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Nach Tod von Queen Elizabeth II.: Dresscode bei Beerdigung! So darf Prinz Andrew nicht erscheinen

Auch Prinz Andrew wird seiner verstorbenen Mutter am 19. September die letzte Ehre weisen. Bei der Beerdigung von Queen Elizabeth II. muss der Herzog von York sich allerdings anders kleiden als die berufstätigen Royals. Das ist der Grund.

Prinz Andrew betrachtet die Blumen für die verstorbene Queen Elizabeth II. vor den Toren von Schloss Balmoral. (Foto) Suche
Prinz Andrew betrachtet die Blumen für die verstorbene Queen Elizabeth II. vor den Toren von Schloss Balmoral. Bild: picture alliance/dpa/Pool PA/AP | Owen Humphreys

Der Tod von Queen Elizabeth II. war in den vergangenen Tagen Thema Nummer 1 in den Medien. Die Anteilnahme war weltweit sehr groß, teilweise gab es aber auch geschmacklose Reaktionen. Am 19. September soll die britische Königin bei einer großen Trauerfeier beigesetzt werden. Bei der Beerdigung gibt es strenge Dresscodes für ihre hinterbliebenen Familienmitglieder. Aus diesem Grund muss Prinz Andrew auf einen bestimmten Aufzug verzichten.

Prinz Andrew darf bei Beerdigung von Queen Elizabeth II. keine Militäruniform tragen

Der zweite Sohn von Elizabeth II. und den bereits im vergangenen Jahr verstorbenen Prinz Philip darf bei der Beerdigung keine Militäruniform tragen - im Gegensatz zu den anderen berufstätigen Royals. Darüber schreibt aktuell das britische Boulevardblatt "The Sun". Es werde stattdessen erwartet, dass Prinz Andrew während der Zeremonie einen Morgenanzug trägt, so wie bereits bei der Beerdigung seines Vaters 2022. "The Sun" zitiert eine namentlich nicht näher genannte Quelle mit den Worten: "Als nicht berufstätiges Mitglied der königlichen Familie wird der Herzog von York keine Uniform tragen, außer als besonderes Zeichen des Respekts für Ihre Majestät die Königin bei der abschließenden Mahnwache in der Westminster Hall".

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Gelten die gleichen Regeln auch für Prinz Harry?

Die berufstätigen Royals, darunter Prinz William und Prinz Richard, tragen bei insgesamt fünf Gedenkveranstaltungen für die Queen ihre Militäruniform, schreibt "The Sun" weiter - zum Beispiel auch beim Gedenkgottesdienst in der St.-Giles-Kathedrale in Edinburgh am Montag, 12. September. Es könnte sein, dass die gleichen Regeln wie für Prinz Andrew auch für Prinz Harry gelten, der sich 2020 seine royalen Pflichten aufgab und mit Ehefrau Meghan Markle in die USA zog. Offiziell bestätigt sei dies laut "The Sun" aber noch nicht.

Prinz Andrew gab nach Missbrauchsskandal royale Pflichten und militärische Ehren ab

Prinz Andrew musste im Januar 2022 seine militärischen Ehren und seine royalen Schirmherrschaften abgeben, obwohl er jahrelang als "Lieblingssohn" der Queen galt. Ihm wurde der sexuelle Missbrauch einer Minderjährigen vorgeworfen. Weil er mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) befreundet gewesen war, gab er bereits 2019 seine royalen Pflichten auf. Nach ihrem Tod erbte er die beiden Corgis Muick und Sandy seiner verstorbenen Mutter.

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