Donald Trump: US-Präsident vergisst sich und entsetzt mit Rassismus-Eklat bei Rede
Donald Trump entsetzt wieder einmal bei einer Wahlkampfrede. Der US-Präsident attackierte den demokratischen Senatskandidaten Abdul El-Sayed bei einer Kundgebung in Michigan und unterstellte ihm ohne Belege Verbindungen zu Dschihadisten.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump entsetzt mit Attacke auf Senatskandidaten
- Donald Trump fordert Metalldetektor für Demokraten-Kandidaten
- Donald Trump sorgt für Rassismus-Eklat mit Rede
Bei einer Wahlkampfveranstaltung im Rahmen seiner Midterm-Tour hat Donald Trump den demokratischen Senatskandidaten Abdul El-Sayed mit rassistisch aufgeladenen Attacken überzogen. Es ist nicht das erste Mal, dass der US-Präsident mit unfassbaren Äußerungen gegen El-Sayed für Schlagzeilen sorgt.
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Donald Trump entsetzt mit Attacke auf Senatskandidaten
Während seiner Rede in Port Huron (US-Bundesstaat Michigan) warf Trump dem Demokraten vor, Dschihadisten zu unterstützen. Die Anschuldigungen fußen auf einer wiederholt von Republikanern vorgebrachten Behauptung, El-Sayed unterhalte Verbindungen zur Muslimbruderschaft - allein aufgrund seiner ägyptischen Abstammung.
El-Sayed hat diese Vorwürfe entschieden zurückgewiesen. El-Sayed tritt bei den Senatswahlen in Michigan gegen den republikanischen Kandidaten Mike Rogers an, für den Donald Trump bei dem Auftritt Wahlkampf machte. Videos beim Netzwerk X dokumentieren den Vorfall.
Donald Trump fordert Metalldetektor für Demokraten-Kandidaten
Konkret behauptete Trump, dass jemand [Abdul El-Sayed, Red.] mit einer solchen "Bilanz der Unterstützung von Dschihadisten" bei Sicherheitskontrollen am Flughafen durchfallen und "keinen Platz in einem Flugzeug bekommen" würde.
- "Dann sollte man ihm erst recht keinen Sitz im Senat der Vereinigten Staaten geben", so der US-Präsident.
- Zudem forderte er, El-Sayed müsse als einziger Senator vor dem Betreten des Senats einen Metalldetektor durchlaufen.
Donald Trump sorgt für Rassismus-Eklat mit Rede
Donald Trumps Äußerungen lösten auf der Plattform X einen Sturm der Entrüstung aus.
- Der Journalist Aaron Rupar verurteilte die Attacken als "reinen Rassismus" und stellte fest: "Republikaner führen objektiv betrachtet einen Wahlkampf, der auf kaum mehr als Bigotterie basiert."
- Die unter dem Namen "JoJofromJerz" bekannte Kommentatorin Joanne Carducci verwies auf die Ironie der Aussagen angesichts des 6. Januar 2021: "Das kommt von dem Verräter, der einen rasenden Mob losgeschickt hat, um den Senat für ihn anzugreifen."
- Hemant Mehta richtete seinen Blick auf die Wählerbasis der Republikaner. Rund 80 Prozent der weißen evangelikalen Wähler hätten kein Problem mit diesem offenkundigen Rassismus, schrieb er.
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rut/news.de/stg
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