Donald Trump: Geheimpapier enthüllt Millionen-Spenden - nur er selbst gab keinen Cent

Zahltag beim US-Präsidenten. Geleakte Dokumente zeigen nun, wer die insgesamt 333 Millionen Dollar für Donald Trumps Ballsaal-Projekt am Weißen Haus aufbrachte und welche geschäftlichen Verflechtungen dahinterstecken.

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Geheimdokumente verraten die mutmaßlichen Spender für Donald Trumps Ballsaal-Projekt. (Foto) Suche
Geheimdokumente verraten die mutmaßlichen Spender für Donald Trumps Ballsaal-Projekt. Bild: picture alliance/dpa/AP | Manuel Balce Ceneta
  • Donald Trump baut seinen Ballsaal - Geheimpapier enthüllt Spender
  • Donald Trump spendet selbst keinen Cent
  • Donald Trumps Spenderliste offenbart Muster - doch es gibt ein Problem

Während Donald Trump mit einer Attacke auf Wolodymyr Selenskyj und seiner Drohung gegen den Iran für Schlagzeilen sorgt, enthüllen interne Dokumente, wer den im Bau befindlichen Ballsaal des US-Präsidenten im Weißen Haus finanziert. Wie die "Washington Post" berichtet, belaufen sich die privaten Zuwendungen auf insgesamt 333 Millionen US-Dollar.

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Donald Trump baut seinen Ballsaal - Geheimpapier enthüllt Spender

An der Spitze der Geberliste für das gigantische Trump-Projekt stehen zwei Tech-Giganten: Sowohl Apple als auch der Chipentwickler Nvidia überwiesen jeweils 25 Millionen Dollar für das Bauprojekt. Die der Zeitung vorliegende interne Tabelle erfasst sämtliche 67 Einzelspenden über 10.000 Dollar, die bis Ende vergangenen Monats eingingen. Brisant dabei: Ein Großteil der Geldgeber unterhält geschäftliche Beziehungen zur US-Regierung.

Donald Trump spendet selbst keinen Cent

Neben den beiden Technologiekonzernen zählt auch die Familie Adelson zu den größten Unterstützern des Ballsaal-Projekts. Die Adelsons gelten als eine der einflussreichsten Spenderfamilien innerhalb der Republikanischen Partei und steuerten eine vergleichbar hohe Summe bei. Ebenfalls mit einem Millionenbetrag vertreten ist Charles Ergen, Mitgründer und Vorsitzender des Telekommunikationsanbieters Dish Network. Der Milliardär reihte sich damit in die Gruppe der prominentesten Geldgeber ein.

Bemerkenswert ist auch, was die Liste nicht zeigt: Trump selbst findet sich unter den 67 erfassten Spendern nicht wieder - obwohl er öffentlich angekündigt hatte, sich persönlich an der Finanzierung des Vorhabens zu beteiligen. Sämtliche 333 Millionen Dollar stammen ausschließlich aus privaten Quellen.

Donald Trumps Spenderliste offenbart Muster - doch es gibt ein Problem

Die Auswertung der Dokumente offenbart ein auffälliges Muster: Auf Unternehmen oder deren Führungskräfte, deren Firmen während Trumps zweiter Amtszeit Verträge mit der Bundesregierung hatten, entfiel etwa die Hälfte der Gesamtsumme. Weitere Spender profitierten von regulatorischen Entscheidungen oder - in einem Fall - sogar von einer Begnadigung eines Familienmitglieds durch die Trump-Regierung.

Allerdings: Die Recherchen der "Washington Post" konnten keinen unmittelbaren Zusammenhang zwischen den Spendenzusagen und konkreten Vorteilen durch die Trump-Regierung nachweisen.

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