Prinz Harry und Meghan Markle: Reue nach der Knallhart-Ansage - war die Sussex-Rückkehr ein Fehler?

Kaum waren Prinz Harry und Meghan Markle nach Großbritannien zurückgekehrt, gab's von König Charles III. einen unmissverständlichen Schuss vor den Bug. Nun soll sich bei den verunsicherten Sussexes Reue einschleichen - war die Heimkehr ein Fehler?

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Nach sechs Jahren in Kalifornien sind Harry und Meghan zurück in Großbritannien - nach einem königlichen Schuss vor den Bug sollen die Sussexes jetzt jedoch an ihrer Entscheidung zweifeln. (Foto) Suche
Nach sechs Jahren in Kalifornien sind Harry und Meghan zurück in Großbritannien - nach einem königlichen Schuss vor den Bug sollen die Sussexes jetzt jedoch an ihrer Entscheidung zweifeln. Bild: picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire | Nancy Kaszerman

Sechs Jahre lang nannten Prinz Harry und Meghan Markle das sonnige Kalifornien ihr Zuhause – jetzt sind sie zurück in Großbritannien, und die Ernüchterung kam offenbar schneller, als sich der Umzugsstaub legen konnte. Der Grund liegt auf der Hand: König Charles III. höchstpersönlich hat den Sussexes unmissverständlich die Grenzen aufgezeigt und in einem Statement klargestellt, dass sich an Harrys und Meghans Status als nicht-arbeitende Mitglieder der Königsfamilie durch den Umzug rein gar nichts geändert hat.

Prinz Harry und Meghan Markle bereuen England-Rückkehr nach Eiskalt-Ansage von König Charles III.

Wie "RadarOnline.com" unter Berufung auf Palastquellen berichtet, hinterfragen der 41-jährige Herzog und die 45-jährige Herzogin von Sussex bereits ihre Entscheidung zur Rückkehr. Das Paar sei zwar nicht mit der Erwartung zurück nach England gekommen, nahtlos an alte Zeiten anknüpfen zu können. Doch die Geschwindigkeit und Deutlichkeit, mit der der Palast die bestehenden Einschränkungen bekräftigt habe, habe beide kalt erwischt.

Zwischen Prinz Harry und seiner Ehefrau Meghan sollen bereits "schwierige Gespräche" darüber stattfinden, wie ihre Zukunft im Vereinigten Königreich realistisch aussehen könnte.

König Charles III. zieht wegen Harry und Meghan die Reißleine – auf Drängen von Prinz William

Die Klarstellung des Königs erfolgte keineswegs beiläufig, sondern in Form eines offiziellen Schreibens an Regierungsvertreter, Militärangehörige und Lord Lieutenants. Anlass waren offenbar aufkommende Fragen, wie man die Sussexes nach ihrer Rückkehr protokollarisch behandeln solle. Das Dokument sollte "Zweifel oder Verwirrung vermeiden" und hält unmissverständlich fest, dass es "keine Änderung am aktuellen Status des Herzogs und der Herzogin von Sussex" gebe.

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Hinter der raschen Intervention soll maßgeblich Prinz William stecken. Der 44-jährige Thronfolger habe darauf gedrängt, dass die Position seines Bruders und dessen Ehefrau außerhalb der arbeitenden Monarchie unmissverständlich festgeschrieben wird. Das Team der Sussexes wurde Berichten zufolge kurz vor der Veröffentlichung über die Klarstellung des Königs informiert – ein Zeitfenster, das wenig Raum für Einspruch ließ.

Prinz Harrys und Meghan Markles perfider Plan von königlicher Klarstellung ausgebremst

Das eigentliche Dilemma liegt nicht in der Frage, ob Harry und Meghan ein ruhiges Privatleben in Großbritannien führen können. Der Knackpunkt ist vielmehr ihr Anspruch, als prominente öffentliche Figuren mit ambitionierten Wohltätigkeitsprojekten aufzutreten – und dabei eine gewisse Nähe zur royalen Welt zu wahren, ohne formal zum Palast zu gehören. Genau diese Gratwanderung macht ihnen der Hof nun praktisch unmöglich. Eine Palastquelle brachte das Problem auf den Punkt: "Jedes Mal, wenn sie etwas Hochkarätiges unternehmen, wird potenziell hinterfragt, ob es einem offiziellen königlichen Termin ähnelt oder Verwirrung darüber stiftet, in welcher Funktion sie auftreten."

Die Sussexes seien mit der Hoffnung zurückgekehrt, genügend Spielraum für ein eigenständiges neues Kapitel zu finden. Stattdessen müssen sie feststellen, dass der Palast keinerlei Bereitschaft zeigt, die gezogenen Grenzen auch nur ansatzweise aufzuweichen.

Sussexes hüllen sich zu Beweggründe für Großbritannien-Heimkehr weiter in Schweigen

Über die Motive für ihre Rückkehr nach Großbritannien hüllen sich Prinz Harry und Herzogin Meghan weiterhin in Schweigen. Bekannt ist lediglich, dass sich die Familie offenbar in den Cotswolds niedergelassen hat. Der siebenjährige Prinz Archie und die fünfjährige Prinzessin Lilibet sollen dort bereits eine Vorbereitungsschule besuchen. Die Entscheidung, nach dem Rückzug von den royalen Pflichten im Jahr 2020 und dem anschließenden Aufbau einer Karriere mit kommerziellen, medialen und karitativen Projekten in Kalifornien nun wieder britischen Boden unter den Füßen zu haben, wirft naturgemäß Fragen auf. Antworten liefert das Paar bislang keine.

Was die familiäre Dimension betrifft, bleibt die Lage frostig: Das Verhältnis zwischen Harry und seinem Bruder William gilt seit dem Weggang der Sussexes als schwer belastet. Die beiden Brüder verband einst eine enge persönliche und berufliche Beziehung.

War die Rückkehr ein Fehler? Prinz Harry und Meghan Markle verspüren aufkeimende Reue

Die Sussexes stehen damit deutlich früher als erwartet vor einer existenziellen Frage: Lässt sich das öffentliche Leben, das sie sich in Großbritannien vorgestellt haben, überhaupt mit den strikten Vorgaben des Palastes vereinbaren? Noch betonen Insider, dass niemand davon ausgehe, Harry und Meghan würden bereits wieder die Koffer packen. Immerhin hätten sie eine "enorme Entscheidung" getroffen, ihre Familie nach sechs Jahren zurück über den Atlantik zu bringen.

Doch die Ernüchterung sitzt tief. Die Version eines britischen Lebens, die das Paar vor der Rückkehr im Kopf hatte, scheint unter den gegebenen Umständen kaum realisierbar. Jeder öffentliche Auftritt droht zum Politikum zu werden, jedes karitative Engagement zum Protokollstreit. Ob die Sussexes einen Weg finden, der weder den Palast provoziert noch sie selbst in die Bedeutungslosigkeit drängt, dürfte die spannendste royale Frage der kommenden Monate werden.

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