Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche wird in der parlamentarischen Sommerpause operiert.

Katherina Reiche

Die Diplom-Chemikerin Katherina Reiche (* 16. Juli 1973 in Luckenwalde) prägt die deutsche Politik und Energiewirtschaft seit vielen Jahren. 1998 zog sie für die CDU mit nur 25 Jahren erstmals in den Deutschen Bundestag ein. In ihrer politischen Laufbahn fungierte sie unter anderem von 2005 bis 2009 als stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sowie von 2009 bis 2015 als Parlamentarische Staatssekretärin in verschiedenen Bundesministerien.

Tätigkeit in der freien Wirtschaft

Im September 2015 verließ Reiche die Politik vorübergehend und wechselte in die Freie Wirtschaft. Dort übernahm sie Führungsaufgaben als Hauptgeschäftsführerin des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) und später als Chefin der Westenergie GmbH. Zudem leitete sie ab 2020 den Nationalen Wasserstoffrat der Bundesregierung. Im Mai 2025 kehrte sie schließlich als Bundesministerin für Wirtschaft und Energie im Kabinett von Friedrich Merz in die Spitzenpolitik zurück.

Neuanfang in Politik und Privatleben

Ihre Ernennung zur Wirtschaftsministerin stieß wegen des Wechsels zwischen Politik und Wirtschaft auf Kritik aus Oppositionskreisen. Parallel dazu stand auch ihr Privatleben im Fokus der Öffentlichkeit: Katherina Reiche hat drei Kinder aus einer 2003 geschlossenen Ehe mit dem CDU-Politiker Sven Petke, von dem sie getrennt lebt. Im April 2025 wurde offiziell bestätigt, dass sie mit dem ehemaligen Bundeswirtschafts- und Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg liiert ist.

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