17.05.2019, 12.42 Uhr

Vermisstenfall Rebecca Reusch im News-Ticker:                                           Suche nach Rebecca - Polizei hofft auf Zeugen aus Brandenburg

Rebecca wird seit dem 18. Februar 2019 vermisst. Bild: dpa

Nach der Veröffentlichung neuer Informationen und Fotos zu dem Fall der vermissten Rebecca hofft die Berliner Kriminalpolizei auf entscheidende Hinweise aus Brandenburg. Dort war der verdächtige Schwager des Mädchens kurz nach ihrem Verschwinden zweimal mit dem Auto der Familie unterwegs. Die Polizei sucht seit vielen Tagen intensiv nach der 15-Jährigen oder ihrer Leiche. Mit der neuen Öffentlichkeitsfahndung hat sie diese Suche auch auf das östliche Brandenburg ausgeweitet.

Rebecca war in den Morgenstunden des 18. Februar aus dem Haus der Schwester verschwunden. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass sie getötet wurde. Nach Ansicht der Ermittler hatte sie zum Zeitpunkt ihrer mutmaßlichen Tötung das Haus ihres Schwagers wohl nicht verlassen. Das sagte Michael Hoffmann vom Landeskriminalamt Berlin in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY" am Mittwochabend. Der dringend tatverdächtige Schwager von Rebecca sei zur mutmaßlichen Tatzeit allein mit ihr im Haus gewesen. Dies ergebe sich vor allem aus dem Telefonverhalten Rebeccas und den Router-Daten im Haus des Schwagers.

Von der Fahndung nach dem Auto, das der Schwager benutzte, erhofft sich die Polizei nun wichtige Hinweise. Der himbeerrote Twingo der Familie wurde am 18. Februar um 10.47 Uhr und am 19. Februar um 22.39 Uhr auf der Autobahn 12 zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) von einem automatischen Kennzeichenerfassungssystem registriert. "Nach bisherigem Ermittlungsstand hatte zu diesen Zeiten allein der 27-jährige Schwager Zugriff auf diesen Pkw", teilte die Polizei mit.

Die ermittelnde Mordkommission hält diese Spur für so relevant, dass sie am Mittwoch nicht nur Fotos des Autos, sondern auch drei Fotos des verdächtigen Schwagers ins Internet stellte, obwohl der Mann bereits in Untersuchungshaft sitzt.

Die Polizei fragt nun, wer Angaben zu Aufenthaltsorten des Mannes zu den beiden Zeiten machen kann. Außerdem geht es um die Frage, ob Bekannte des Schwagers etwas über Orte in Brandenburg wissen, wo sich der Mann auskennt. Außerdem wird nach der lila Fleece-Decke, die mit Rebecca verschwand, gefragt. Im Kofferraum des Autos soll die Polizei Haare der Schülerin und Faserspuren dieser Decke gefunden haben.

Der Schwager schweigt bisher zu den Vorwürfen gegen ihn. Die Eltern und Schwestern von Rebecca halten ihn weiterhin für unschuldig. Rebeccas Vater sagte dem Sender RTL: "Die ganze Nummer hängt mit einer anderen Sache zusammen, die ich aber nicht sagen darf." Er bat seinen Schwiegersohn: "Florian, rede einfach! Klär das, damit die ganze Suche in die andere Richtung geht, und zwar in die richtige. Wir müssen Becky finden."

+++ 06.03.2019: Wurde Rebeccas Leiche in Brandenburg versteckt? +++

Die Spur zu der verschwundenen Rebecca aus Berlin könnte ins benachbarte Brandenburg führen. Wurde die 15-jährige getötet und ihre Leiche von dem Täter irgendwo in der dünn besiedelten Gegend östlich von Berlin versteckt? Diesem Verdacht geht die Berliner Polizei jetzt nach, weil das Auto der Familie, das der verdächtige Schwager nutzte, kurz nach dem Verschwinden der Schülerin vor mehr als zwei Wochen zwei Mal in Brandenburg, auf der Autobahn zwischen Berlin und Frankfurt (Oder), erfasst wurde.

Die Mordkommission hält diese Spur für so relevant, dass sie am Mittwoch nicht nur Fotos des dunkelroten Renault Twingo veröffentlichte, sondern auch drei Fotos des verdächtigen Schwagers ins Internet stellte, obwohl der Mann in Untersuchungshaft sitzt.Die Kripo sucht dringend nach Hinweisen von Zeugen, die das Auto oder den Mann am 18. oder 19. Februar im östlichen Brandenburg gesehen haben könnten. So hoffen die Fahnder herauszufinden, wo die Leiche sein könnte, um so auch endlich handfeste Beweise statt nur Indizien gegen den möglichen Täter in die Hand zu bekommen.

+++ 06.03.2019: Polizei fragt nach Hinweisen zu Auto des Schwagers +++

Bei der Suche nach der vermutlich getöteten Rebecca bittet die Polizei die Öffentlichkeit um Hinweise auf das Auto des Schwagers. Den Ermittlern zufolge wurde der himbeerrote Renault Twingo am Morgen des Verschwindens der 15-Jährigen auf der Autobahn zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) von einer Überwachungsanlage erfasst, ebenso am Abend des nächsten Tages. Zu diesen Zeiten habe nur der Schwager Zugriff auf den Wagen gehabt.

Dazu veröffentlichte die Polizei am Mittwoch Fotos des Verdächtigen, des Autos und einer Decke. Sie fragt, wer das Auto oder den verdächtigen Mann an den Tagen gesehen hat. Auch Informationen zu möglichen Orten, die der Mann in der Gegend kennen könnte, sind wichtig. Außerdem wird nach der Decke, die mit Rebecca verschwand, gefragt.

+++ 06.03.2019: Rebeccas Schwager hatte am Tag des Verschwindens Zugriff auf das Auto +++

Wie die Staatsanwaltschaft aktuell erklärt, sei das Auto von Rebeccas Schwagerzweimal von einer Verkehrsüberwachungsanlage gesichtet worden. So sei der Wagen einmal am Tag von Rebeccas Verschwinden, dem 18. Februar, um 10.47 Uhr auf der A12 zwischen Berlin und Frankfurt/Oder und am folgenden Tag um 22.39 Uhr gesichtet worden. Zu diesen Zeiten habe laut Staatsanwaltschaft nur der Schwager Zugriff auf den Wagen gehabt.

+++ 06.03.2018: Auto von Rebeccas Schwager auf Autobahn entdeckt +++

Die Berliner Polizei setzt ihre Suche nach der vermutlich getöteten Rebecca fort. Das Auto von Rebeccas Schwester und deren Mann wurde nach dpa-Informationen aus Ermittlerkreisen am 18. Februar auf der Autobahn von Berlin ins südöstliche Brandenburg von einem Kennzeichenerfassungssystem registriert. Dieses System mit der Bezeichnung KESY wird von der Polizei zur Fahndung und zur Aufklärung von Fahrzeug-Diebstählen eingesetzt. Die "Bild"-Zeitung hatte zuvor darüber berichtet.

+++ 06.03.2019: Polizei sucht weiter nach Rebeccas Leiche - Schwager in U-Haft +++

Die Ermittlungen gehen am Mittwoch weiter und konzentrieren sich auf den Schwager der Jugendlichen. "Die oberste Priorität ist es, Rebecca zu finden", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Es gebe eine Menge Anhaltspunkte, aber dazu könne man aus ermittlungstaktischen Gründen nichts mitteilen.

Ein Leichenfund könnte der Mordkommission mögliche Hinweise zum Täter liefern, etwa DNA-Spuren, Haare oder Fingerabdrücke. Doch mit jedem vergangenen Tag nach dem Tod eines Menschen wird die Arbeit der Spurensicherung schwieriger. Auch der Einsatz von Suchhunden und einem Hubschrauber im Stadtteil Britz des Bezirks Neukölln führte bislang ebenso wenig zum Ziel wie die Veröffentlichung von Fotos und 348 allein bis Dienstag bei der Polizei eingegangene Hinweise. Die Polizei geht inzwischen davon aus, dass Rebecca nicht mehr lebendig gefunden wird.

+++ 06.03.2019: Unstimmigkeiten im Chat-Verlauf des Verdächtigen +++

Es soll Unstimmigkeiten geben bei Angaben des Schwagers zum 18. Februar, dem Tag des Verschwindens von Rebecca. Einem "Bild"-Bericht zufolge soll er morgens Chat-Nachrichten geschrieben haben, als er nach seinen Angaben angeblich schon schlief.

+++ 05.03.2019: Staatsanwaltschaft zum Fall Rebecca: Tatverdächtiger schweigt +++

Auch nach der Verkündung eines Haftbefehls im Fall der vermissten Rebecca aus Berlin hüllt sich der tatverdächtige Schwager des Mädchens laut Staatsanwaltschaft in Schweigen. Der 27-Jährige sitzt inzwischen in Untersuchungshaft - am Dienstagvormittag war ihm der Haftbefehl verkündet worden.

Die 15-jährige Rebecca wird seit gut zwei Wochen vermisst. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus. Trotz intensiver Suche wurde das Mädchen noch nicht gefunden. "Die oberste Priorität ist es, Rebecca zu finden", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Es gebe eine Menge Anhaltspunkte. Mit Blick auf die laufenden Ermittlungen wollte die Sprecherin zu Details nicht Stellung nehmen.

+++ 05.03.2019: Haare von Rebecca und Fasern der Decke gefunden +++

Im Fall der verschwundenen Rebecca aus Berlin sollen sich nach einem Zeitungsbericht die Vorwürfe gegen den erneut festgenommenen Schwager der 15-Jährigen verdichten. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung aus Kreisen von Polizei oder Staatsanwaltschaft sollen im Kofferraum des Autos der Familie Haare von Rebecca und Faserspuren der Decke gefunden worden sein, die mit dem Mädchen verschwand.

Außerdem soll es Chat-Nachrichten von dem 27 Jahre alten Schwager geben, die nicht mit den von ihm gemachten Angaben übereinstimmen. Sie sollen geschrieben und empfangen worden sein, als er nach seinen Angaben angeblich schon schlief. Der Mann von Rebeccas Schwester soll ausgesagt haben, dass er am Morgen des 18. Februar um 5.45 Uhr nach einer Feier nach Hause gekommen sei. In der Nacht oder an dem frühen Morgen verschwand Rebecca aus dem Haus der Schwester und ihres Mannes.

+++ 05.03.2019: 348 Hinweise zum Fall der vermissten Rebecca +++

Nach der erneuten Festnahme des Schwagers der vermissten Rebecca aus Berlin geht die Polizei weiterhin zahlreichen Spuren nach. 348 Hinweise waren bis Dienstagmorgen eingegangen, wie eine Sprecherin mitteilte.

Der am Montagabend zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage festgenommene Schwager der 15-Jährigen sollte am Vormittag einem Haftrichter vorgeführt werden. Gegen den 27 Jahre alten Beschuldigten gebe es einen gültigen Haftbefehl wegen dringenden Tatverdachts des Totschlags, teilte ein Polizeisprecher mit.

+++ 04.03.2019: Haftbefehl gegen Schwager wegen Totschlag-Verdachts +++

Im Fall der vermissten Rebecca hat die Berliner Polizei den verdächtigen Schwager der 15-Jährigen erneut festgenommen. Es gebe einen gültigen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Totschlags gegen den Beschuldigten, teilte ein Polizeisprecher am Montagabend mit. Auf Grundlage des Haftbefehls nahmen Ermittler der Mordkommission den 27-Jährigen in den frühen Abendstunden in Berlin fest. Er kam zunächst in Polizeigewahrsam. Ein Richter soll den Haftbefehl am Dienstagvormittag verkünden. Die Ermittlungen dauern weiter an.

Die Ermittler werden nun darauf dringen, den Verdächtigen dazu zu bewegen, Angaben zum Verbleib von Rebecca zu machen, wie ein Polizeisprecher am Abend sagte. Welche Hinweise genau den Mann verdächtig machten, sagten die Ermittler aus taktischen Gründen nicht. Ob es eine neue Suchaktion gebe, war nicht bekannt.

+++ 04.03.2019: Haftbefehl im Fall Rebecca - Polizei nimmt Schwager erneut fest +++

Im Fall der vermissten Rebecca hat die Berliner Polizei den verdächtigen Schwager der 15-Jährigen erneut festgenommen. Es gebe einen gültigen Haftbefehl, teilte ein Polizeisprecher am Montagabend mit.

+++ 04.03.2019: Ermittler wollen erneut Haftbefehl gegen Rebeccas Schwager +++

Zwei Wochen nach dem Verschwinden der 15-jährigen Rebecca aus Berlin haben Polizei und Staatsanwaltschaft weiter den Schwager des Mädchens als Verdächtigen im Visier. Die Staatsanwaltschaft wollte erneut einen Haftbefehl gegen den 27-jährigen Mann durchsetzen. Ein Richter hatte es am Freitag abgelehnt, den verdächtigen Deutschen in Untersuchungshaft zu nehmen. Dagegen wollte die Staatsanwaltschaft Beschwerde einlegen, wie die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus Ermittlerkreisen erfuhr. Wann ein Richter darüber entscheiden wird, war noch unklar. Der "Berliner Kurier" hatte zuerst über die Beschwerde berichtet. Die Staatsanwaltschaft wollte sich dazu nicht äußern.

+++ 04.03.2019: Rebecca nun zwei Wochen verschwunden - 180 Hinweise, aber keine Spur +++

Vor zwei Wochen verschwand die 15-jährige Rebecca in Berlin - und bis heute fehlt von dem Mädchen jede Spur. Trotz intensiver Suche wurde Rebecca bisher weder lebend gefunden noch wurde ihre Leiche entdeckt. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass sie getötet wurde und hat den Mann von Rebeccas Schwester im Verdacht, der Mörder zu sein. Vater und Mutter hofften, am heutigen Montag mehr Informationen von der Polizei zu bekommen, wie sie den Zeitungen "Bild" und "B.Z." sagten. Bis Montagvormittag seien 180 Hinweise bei der Polizei eingegangen, sagte eine Sprecherin.

Die Polizei hatte den 27 Jahre alten Schwager des vermissten Mädchens am Donnerstag festgenommen und am Freitag wieder freilassen müssen, weil ein Richter keinen dringenden Verdacht sah. Worauf sich der Verdacht gegen den Schwager konkret stützt, sagte die Polizei nicht. Sie erklärte nur, es gebe nicht aufzuklärende Widersprüche "zwischen seinen Angaben und den neuesten Ermittlungsergebnissen". Laut einem Bericht der Zeitung "Berliner Kurier" darf der Mann die Stadt nicht verlassen und muss sich regelmäßig bei der Polizei melden.

Die Spurensicherung des Landeskriminalamtes hatte das Haus der Schwester und des Schwagers am südlichen Stadtrand Berlins am Freitag durchsucht. Die Auswertung könne Tage dauern, hieß es. Rebecca hatte in der Nacht zum 18. Februar, einem Montag, dort im Wohnzimmer übernachtet. Am Morgen war sie nicht mehr da und tauchte auch nicht in der Schule auf. Mit ihr verschwand auch eine Decke aus dem Haus. Kurz darauf wurde ihr Handy dauerhaft abgeschaltet. Nach einigen Tagen übernahm eine Mordkommission die Ermittlungen.

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