Meghan Markle und Roland Mouret: Tobsuchtsanfall von bloßgestellter Herzogin Meghan beendete innige Freundschaft

Eine einzige E-Mail genügte, um bei Meghan Markle einen hollywoodreifen Tobsuchtsanfall zu provozieren - Augenblicke später war die langjährige Freundschaft zwischen ihr und Roland Mouret Geschichte, wie der Designer nun selbst enthüllt.

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Einen Fehltritt von Designer Roland Mouret quittierte Meghan Markle den Royals-News zufolge mit einem Tobsuchtsanfall - dann war die Freundschaft beendet. (Foto) Suche
Einen Fehltritt von Designer Roland Mouret quittierte Meghan Markle den Royals-News zufolge mit einem Tobsuchtsanfall - dann war die Freundschaft beendet. Bild: picture alliance/dpa | Christoph Reichwein

Jahrelang zählte Roland Mouret zu den engsten Vertrauten von Meghan Markle - dem französischen Modesigner wurde die Ehre zuteil, jenes Kleid zu entwerfen, das die heutige Herzogin von Sussex am Vorabend ihrer Hochzeit mit Prinz Harry trug. Doch ein einziger Fehler seines Assistenten brachte alles zum Einsturz - was folgte, war ein hollywoodreifer Wutausbruch von Prinz Harrys Ehefrau und eine aufgekündigte Freundschaft, wie die aktuellen Royals-News enthüllen.

Meghan Markle macht kurzen Prozess und kündigt Designer die Freundschaft

In seiner Autobiografie "I Am Roland Mouret: The Butcher's Boy Who Dressed the World", die am 22. Oktober 2026 erscheinen soll, schildert der 64-Jährige erstmals detailliert, wie es zum Bruch mit Meghan kam. Der Auslöser klingt dabei fast banal: Ein Mitarbeiter seines Teams schickte eine Nachricht an die falsche Person im Kensington-Palast – und löste damit eine Kettenreaktion aus, die eine langjährige Freundschaft in Trümmer legte. Der darauffolgende wutentbrannte Anruf der Herzogin beschäftigt Mouret nach eigener Darstellung bis heute.

Meghan Markle bekam Designerkleider geliehen und wollte sie behalten - bis alles aufflog

Wie Mouret in seinem Buch schildert, hatte er nach Bekanntwerden von Meghan Markles Beziehung zu Prinz Harry eine Auswahl an Kleidungsstücken an den Palast schicken lassen – mit der ausdrücklichen Anweisung, die Angelegenheit diskret zu behandeln. Doch genau hier ging es schief.

Ein Teammitglied wandte sich laut dem Designer per E-Mail an die Stylistin von Prinzessin Kate im Kensington-Palast, um die Rückgabe der an Meghan Markle verliehenen Kleider zu organisieren. Statt Meghans Team direkt zu kontaktieren, landete die Anfrage also beim falschen Büro. Der Mitarbeiter habe dabei "in einem ehrlichen Versuch, effizient zu sein" gehandelt, so Mouret. Die Konsequenz: Prinzessin Kates Umfeld erfuhr ungewollt von der privaten Leihvereinbarung zwischen dem Designer und Meghan – einschließlich der Tatsache, dass die Kleidungsstücke noch nicht zurückgegeben worden waren.

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Meghan Markle flippte aus: "Du ahnst gar nicht, was du getan hast!"

Für Herzogin Meghan war der Vorfall offenbar eine tiefe Demütigung vor ihrer Schwägerin. Sie griff zum Telefon und machte ihrem Ärger Luft. "Meghan hat mich angeschrien: 'Du ahnst gar nicht, was du getan hast! Du hast mich blamiert! Ich werde nie wieder eines deiner Kleider tragen'", schreibt Mouret in seiner Autobiografie. Der Designer versuchte zu beschwichtigen und entschuldigte sich bei seiner langjährigen Freundin für den Fehler seines unwissenden Mitarbeiters. Er habe Meghan versichert, dass er verstehe, wie wichtig ihr Diskretion sei. Doch die Herzogin blieb bei ihrem Entschluss. Roland Mouret betont in dem Buch, dass der Boykott seiner Mode allein Meghans Entscheidung gewesen sei – nicht die des Palastes oder irgendjemand anderes. "Ich habe in ihrem Verhalten keine Logik erkannt, aber sie trotzdem akzeptiert", so der Franzose. Niemand sonst habe sich an der Sache gestört.

Herzogin Meghan liebte Roland Mourets Designerkleider über Jahre hinweg

Die Geschichte zwischen Meghan Markle und Roland Mouret begann 2015 bei der Eröffnung eines Soho House in Istanbul – und zwar denkbar unkonventionell. Meghan selbst erinnerte sich 2016 im "Fashion Magazine" an die erste Begegnung: "Dieser Mann im Bademantel sagte: 'Ich würde dich gerne einkleiden.' Ich dachte nur: 'Waaas?' Dann verriet er mir, wer er ist, und seitdem sind wir Freunde." Noch bevor ihre Beziehung zu Prinz Harry öffentlich wurde, trafen sich die beiden regelmäßig zum Lunch in London – Treffen, die Meghan damals auf ihrem Instagram-Account für ihren mittlerweile eingestellten Lifestyle-Blog "The Tig" dokumentierte. Mouret galt zeitweise sogar als Kandidat für das Hochzeitskleid. Bei der Trauung 2018 war der Designer als Gast geladen – sowohl in der Kirche als auch beim Empfang im Frogmore House. Dort traf er auf Harry, der ihn mit den Worten begrüßt haben soll: "Sie sehen gar nicht wie ein Modedesigner aus."

Meghan Markle schrie Designer-Freund an - hat die Freundschaft noch eine Chance?

Doch ganz so endgültig war der Bruch dann offenbar nicht. Mouret berichtet in seinem Buch, dass er Herzogin Meghan irgendwann auf einem Foto in einer günstigen High-Street-Imitation eines seiner Entwürfe entdeckte. Er habe ihr daraufhin geschrieben: "Ich kann verstehen, wenn du meine Sachen nicht trägst, aber wenn es dafür ist, eine billige Kopie zu tragen, dann ist das lächerlich. Komm zurück." Meghans Antwort sei versöhnlich ausgefallen: "Ich glaube, ich sollte dich besuchen kommen."

Tatsächlich scheint sich das Verhältnis zumindest modisch wieder entspannt zu haben. Anfang 2026 zeigte sich Meghan in Werbeaufnahmen für ihre Lifestyle-Marke "As Ever" in einem dunkelblauen Mouret-Kleid. Auch Kate trägt weiterhin regelmäßig Kreationen des Franzosen – zuletzt etwa beim Wimbledon-Finale. Herzogin Meghans Vertreter haben sich laut "People" bislang nicht zu den Schilderungen geäußert.

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