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Gemmotherapie: Heilen mit Knospen! Wundermittel gegen Erkältung?

Eine neue Form der Pflanzenmedizin erobert Deutschland. Bei der Gemmotherapie werden Krankheiten mit Knospen behandelt. Was sich dahinter verbirgt und wie die Mittel bei Erkältung helfen, erfahren Sie hier.

Die Gemmotherapie ist eine neue Form der Pflanzenheilkunde. Bild: Fotolia / Hetizia

Naturheilkunde ergänzt die klassische Schulmedizin. Nun ist eine neue Form der Pflanzenheilkunde auf dem Vormarsch - die Gemmotherapie. "Gemmo" stammt vom lateinischem Wort "Gemma", was soviel wie "Knospe" bedeutet. Die Gemmotherapie ist demnach die Behandlung von Krankheiten mit jungen Knospen.

Gemmotherapie: Der neue Trend in der Pflanzenheilkunde

Seit den 50er Jahren kennt man die Gemmotherapie bereits in Frankreich und Belgien. In Deutschland ist diese Therapieform relativ jung. Erst seit 2012 gibt es Gemmotherapeutika hier auf dem Markt. Anders als bei klassischer Phytotherapie werden keine getrockneten Rinden, Blüten, Blätter oder ganze Pflanzen zur Therapie verwendet, sondern nur Extrakte aus frischen Triebspitzen und Knospen.

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Mit Pflanzenkraft gegen Krankheiten

Die darin enthaltenen Pflanzenstoffe wirken sich regenerativ und ausgleichend auf den menschlichen Körper aus. Anwendung finden die Wunderknospen vor allem bei Beschwerden in den Wechseljahren, bei Stoffwechselstörungen, Allergien, Stress, Gelenkbeschwerden aber auch zur Unterstützung des Immunsystems und zur Entgiftung des Körpers.

Doch auch die beste Naturheilkunde hat ihre Grenzen. Der Gang zum Arzt kann dennoch nötig sein. Beispielsweise dann, wenn eine Erkältung die Schleimhäute so arg geschädigt hat, dass sich ein bakterieller Infekt eingestellt hat.

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Gemmotherapie bei Erkältungen

Erkältungszeit ist Gemmozeit, heißt es im GU-Ratgeber "Gemmotherapie - Heilen mit Knospen". Zur Selbstbehandlung werden vier Gemmomittel vorgeschlagen:

  • Heckenrose: Die Knospen der Heckenrose gelten als Hauptheilmittel bei Erkrankungen im HNO-Bereich.
  • Wolliger Schneeball: Das Extrakt der Knospen wirkt krampf- und schleimlösend. Zudem fördert es leichteres Abhusten.
  • Edeltanne: Die Knospen der Edeltanne sind besonders reichhaltig an Mineralstoffen. Diese wirken als Schleimlöser bei Infekten der Nasennebenhöhlen und den unteren Atemwegen.
  • Schwarze Johannisbeere wirkt stark entzündungshemmend.
  • Mammutbaum: Die Triebe wirken belebend und erfrischend. Gerade nach einer Erkältung geben sie Kraft.

FOTOS: Erkältung Gegen Husten sind Kräuter gewachsen

GU-Ratgeber "Gemmotherapie - Heilen mit Knospen"

Wie die spezielle Form der Phytotherapie genau im menschlichen Körper wirkt und bei welchen Beschwerden eine Behandlung mit Knospen erfolgsversprechend ist, erklären die Autoren im GU-Ratgeber "Gemmotherapie" sehr ausführlich und dennoch verständlich. Insgesamt werden 20 Heilpflanzen genauer vorgestellt. Hier erfährt der Leser anhand eines einfachen Steckbriefs alles über Herkunft, Inhaltsstoffe, Heilwirkung sowie Dosierung der einzelnen Pflanzen. Ein weiteres Kapitel beschreibt ausführlich, bei welchen Beschwerden die Mittel zum Einsatz kommen. Der GU-Ratgeber "Gemmotherapie" lässt somit keine Fragen offen und ist für alle, die neben der klassischen Schulmedizin nach alternativen Heilmethoden suchen, ein absolutes Muss in der Hausapotheke.

Bestellen können Sie den GU-Ratgeber "Gemmotherapie" hier.

Titel: "Gemmotherapie - Heilen mit Knospen"
Autorin: Dr. rer. nat. Kathrin Koll, Dr. med. Ulrike Keim, Angelika Wagner-Bertram
Verlag: GU, 2015
Seitenzahl, Buchart: 96, Softcover
Preis: 12,99 Euro
ISBN: 978-3-8338-4133-0

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bua/sam/news.de

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