18.03.2016, 11.27 Uhr

Kokain-Schmuggel: Deutscher Drogen-Boss in Kolumbien verhaftet

Ein Deutscher ist in Kolubumien wegen des Handels und Schmuggels von Kokain verhaftet worden. Der 35-Jährige ist auch in Deutschland kein unbeschriebenes Blatt. Alle Hintergründe zu dem Drogen-Boss lesen Sie hier.

Die Polizei durchsucht eine Koka-Plantage in Kolumbien: Ein Deutscher ist jetzt in dem Land wegen Kokain-Schmuggels verhaftet worden. Bild: dpa

Miro Niemeyer Risvanovic ist kein unbeschriebenes Blatt in Deutschland. Die Polizei sucht ihn aufgrund verschiedener Vergehen, unter anderem Erpressung, Diebstahl und Körperverletzung. Risvanovic, der auch "der Russe" genannt wird, ist jetzt nach Angaben der "Augsburger Allgemeine" gemeinsam mit zwölf weiteren Personen in Kolumbien verhaftet worden.

"Der Russe" hat mehrere Tonnen Kokain geschmuggelt

Der 35-Jährige hatte sich 2011 nach Kolumbien abgesetzt und dort einen Drogenhandel aufgezogen. Das Land gilt weltweit als der größte Produzent von Koka, dem Grundstoff für Kokain. Mittels Gruppen von bis zu zehn Drogenkurieren soll der Deutsche mehrere Tonnen Kokain nach Mittelamerika geschmuggelt und dem Kartell "Clan Usuga" zugearbeitet haben.

Die kolumbianischen Behörden waren Risvanovic bereits seit zwei Jahren auf der Spur. Aber erst jetzt ist es gelungen, ihn in seiner Wohnung in Cartago festzunehmen.

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kad/boi/news.de

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