Donald Trump: Neue Befehle enthüllt - Trump könnte "Mutter aller Bomben" auf den Iran werfen

Die USA erwägen offenbar den Einsatz ihrer mächtigsten konventionellen Waffe gegen den Iran. Warum das Pentagon die "Mutter aller Bomben" in seine Angriffspläne aufnimmt, hat möglicherweise nicht nur mit ihrer Zerstörungskraft zu tun.

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Donald Trump könnte eine Bombe dieser Bauart auf den Iran abwerfen lassen. (Foto) Suche
Donald Trump könnte eine Bombe dieser Bauart auf den Iran abwerfen lassen. Bild: picture-alliance / dpa | DOD
  • Donald Trump könnte "Mutter aller Bomben" gegen den Iran einsetzen
  • So funktioniert Donald Trumps Monster-Bombe
  • Donald Trump könnte Iran einschüchtern wollen

Greift Donald Trump wieder an? Das US-Militär hat nach Informationen von "CNN" neue Angriffsszenarien für einen möglichen Schlag gegen den Iran entwickelt. Besondere Brisanz erhält die Debatte durch den Zeitpunkt: Am 3. November stehen in den USA die Kongresswahlen an - und Donald Trumps Republikaner kämpfen vielerorts mit schlechten Umfragewerten.

Laut "CNN" könnten die ausgearbeiteten Angriffspläne sowohl unmittelbar vor als auch nach den Midterms umgesetzt werden. Ein militärischer Schlag gegen den Iran in direkter zeitlicher Nähe zur Wahl würde die innenpolitische Dimension des Konflikts massiv verschärfen.

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Donald Trump könnte "Mutter aller Bomben" gegen den Iran einsetzen

Kern der Planungen ist demnach der potenzielle Einsatz der sogenannten "Mutter aller Bomben" - der GBU-43/B Massive Ordnance Air Blast Bomb, kurz MOAB. Mit einem Gewicht von rund 9,8 Tonnen handelt es sich um die mächtigste konventionelle Bombe im Arsenal der US-Streitkräfte.

Laut dem Bericht hat Donald Trump das Pentagon beauftragt, weitere Angriffspakete zu planen. Diese zielen dem Vernehmen nach sowohl auf wesentliche Teile der iranischen Energieinfrastruktur als auch auf verbliebene nukleare Einrichtungen des Landes ab. Mehrere mit den Überlegungen vertraute Regierungsbeamte bestätigten die Pläne gegenüber dem Sender.

So funktioniert Donald Trumps Monster-Bombe

Die MOAB ist derart massiv, dass sie nicht von einem herkömmlichen Kampfflugzeug abgeworfen werden kann. Stattdessen wird die Bombe aus einem Transportflugzeug ausgeklinkt und entfaltet bereits vor dem Aufschlag eine gewaltige Druckwelle mit enormer Zerstörungskraft. Unter den konkreten Zielen befindet sich den Berichten zufolge auch die Anlage Pickaxe Mountain - ein tief in einem Berg verborgener Komplex in der Nähe der bekannten Nuklearanlage von Natanz.

Gerade diese unterirdische Lage macht den geplanten Einsatz jedoch zu einer besonderen Herausforderung. Denn die MOAB wurde ursprünglich für die Vernichtung oberirdischer Ziele entwickelt. Ob ihre Sprengkraft ausreicht, um eine derart geschützte Einrichtung tief im Fels ernsthaft zu beschädigen, gilt unter Fachleuten als höchst unsicher.

Donald Trump könnte Iran einschüchtern wollen

Angesichts der begrenzten Durchschlagskraft gegen unterirdische Ziele könnte die MOAB vor allem einem anderen Zweck dienen: der Abschreckung. Eine weitere mit den Planungen befasste Quelle beschrieb die potenzielle Wirkung der Waffe gegenüber "CNN" in erster Linie als psychologisch. Der bloße Einsatz der Bombe soll demnach das iranische Regime massiv unter Druck setzen. Soweit der Plan von Donald Trump.

Teheran scheint die Bedrohung bereits ernst zu nehmen. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, hat der Iran seine nuklearen Einrichtungen in jüngster Zeit erheblich gesichert. Satellitenbilder dokumentieren demnach umfangreiche neue Erdarbeiten sowie zusätzliche Verteidigungsmaßnahmen im Umfeld von Natanz und Pickaxe Mountain - ein deutliches Zeichen dafür, dass die iranische Führung mit weiteren Angriffen rechnet.

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