Tier-Nachrichten aus aller Welt: Angeblich 18 Jahre weg - Entlaufener Kater zurück beim Besitzer

Die Berliner Polizei hat einem Berliner Katzenbesitzer ein angeblich vor 18 Jahren entlaufenes Tier zurückgebracht. Diese und weitere tierische Nachrichten gibt's hier in unserem News-Ticker.

Eine vor 18 Jahren entlaufene Katze kehrte zu ihrem Besitzer zurück. (Symbolbild) Bild: dpa

"Tier macht Sachen": Unter diesem Motto laufen täglich unzählige, teilweise wirklich kuriose Meldungen ein. Die besten Nachrichten aus der Tierwelt finden Sie hier.

Die tierischsten Nachrichten im Überblick:

+++ 23.05.2018: Angeblich 18 Jahre weg - Entlaufener Kater zurück beim Besitzer +++

Die Berliner Polizei hat einem Berliner Katzenbesitzer ein angeblich vor 18 Jahren entlaufenes Tier zurückgebracht. Der schwarze Kater "Kimba" sei in verwahrlostem Zustand auf einer Wache abgegeben worden, schrieb die Polizei am Mittwoch auf Facebook.

Er hatte demnach am vergangenen Freitag auf einem Gehweg im Ortsteil Marienfelde mit "kläglichem Miauen" auf sich aufmerksam gemacht. Da das Tier einen Chip im Körper hatte, konnten die Beamten den Besitzer ausfindig machen. Dieser gab an, dass "Kimba" ihm vor 18 Jahren entlaufen sei und er nicht geglaubt habe, ihn jemals wiederzusehen.

Nach einem Tierarztbesuch sei Kimba wieder bei gutem Appetit - er versuche den Begriff "stubenrein" zu verinnerlichen, hieß es im Beitrag weiter. "Die Beziehung zum zweiten Kater im Haushalt steht noch ganz am Anfang." Ein Foto zeigt einen etwas struppigen Kater mit langen weißen Schnurrhaaren. Was er allerdings in der langen Zeit gemacht hat, bleibt das Geheimnis des Katers. Die Polizei vermutet, es sei das "das Abenteuer seines Lebens" gewesen.

Katzen haben für gewöhnlich eine Lebenserwartung von etwa 14 bis 18 Jahren, können bei guter Pflege aber 25 Jahre und älter werden.

+++ 22.05.2018: Mutiertes Schwein mit menschlichen Händen entdeckt +++

SAU-bekloppt oder eine echte Schweinerei? Bei YouTube kursiert ein Video, das Verschwörungstheoretiker begeistern dürfte. Zu sehen sein soll darauf ein vermeintlich mutiertes Schwein mit menschlichen Händen.

Ein YouTube-Video zeigt ein offenbar mutiertes Schwein. Bild: dpa

+++ 16.05.2018: Kuh auf Abwegen plumpst in Swimmingpool +++

Eine ausgebüxte Kuh ist Mittwoch in Lanhausen bei Cuxhaven in einen Swimmingpool geplumpst. Das berichtete die Feuerwehr. Zuvor hatte die "Nordsee-Zeitung" berichtet. Demnach war das Tier am Morgen von seiner Weide entwichen, durch eine Hecke auf das Grundstück gelaufen und ins Wasser gefallen. Bewohnern des Hauses sei es mit Hilfe der Nachbarn gelungen, das unverletzte Tier noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus dem Pool zu ziehen.

In Irland wird eine Kleinstadt von einer Ziegenherde terrorisiert. Bild: dpa

+++ 14.05.2018: Ziegen-Herde terrorisiert Kleinstadt +++

Seit Wochen wird die irische Kleinstadt Ennis von einer Herde Ziegen terrorisiert. Die Tiere "pflanzen sich fort, als gäbe es kein Morgen", beschreibt Mary Howard von der Bezirksverwaltung gegenüber dem "Irish Examiner" die Situation. Mindestens 22 Ziegen sollen bereits in der Stadt wohnen. Sie springen auf parkende Autos und gefährden den Straßenverkehr. Die Bewohner sind genervt. Die Ziegen sind nicht nur eine Gefahr für die Umwelt, sondern auch für sich selbst. Zwei Ziegen sind an einem Stromschlag gestorben. Der Grund: Sie seien einem Umspannwerk zu nah gekommen.

Nun will Ennis gegen das meckernde Problem vorgehen: Man könnte die Tiere zwar einfach fangen und einschläfern, doch das wollen die tierlieben Bewohner der irischen Stadt dann doch nicht. Daher sollen die männlichen Tiere kastriert werden und Warnschilder angebracht werden. So soll verhindert werden, dass die meckernden Vierbeiner nicht irgendwann die Kontrolle über die Stadt übernehmen.

+++ 14.05.2018: Bochumer Supermarkt-Spinne ist tot - Filiale wieder geöffnet +++

Entwarnung in einer Bochumer Supermarkt-Filiale: Eine am Freitag in dem Discounter gesichtete Groß-Spinne ist tot (news.de berichtete). Die betroffene Filiale habe am Montag wieder normal öffnen können, sagte eine Sprecherin der Discount-Kette. Zuvor hatte ein Kammerjäger den Supermarkt ausgeräuchert. Danach war das tote Tier gefunden worden. Um welche Art es sich handelt, werde noch untersucht.

Ein Mitarbeiter hatte die möglicherweise giftige Spinne am Freitagmorgen vor der Filialöffnung beim Auspacken von Bananenkisten bemerkt. Laut Feuerwehr ließ er die Kiste fallen, das "handtellergroße" Tier krabbelte davon. Nach dem Einsatz des Kammerjägers wurde der Laden am Wochenende gereinigt und wieder hergerichtet.

Dass mit Früchten hin und wieder kleine Tiere in Supermärkte gelangen, ist nicht ungewöhnlich. Nach früheren Angaben der Sprecherin werden die ungebetenen Gäste aber meistens aufgespürt. Eine "Benebelung" sei die Ausnahme.

+++ 14.05.2018: Büffel sorgen für Mega-Stau auf A3 +++

Fünf entlaufene Wasserbüffel haben auf der Autobahn 3 bei Leverkusen für erhebliche Verkehrsprobleme gesorgt. Polizei und Feuerwehr waren in der Nacht zum Montag über mehrere Stunden im Einsatz, um die kreuz und quer laufenden Tiere zwischen dem Dreieck Langenfeld und Kreuz Leverkusen von der Fahrbahn zu bekommen. Die Autobahn war zeitweise in beide Richtungen gesperrt, wie eine Polizeisprecherin sagte. Erst am Morgen gelang es, die Büffel abzutransportieren und die A3 wieder freizugeben.

+++ 13.05.2018: Gesund aber schmutzig! Ausgebüxte Affen nach Tagen heimgekehrt +++

Fast eine Woche nach ihrem Ausbruch aus dem Osnabrücker Zoo sind zwei Mantelaffen wohlbehalten zurückgekehrt. Die beiden Weibchen Ofina und Kimberly hatten sich am vergangenen Montag aus dem Staub gemacht. Wahrscheinlich hatten sie sich in einem an den Zoo angrenzenden Buchenwald versteckt, wie der Zoo am Sonntag mitteilte. Jetzt sind sie von selbst in ihr Gehege zurückgekehrt.

Die auch Guereza genannten Tiere könnten sehr gut klettern, und die Umgebung des Zoos mit einem dichten Wald sei schwer zu überschauen, erklärte eine Sprecherin. Nach ersten Untersuchungen gehe es den Affen gut. Nur ihr Fell sei bei dem Ausflug ein wenig schmutzig geworden. Wie die friedlichen Tiere über den bis zu dreieinhalb Meter breiten Wassergraben gelangen konnten, wissen die Pfleger bis jetzt noch nicht. Der Zoo prüfe nun, wie es mit den Mantelaffen und ihrer Anlage weitergehe.

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bua/fka/news.de/dpa

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