Donald Trump: Plötzlich muss der US-Präsident seine Rede stoppen und wird ausfällig

Mitten im Satz, kurz vor der Pointe, platzte ein Protestierender in Donald Trumps Wahlkampfrede in Mississippi. Der US-Präsident reagierte ziemlich dünnhäutig und ging auf den Störer los. Dieser habe "sein Leben weggeworfen".

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump wurde gegenüber einem Protestanten ausfällig. (Foto) Suche
Donald Trump wurde gegenüber einem Protestanten ausfällig. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin
  • Donald Trump verliert die Geduld und muss Rede stoppen
  • Donald Trump attackiert Störer und wird ausfällig
  • Donald Trump bringt Wirtschaft als Wahlkampfargument

Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Corinth (US-Bundesstaat Mississippi) ist Donald Trump von einem Protestierenden unterbrochen worden. Der US-Präsident reagierte sichtlich genervt, wie Videos beim Netzwerk X zeigen. Der Vorfall ereignete sich in der Crossroads Arena, wo Donald Trump zugunsten der republikanischen Senatorin Cindy Hyde-Smith auftrat. Es war nicht der einzige Trump-Aussetzer in den vergangenen Tagen. Zuletzt schimpfte er unter anderem gegen TV-Sender Fox News und rechnete mit Moderator Bill Maher ab.

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Donald Trump verliert die Geduld und muss Rede stoppen

Die US-Zwischenwahlen im November werden von Beobachtern als unerwartet knapp eingeschätzt, was Auftritte wie diesen für die Republikaner umso bedeutsamer macht. Dass ausgerechnet in diesem angespannten Umfeld ein Protestierender für Unruhe sorgte, dürfte Trump kaum erfreut haben. Der Störer begann während Trumps Ausführungen zu seinem Ballsaal und zur Wirtschaftslage zu rufen, woraufhin der US-Präsident schnell die Geduld verlor und seine Rede stoppen musste.

Donald Trump attackiert Störer und wird ausfällig

Als der Protestierende zu rufen begann, donnerte Trump zunächst: "Oh, geh nach Hause!" Der US-Präsident herrschte den Zwischenrufer an, während das Publikum mit USA-Sprechchören reagierte. Damit nicht genug: Donald Trump setzte noch einen drauf und erklärte, der Störer habe mit seinem Protest "sein Leben weggeworfen".

Besonders zu schaffen schien Trump das Timing der Unterbrechung. "Ich war gerade an der Pointe!", beschwerte er sich beim Publikum und fügte resigniert hinzu: "Die machen das immer so." Es war nicht das erste Mal, dass Demonstranten seine Wahlkampfauftritte störten - doch der Frust darüber schien ungebrochen.

Donald Trump bringt Wirtschaft als Wahlkampfargument

Inhaltlich hatte Trump versucht, die wirtschaftspolitische Bilanz seiner Regierung als Argument für Hyde-Smith ins Feld zu führen. Wähler sollten die Senatorin unterstützen, weil sie hinter den ökonomischen Maßnahmen der Regierung stehe. "Besser kann ich Cindy Hyde-Smith nicht helfen", erklärte Trump mit Blick auf die Wirtschaftslage.

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