Donald Trump: Beobachter entsetzt - US-Präsident plant angeblich Milliarden-Geschenk für Putin
Während Russland weiterhin ukrainische Kraftwerke bombardiert, plant Donald Trump offenbar das nächste Geschenk für den Kremlchef: die Aufhebung der Sanktionen gegen Putins milliardenschweren Staatsfonds.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump könnte Wladimir Putin ein Milliarden-Geschenk machen
- Wladimir Putin: Das ist der Kreml-Fonds mit Milliardenvermögen
- Russland-Experte warnt vor fatalem Signal an Putin
Die US-Regierung unter Donald Trump prüft offenbar, die Sanktionen gegen den milliardenschweren russischen Staatsfonds RDIF aufzuheben. Das berichtet die "New York Times". Der Fonds dient Moskau seit Jahren als Werkzeug wirtschaftlicher und diplomatischer Einflussnahme weltweit. Es ist längst nicht die einzige Schlagzeile rund um Donald Trump in diesen Tagen. Während seiner Wahlkampfveranstaltungen redete sich der US-Präsident zuletzt um Kopf und Kragen, drohte einem Protestierenden und entsetzte mit einem makaberen Bomben-Witz.
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Donald Trump könnte Wladimir Putin ein Milliarden-Geschenk machen
Kritiker betrachten die mögliche Lockerung als weiteres Entgegenkommen Donald Trumps gegenüber Wladimir Putin - ohne dass Russland im Gegenzug belastbare Zugeständnisse für einen Frieden in der Ukraine gemacht hätte. Die Überlegungen reihen sich in eine ganze Serie von Schritten ein, mit denen Washington auf den Kreml zugeht: vom kürzlich geschlossenen Diesel-Abkommen bis hin zu geplanten Energieprojekten mit russischer Beteiligung. Gleichzeitig verschärft sich der Ton gegenüber Kiew. Das Verhältnis zwischen der Trump-Regierung und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj befindet sich auf einem Tiefpunkt.
Wladimir Putin: Das ist der Kreml-Fonds mit Milliardenvermögen
Die Biden-Regierung hatte den RDIF im Zuge der russischen Invasion in die Ukraine 2022 mit Sanktionen belegt. Washington stufte den Staatsfonds damals als "schwarze Kasse" des Kremls ein, die sinnbildlich für Russlands umfassende Kleptokratie stehe. An der Spitze des Fonds steht Kirill Dmitriew, der enge Verbindungen zu Putin und dessen Umfeld unterhält. Dmitriew traf sich wiederholt mit Trumps Sondergesandtem Steve Witkoff - unter anderem bei einem Besuch in Miami im vergangenen Jahr.
Der RDIF spielt auch bei den jüngsten Energiegeschäften zwischen Washington und Moskau eine zentrale Rolle. So war der Fonds maßgeblich an Donald Trumps überraschendem Abkommen mit Wladimir Putin über den Kauf von mehr als zwei Millionen Tonnen russischen Diesels beteiligt, das Anfang Oktober geschlossen wurde.
Doch der Diesel-Deal ist nur ein Baustein. US-Vertreter verhandeln laut dem Bericht auch über ein separates Geschäft mit dem russischen Ölkonzern Lukoil. Zudem steht ein von Russland unterstütztes Erdgasprojekt in Alaska im Raum. Darüber hinaus drängt Washington laut "New York Times" offenbar die Europäer dazu, wieder mehr russisches Gas zu kaufen.
Russland-Experte warnt vor fatalem Signal an Putin
Die Trump-Regierung rechtfertigt ihre Annäherung an Moskau als Weg zur Beendigung des seit über viereinhalb Jahren andauernden Krieges. Die Signale an den Kreml sollen demnach zeigen, dass Washington an einer für beide Seiten vorteilhaften Zukunft interessiert ist. Doch konkrete Fortschritte bei den Friedensverhandlungen blieben bislang aus. Stattdessen gibt die US-Regierung nach Einschätzung von Beobachtern Positionen auf, ohne im Gegenzug verlässliche diplomatische Zusagen aus Moskau zu erhalten.
Eric Green, Russland-Berater unter Präsident Biden, warnte gegenüber der "New York Times" vor den Folgen: Allein die Diskussion über eine Aufhebung der Sanktionen gegen den Kreml-Fonds sende "ein sehr starkes Signal, dass wir die bisherige Position aufweichen - nämlich dass wir die Wirtschaftssanktionen und andere Druckmittel nicht lockern würden, bevor es eine Einigung in der Ukraine gibt."
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rut/news.de/stg
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