25.09.2019, 19.20 Uhr

Stiftung Warentest aktuell im Oktober 2019: Mineralöl und Ekel-Keime! Finger weg von DIESEN Bio-Würstchen

Wiener Würstchen sind bei Groß und Klein ein Hit - doch welche Wurstwaren überzeugen in Geschmack und Inhaltsstoffen? Stiftung Warentest hat im Oktober 2019 die Probe aufs Exempel gemacht und 21 Wiener getestet. Die Testsieger gibt's hier.

Perfekt sind Wiener Würstchen, wenn ihre Hülle knackig ist und sie nach Rauch riechen und schmecken. Bild: Inga Kjer/dpa

Kinder und Erwachsene lieben Wiener Würstchen gleichermaßen - die knackigen Wurstwaren mit zartrosa Innerem und einem mild-salzigen Geschmack sind nicht nur als Solo-Snack, sondern auch im Duett mit Kartoffelsalat oder auch auf dem Partybüffett ein zeitloser Renner. Doch welche Wiener Würstchen können gefahrlos genossen werden und sind nicht mit Schadstoffen belastet? Das wollte die Stiftung Warentest herausfinden und nahm für die aktuelle Ausgabe im Oktober 2019 21 Wiener Würstchen genauer unter die Lupe. Getestet wurden nicht nur klassische Würstchen aus Schweinefleisch oder Geflügel, sondern auch Bio-Würstchen.

Stiftung Warentest: 21 Wiener Würstchen im Oktober 2019 getestet

Das Fazit der Warentester zu den verschiedenen Wiener Würstchen fiel gemischt aus. In der Untersuchung der Stiftung Warentest haben zwei von drei Wienern aus dem Kühlregal die Prüfer überzeugt. 14 von 21 Würstchen erreichen dabei das Testurteil "gut". Doch zwei Sorten enttäuschten die Warentester und bekamen nur das Testurteil "ausreichend" und "mangelhaft".

Stiftung Warentest kürt Testsieger bei Wiener-Würstchen-Test

Bei drei davon sind die Verkoster besonders vom Geschmack angetan. Dabei handelt es sich um Mühlenwürstchen Wiener von Rügenwalder Mühle aus Schweinefleisch (1,32 Euro/100 g), Biowiener aus Schwein und Rind von Lidl Metzgerfrisch (1,25 Euro/100 g) und die Geflügelwiener Güldenhof von Aldi Nord (60 Cent/100 g).

Saurer Geschmack und Mineralöl: Mühlenhof-Wiener von Penny enttäuschen im Warentest

Fünf Wiener Würstchen erreichen das Urteil "befriedigend". Abzug gibt es bei ihnen etwa, wenn der Darm zu zäh beim Kauen ist oder der Geschmack leicht säuerlich. Ein Hersteller mit dem Urteil "ausreichend" hat ein Mineralölproblem, dessen Herkunft nicht klar ist. Möglicherweise könnte es aus Maschinenöl stammen. Bei den beanstandeten Würstchen handelte es sich um Mühlenhof-Wiener, die beim Discounter Penny verkauft werden.

Bio-Wiener von Alnatura mit Keimen belastet

Glatt durchgefallen ist hingegen die Geflügel-Bio-Wiener der Bio-Marke Alnatura, deren Geschmack die Tester als alt und fremdsauer beschreiben. Darüber hinaus sei sie keimbelastet, die Tester fanden in den Alnatura-Würstchen Spuren von Enterobakterien und Milchsäurebakterien - aus diesem Grund wurde das Urteil "mangelhaft" vergeben.

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loc/news.de/dpa

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