Wladimir Putin: Kremlchef entsetzt mit Drohung - Russland bereit für Krieg mit Europa
Nach einem vertraulichen Telefonat zweier europäischer Regierungschefs mit dem Kremlchef lässt Wladimir Putin die Maske fallen - und erklärt Russland mit einer perfiden Drohung für kriegsbereit gegen Europa.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Wladimir Putin droht Europa: Russland bereit für einen Krieg
- Wladimir Putin baut Drohkulisse in der Ostsee auf
- Telefonat mit Putin spaltet Europas Verbündete
Der russische Präsident Wladimir Putin hat eine deutliche Warnung an Europa gerichtet. Auf einer Pressekonferenz im Anschluss an den Russland-Afrika-Gipfel in Moskau erklärte er, sein Land sei auf einen militärischen Konflikt mit Europa vorbereitet. Zuletzt war der Kremlchef mehrfach vor einer drohenden Niederlage bei einem militärischen Konflikt mit einem Nato-Staat gewarnt worden.
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Wladimir Putin droht Europa: Russland bereit für einen Krieg
Wladimir Putin donnerte nun öffentlich:
- "Wir sind erstens bereit. Aber wir wollen keinen Krieg mit Europa. Wenn jemand einen will, soll er sich vorbereiten."
Damit reagierte der Kremlchef auf Warnungen europäischer Staaten vor einem möglichen russischen Angriff bis zum Jahr 2030. Das Ziel, Russland eine strategische Niederlage beizubringen, habe der Westen bislang nicht erreicht, behauptete er. Zugleich warnte Putin vor den Folgen einer weiteren Zuspitzung:
- "Wenn die Dinge zu weit gehen, wird es überhaupt keine Gewinner geben. Das sollte niemand vergessen."
Wladimir Putin baut Drohkulisse in der Ostsee auf
Neben der allgemeinen Kriegswarnung verschärfte Putin auch den Ton mit Blick auf die Ostsee. Er stellte einen Vergleich mit der Straße von Hormus her - einer der bedeutendsten Schifffahrtsrouten für den globalen Ölhandel. In der Ostsee könne eine vergleichbare Lage entstehen, warnte der Kremlchef.
Die Spannungen in der Region haben sich seit Monaten verschärft. Russische Marineschiffe, die sogenannte Schattenflotte sowie wiederholte Schäden an kritischer Infrastruktur unter Wasser halten die Sicherheitsbehörden mehrerer Nato-Staaten in Atem. Moskau nutzt seine Schattenflotte, um westliche Ölsanktionen zu umgehen.
- Europäische Gegenmaßnahmen gegen diese Tankerflotte dürften den Hintergrund für Putins Drohgebärde bilden. Damit rückt die Ostsee als potenzieller Konfliktherd weiter in den Fokus.
Telefonat mit Putin spaltet Europas Verbündete
Nur zwei Tage vor dieser Drohkulisse hatten zwei nordeuropäische Top-Politiker den direkten Draht nach Moskau gesucht. Finnlands Präsident Alexander Stubb und der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre telefonierten zuletzt rund anderthalb Stunden mit Wladimir Putin. Bei dem Gespräch ging es um den Ukraine-Krieg, die sicherheitspolitische Lage in Nordeuropa sowie das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen.
Innerhalb Europas löste die Initiative jedoch scharfe Kritik aus. Sowohl Schweden als auch Dänemark warfen den beiden Ländern vor, das Telefonat nicht ausreichend mit den europäischen Partnern abgestimmt zu haben. Der Vorgang offenbart Risse im europäischen Umgang mit Moskau - gerade zu einem Zeitpunkt, an dem Putin seine Drohungen gegenüber dem Kontinent weiter verschärft.
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rut/news.de
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