16.07.2018, 12.17 Uhr

Mann von Krokodil getötet: 300 Krokodile brutal abgeschlachtet - aus Rache!

Brutale Rache in Indonesien: Nachdem ein Mann von einem Krokodil tot gebissen wurde, ziehen rund 600 Dorfbewohner los und schlachten rund 300 Krokodile martialisch ab. Warnung, verstörende Bilder!

In Indonesien sind rund 300 Krokodile brutal niedergemetzelt worden. (Symbolbild) Bild: dpa

Ein wütender Mob von über 600 Menschen hat in Indonesien rund 300 Krokodile auf brutale Weise niedergemetzelt, nachdem ein Fabrikarbeiter von einem Krokodil getötet worden war.

Mann von Krokodil in Indonesien tot gebissen

Ereignet hat sich die Bluttat in Sorong in West Papua. Ein 48-jähriger Mann war am Samstag auf einer Krokodilfarm von einem der Tiere gebissen worden, als er nach seinem Vieh sehen wollte, wie das Online-Nachrichtenportal Detik berichtete. Die herbei eilenden Sicherheitskräfte kamen zu spät. Der 48-Jährige starb an seinen Bisswunden. Nachdem er noch am Samstag beerdigt worden war, rotteten sich etwa 600 Dorfbewohner zusammen, um den Tod des Mannes zu rächen, so "Daily Mail".

Dorfbewohner rächen sich: Knapp 300 Krokodile brutal abgeschlachtet

Mit Macheten, Hacken, Messern und Hämmern fielen sie über die Zuchtfarm von Albert Siahaan her, zogen die Krokodile aus ihren Becken und hackten sie zu Tode. Insgesamt 292 Tiere, darunter auch zahlreiche Babys und Jungtiere, sind auf diese Weise brutal getötet worden. Zwar war die Polizei vor Ort, mit 30 bis 40 Beamten aber in der Unterzahl und angesichts der angespannten Situation machtlos gegen die mordende Meute.

Polizei war machtlos: Keine Verhaftungen nach illegaler Tötung

Auf Bildern ist zu sehen, wie Dorfbewohner vor einem Berg toter Krokodile jubeln. Nach Angaben der Farmbetreiber beträgt der finanzielle Schaden umgerechnet mehr als 25.000 Euro. Die Krokodilfarm war seit 2013 mit offizieller Erlaubnis der Behörden in Betrieb. Obwohl das Abschlachten der Tiere illegal war, ist keiner der bewaffneten Dorfbewohner verhaftet worden. Lediglich gegen einer der Sicherheitskräfte könnte wegen Fahrlässigkeit belangt werden.

WARNUNG! Das Video enthält verstörende Bilder.

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kad/loc/news.de/dpa

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