verdacht auf Tornado in Bocholt +++

In münsterländischen Bocholt hat in der Nacht zum Mittwoch möglicherweise ein Tornado erhebliche Schäden verursacht. Ein Auto sei durch die Luft gewirbelt, ein Dach komplett abgedeckt worden, sagte ein Sprecher der Stadt in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt wurden demnach neun Häuser beschädigt und etwa 100 Bäume entwurzelt.

"Da hat eine lokale Windhose massiv gewütet", berichtete der Stadtsprecher. Eine Person sei leicht verletzt worden. Etwa 90 Feuerwehrleute waren den Angaben zufolge in der Nacht über Stunden im Einsatz. "Das könnte ein Tornado gewesen sein", sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Morgen.

+++ 05.06.2019: Rekord-Temperaturen erwartet! Hitze-Warnung für DIESE Regionen +++

Am Mittwoch erwarteten die Meteorologen wieder Hitze in weiten Teilen des Landes. Für Teile Baden-Württembergs sowie weite Teile Brandenburgs, Sachsen-Anhalts, Thüringens und ganz Sachsen gab der DWD für Mittwoch eine Hitzewarnung heraus. Am Abend könnten sich laut der Prognosen dann vor allem im Südwesten Deutschlands bis ins südliche Nordrhein-Westfalen neue Gewitter zusammenbrauen. In Brandenburg gilt weiterhin die höchste Warnstufe für Waldbrände.

+++ 05.06.2019: Unwetter aktuell: Gewitterfront rollt über Deutschland hinweg +++

Mit deutlich weniger Wucht als befürchtet ist in der Nacht eine Gewitterfront über Teile von Deutschland gezogen. "Das Gewitter hat sich über Deutschland ziemlich schnell abgeschwächt", sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am frühen Mittwochmorgen. Über Belgien und die Niederlande war es zuvor noch mit Böen von mehr als 100 Stundenkilometer gezogen.

Mit Böen von bis zu 90 Kmh war das Unwetter auf Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland getroffen. Im Raum Bocholt gab es laut DWD Berichte über umgekippte Bäume und ein umgestürztes Auto. "Das könnte ein Tornado gewesen sein", sagte der DWD-Meteorologe. Das müsse jedoch am Mittwoch noch vor Ort untersucht werden. Der DWD hatte angesichts des Gewitters in der Westhälfte Deutschlands in mehreren Landkreisen vor Unwettern gewarnt. Im Laufe der Nacht zog das Gewitter über Niedersachsen weiter in Richtung Schleswig-Holstein.

+++ 04.06.2019: Warnungen vor Hitze und Gewittern in Deutschland +++

Weiter Hitze und Unwetter in vielen Regionen Deutschlands: Für Dienstag haben die Meteorologen wieder hochsommerliches und gebietsweise gewittriges Wetter angekündigt. Möglich sei Starkregen mit mehr als 25 Litern Regen pro Quadratmeter binnen kurzer Zeit, aber auch Hagel sowie Sturmböen bis hin zu Tornados, warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD). Im östlichen Landesteil gebe es wieder starke Wärmebelastung.

Für Nordrhein-Westfalen warnte der DWD für Dienstagabend und die Nacht zu Mittwoch vor neuen Unwettern. Betroffen seien vor allem die grenznahen Regionen, also die Eifel und das westliche Münsterland. Lokal seien Hagel, Starkregen und Orkanböen oder sogar einzelne Tornados möglich. In der Nacht zum Donnerstag steige die Unwettergefahr noch deutlich an.

Angesichts starker Wärmebelastung in Teilen Ostdeutschlands sowie am Oberrhein im Südwesten Deutschlands hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstag eine Hitzewarnung veröffentlicht. Anlass für eine Hitzewarnung der Stufe Eins sind gefühlte Temperaturen von 32 bis 38 Grad. Am Abend rechnete der DWD dann vor allem im Nordwesten Deutschlands mit unwetterartigen Gewittern. Während es am Mittwoch in den Gewitter-Regionen - also im Nordwesten Deutschlands - stark bewölkt mit Temperaturen von 25 bis 29 Grad sein dürfte, rechnen die Meteorologen im Rest des Landes mit viel Sonne und 30 bis 35 Grad.

+++ 04.06.2019: Waldbrände in Brandenburg durch Extrem-Hitze +++

In Brandenburg brennen weiterhin zwei Waldflächen, zusammen so groß wie der Große Wannsee in Berlin. Nach eigener Einschätzung hat die Feuerwehr die Brände unter Kontrolle. Bei Jüterbog südwestlich von Berlin lodere es auf einer Fläche von 250 Hektar, östlich der Hauptstadt bei Hennickendorf auf etwa 60 Hektar, sagte ein Sprecher am Dienstagmorgen.

Rund 50 Feuerwehrleute bewachten die Brände über Nacht. Das Feuer zu löschen ist laut dem Sprecher nicht möglich, da beide Brandorte ehemalige Truppenübungsplätze sind, auf denen Munition liegt, die explodieren kann. "Auf dem Gelände bei Jüterbog wird schon seit Jahrhunderten geschossen, das ist viel zu gefährlich."Nahe der Brandstellen in Brandenburg wurde am Montag die höchste Temperatur ganz Deutschlands gemessen. 35,1 Grad waren es in Niedergörsdorf im Landkreis Teltow-Fläming.

+++ 04.06.2019: Tornado-Gefahr in Deutschland: HIER drohen Gewitter, Sturmböen und Hagel +++

Das unbeständige Wetter bleibt Deutschland erhalten. Nach DWD-Prognosen sollte es sich am Dienstag aber weniger extrem zeigen. Am Oberrhein und in Ostdeutschland könnten zwar erneut Temperaturen jenseits der 30 Grad erreicht werden. Auch seien punktuell weiterhin Gewitter möglich, sagte der Sprecher.

In der zweiten Hälfte des Dienstag rechnete der DWD dann wieder mit größeren unwetterartigen Gewittern, die allerdings vor allem im Nordwesten Deutschlands auftreten könnten. Ein ähnliches Bild erwartete der DWD für den Mittwoch. Auf "weather.com" ist von einer Tornado-Serie durch ungewöhnlich starke Superzellen die Rede. In einigen Regionen ist mit schweren Gewittern, Sturmböen und Hagel zu rechnen.

+++ 03.06.2019: Sprecher: Betrieb am Frankfurter Flughafen läuft reibungslos +++

Nach Beeinträchtigungen durch ein heftiges Gewitter haben sich die Abläufe am Frankfurter Flughafen einem Sprecher zufolge normalisiert. "Der Betrieb läuft reibungslos", sagte er am frühen Abend. Annulliert worden seien insgesamt 69 Starts und 70 Landungen. Insgesamt waren für den Tag rund 1500 Flugbewegungen am Frankfurter Airport geplant.

+++ 03.06.2019: Unwetter-Chaos in Pforzheim, Zugausfälle in NRW +++

Im Raum Pforzheim fielen nach einer Schätzung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) punktuell bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter. Nach Polizeiangaben musste zwischen Pforzheim-Dillweißenstein und Unterreichenbach kurzfristig auch eine Straße nach einem Hangrutsch gesperrt und gesäubert werden. In Pforzheim fiel ein Baum auf zwei Fahrzeuge. Verletzt wurde dabei niemand.

In Stuttgart, Reutlingen oder Aalen sowie in anderen Städten des Südwestens wurden durch den Sturm einzelne Bäume, Schilder und Bauzäune umgerissen.In Nordrhein-Westfalen mussten Pendler auf dem Weg zur Arbeit wegen der Gewitter mit Zugausfällen und Verspätungen kämpfen. Auf den Autobahnen staute sich der Verkehr zeitweise auf etwa 300 Kilometern. Zwischen Ruhrgebiet und Rheinland lief der Bahnverkehr nach einem Blitzeinschlag in Mülheim mehrere Stunden nur stark eingeschränkt.

+++ 03.06.2019: Heftiges Gewitter behindert Flugbetrieb in Frankfurt/Main +++

Ein heftiges Gewitter hat am Montagnachmittag den Betrieb am Frankfurter Flughafen weitgehend lahmgelegt.Wie eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport sagte, legte die Deutsche Flugsicherung (DFS) am Nachmittag eine sogenannte Nullsteuerung fest. Das bedeutet, dass bereits in der Luft befindliche Maschinen zwar landen konnten oder umgeleitet wurden. An Flughäfen im europäischen Umfeld starteten während der Nullsteuerung aber keine Flugzeuge in Richtung Frankfurt.

Die Arbeit auf dem Vorfeld wurde vorübergehend eingestellt. Rund 90 Minuten nach Beginn des Gewitters seien 114 Verbindungen annulliert gewesen, sagte die Sprecherin weiter. Passagiere mussten sich auf Verzögerungen einstellen. Wann der Betrieb wieder normal laufen sollte, war zunächst unklar.

+++ 03.06.2019: Alarmstufe Violett: HIER drohen Unwetter und Tornados +++

Der Deutsche Wetterdienst hat für fünf Landkreise in Deutschland die höchste Alarmstufe ausgerufen. ImHochsauerlandkreis, Paderborn, Höxter, Waldeck-Frankenberg Kreis und Stadt Kassel gilt demnach Alarmstufe Violett. Dem Wetterexperten Jan Schenk zufolge bewegt sich eine Superzelle auf diese Regionen zu. "Der riesige Gewitterkomplex bringt nicht nur extremen Starkregen, sondern es heftigen Hagel mit Korngrößen von bis zu 4 Zentimetern. Im Radarbild bildet sich gerade ein Bogen aus. Das ist ein Hinweis auf einen Tornado", wird Schenk auf "Focus Online" zitiert.

Eine Gewitterzelle rollt über Deutschland. Bild: dpa

+++ 03.06.2019: Zugausfälle und Verkehrschaos! Gewitterfront zieht über Deutschland +++

Teils starke Gewitter sind von Westen her nach Deutschland gezogen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Montagmorgen vor teils kräftigen Gewittern mit Starkregen, Hagel und einzelnen Sturmböen vor allem in den westlichen Regionen Deutschlands. Auf dem Wetterportal "kachelmannwetter.de" waren zahlreiche Blitze vor allem im Rheinland, im Ruhrgebiet und südlich von Bremen verzeichnet.

Starke Gewitter über Nordrhein-Westfalen verursachten am Montagmorgen Zugausfälle und Behinderungen im Berufsverkehr. In Mülheim schlug ein Blitz in ein Stellwerk ein. Signale und Weichensteuerungen seien ausgefallen, sagte ein Bahnsprecher. Die Züge seien teils mit deutlich verminderter Geschwindigkeit gefahren, teils fielen sie aus. Der Fernverkehr wurde umgeleitet. Es gebe erhebliche Behinderungen im Ruhrgebiet und Rheinland. Auf den Autobahnen staute sich der Verkehr zeitweise auf insgesamt etwa 300 Kilometern.

Die Einsatzkräfte in Duisburg rückten in der Nacht zum Montag fünfmal wegen umgestürzter Bäume aus. Mehrere Autos seien beschädigt worden, Menschen wurden demnach aber nicht verletzt. Im Kreis Kleve waren zahlreiche Haushalte am Sonntagabend einem Polizeisprecher zufolge kurzzeitig von einem vermutlich sturmbedingten Stromausfall betroffen. Starke Gewitter gab es auch in Düsseldorf, Mönchengladbach, Essen und Münster - nach Angaben der örtlichen Feuerwehren verliefen diese glimpflich und ohne größere Einsätze.

+++ 03.06.2019: Unwetterwarnung aktuell! HIER warnt der DWD vor Starkregen, Gewitter und Hagel +++

Vorerst hat der DWD für Montagmorgen eine Unwetterwarnung für die Region zwischen Düsseldorf und Hamburg herausgegeben (NRW, Niedersachsen). Später weitet sich die Gewitterfront in einem breiten Streifen von Baden-Württemberg bis zur Ostsee aus. Hier muss mit Gewittern, Sturmböen, Starkregen mit Niederschlagsmengen von 20 Liter pro Quadratmeter und Hagel gerechnet werden. Die Temperaturen erreichen Werte um 22 bis 26 Grad.

Im Osten Deutschlands sieht die Wetterlage dagegen ganz anders aus. Bis zum Abend warnt der Wetterdienst hier vor Hitze mit Temperaturen um die 35 Grad. Die starke Wärmebelastung soll bis 19 Uhr anhalten.Mit einer Spitzentemperatur von 32,9 Grad war der Sonntag der bisher heißeste Tag des Jahres. Laut DWD erreichte das Thermometer diesen Wert sowohl in Geldern-Walbeck in Nordrhein-Westfalen als auch in Lenzen (Elbe) in Brandenburg.

+++ 03.06.2019: Unwetter im Juni 2019 aktuell: HIER warnt der DWD vor Gewittern mit Starkregen +++

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) vermeldet, bringt eine südwestliche Strömung heiße Luftmassen nach Deutschland. Außerdem macht sich im Westen ein Tiefdruckgebiet bemerkbar. Dadurch ziehen am Montag zunächst im Westen des Landes teils kräftige Gewitter auf. Am Nachmittag beruhigt sich das Wetter zunächst, bevor es dann zu schweren, teils sogar unwetterartigen Gewittern kommt.

Nach Hitzewarnung! Gewitterfront erreicht Ostdeutschland

Am Dienstag hat die Unwetterfront dann auch den Osten des Landes erreicht. Dann drohen auch hier Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel. Während am Mittwoch auch noch im Westen Unwetter drohen, hat sich die Gewitterzelle am Donnerstag überwiegend in den Osten verlagert. Zum Wochenende soll es nur noch in der Südwesthälfte und im Osten zu Gewittern mit lokaler Unwettergefahr kommen, schreibt der DWD.

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bua/fka/news.de/dpa

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