Harry und Meghan: Neues Leben in Großbritannien beginnt für die Sussexes mit Streit und Absagen
Prinz Harry und Meghan starten nach ihrer Rückkehr nach Großbritannien ein neues Kapitel. Doch der Streit mit König Charles sorgt weiter für Spannungen. Gleichzeitig wächst der Druck auf ihr Engagement bei den Invictus Games.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Harry und Meghan konzentrieren sich auf den Neustart mit ihren Kindern
- Streit um den Status der Sussexes belastet das Verhältnis zum Palast
- Ugandas Rückzug von den Invictus Games sorgt für zusätzlichen Ärger
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Prinz Harry und Meghan sind zurück in Großbritannien und wollen dort offenbar einen neuen Lebensabschnitt beginnen. Das Paar soll sich über die Rückkehr in die alte Heimat freuen. Gleichzeitig sorgt der anhaltende Konflikt mit dem Buckingham Palast für neue Spannungen.
Im Zentrum des Neustarts stehen offenbar vor allem ihre beiden Kinder Archie und Lilibet. Die Geschwister müssen sich nicht nur an ein neues Zuhause gewöhnen, sondern haben auch gerade ihren Alltag an einer neuen Schule begonnen. Ein Insider aus dem Umfeld der Sussexes berichtet gegenüber "People", dass die Eingewöhnung der Kinder derzeit oberste Priorität habe. "Es gibt viel zu tun. Sie sind gerade erst um die halbe Welt gezogen", erklärt die Quelle. Die vergangenen Wochen seien deshalb vor allem davon geprägt gewesen, Archie und Lilibet den Übergang so leicht wie möglich zu machen. Trotz des großen Aufwands sollen Harry und Meghan mit der Rückkehr zufrieden sein. "Sie sind froh, wieder hier zu sein", heißt es aus dem Umfeld der Familie.
Harry will seinen Kindern seine Heimat zeigen
Für Harry spielt eine besondere Rolle, dass seine Kinder die Heimat ihres Vaters kennenlernen. Archie und Lilibet sollen die Möglichkeit bekommen, einen Teil der Welt zu erleben, in der Harry selbst aufgewachsen ist. Auch Meghan soll Vorteile in dem neuen Familienleben sehen. Ein Insider aus Montecito erklärte gegenüber "People", sie schätze besonders die Möglichkeit, ihren Kindern unterschiedliche Lebenswelten zu zeigen. "Meghan schätzt es sehr, dass sie Archie und Lilibet die Möglichkeit geben können, beide Welten zu erleben."
Im Mittelpunkt steht derzeit aber auch die Frage, welchen Status Harry und Meghan nach ihrem Umzug innerhalb Großbritanniens haben. König Charles III. hat klargestellt, dass sein Sohn und dessen Ehefrau weiterhin als Privatpersonen gelten und keine arbeitenden Mitglieder der königlichen Familie sind. Aus dem Umfeld der Sussexes heißt es derweil, die Rückkehr sei vor allem für die Familie ein großer Schritt. "Sie freuen sich, wieder da zu sein", erklärte eine Quelle.
Streit um die Invictus Games eskaliert
Besonders brisant ist die Entwicklung rund um die Invictus Games. Uganda hat angekündigt, nicht an der Veranstaltung 2027 in Birmingham teilzunehmen. Aus dem Umfeld von Harry und Meghan wird laut "Daily Mail" behauptet, der Rückzug stehe unmittelbar mit einem Schreiben des Königs in Verbindung. Darin hatte der Palast offenbar erneut deutlich gemacht, dass Harry und Meghan nicht mehr zum arbeitenden Teil der Königsfamilie gehören. Nach Darstellung des Sussex-Umfelds seien dadurch vor allem die ugandischen Teilnehmer betroffen. Ugandas General Muhoozi Kainerugaba bestätigte den Rückzug und erklärte, sein Land wolle nicht an Veranstaltungen teilnehmen, die nicht die Zustimmung von König Charles hätten. Mit Blick auf den Streit fand er deutliche Worte: "Ich unterstütze den Monarchen. Punkt."
PR-Experte warnt vor Folgen für Harrys Herzensprojekt
Der Kommunikationsberater Mark Borkowski sieht die Entwicklung mit Sorge. Seiner Einschätzung nach könnte der öffentliche Schlagabtausch zwischen Harry, Meghan und dem Palast ausgerechnet das Projekt beschädigen, das bislang besonders eng mit Harry verbunden wird. "Die Sussex-Seifenoper schadet nun Invictus, dem einzigen unanfechtbaren Projekt, das Harry ins Leben gerufen hat", sagte Borkowski.
Der Experte kritisiert insbesondere den Versuch der Sussexes, einerseits die Freiheiten eines Privatlebens zu beanspruchen, andererseits aber weiterhin mit ihrer Verbindung zur Monarchie zu arbeiten. Genau dieser Widerspruch könne langfristig zum Problem werden.
Harry und Meghan wollen offenbar dauerhaft in Großbritannien bleiben
Trotz der Auseinandersetzung mit dem Palast soll die Familie zunächst andere Prioritäten haben. Harry und Meghan konzentrieren sich nach Angaben aus ihrem Umfeld darauf, Archie und Lilibet den Neustart zu erleichtern. Die Kinder sollen sich an ihren neuen Alltag und das britische Schulsystem gewöhnen. Für die Sussexes sei dieser Übergang derzeit wichtiger als die politischen und royalen Auseinandersetzungen.
Das Paar hatte Großbritannien 2020 verlassen und war anschließend in die USA gezogen. Nun haben Harry und Meghan offenbar wieder einen nicht königlichen Wohnsitz in Großbritannien bezogen. Ihr Zuhause in Montecito bleibt daneben bestehen.
Mehrheit der Briten will keine Rückkehr ins Königshaus
Auch die britische Bevölkerung scheint eine Rückkehr der Sussexes als arbeitende Royals nicht mehrheitlich zu unterstützen. Eine YouGov Befragung unter mehr als 4.500 Erwachsenen zeigt, dass 51 Prozent eine erneute Übernahme offizieller Aufgaben ablehnen. Nur 16 Prozent würden es begrüßen, wenn Harry und Meghan irgendwann wieder als arbeitende Mitglieder der Königsfamilie auftreten. Ein Drittel der Befragten war unentschlossen. Damit bekommt die Position des Buckingham Palasts Rückendeckung aus der Bevölkerung. Charles hatte zuletzt ausdrücklich klargestellt, dass sich am Status der Sussexes seit ihrem Rückzug aus dem königlichen Leben nichts geändert habe.
Harry plant bereits mehrere öffentliche Auftritte
Während der Streit mit dem Palast weitergeht, baut Harry offenbar sein öffentliches Engagement in Großbritannien aus. Für September sind mehrere Termine angekündigt. Dazu gehören die ersten Invictus Spirit Awards sowie der Start des Bildungsprogramms INSPIRE. Außerdem wird Harry erneut bei den WellChild Awards auftreten. Die Wohltätigkeitsorganisation für schwer kranke Kinder unterstützt er bereits seit vielen Jahren.
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