Ukraine-Krieg aktuell: Brach Selenskyj Trumps Waffenruhe? Russisches Öldepot in Flammen

Kiew soll erstmals gegen die von Donald Trump verkündete "Energie-Waffenruhe" im Ukraine-Krieg verstoßen haben. Videos in den sozialen Medien zeigen ein brennendes Öldepot in der russischen Region Belgorod. Welche Konsequenzen könnten der Ukraine nun drohen?

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (l.) im Gespräch mit Donald Trump (r.). Kiew soll erneut ein russisches Öldepot angegriffen haben. (Foto) Suche
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (l.) im Gespräch mit Donald Trump (r.). Kiew soll erneut ein russisches Öldepot angegriffen haben. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Ukraine soll russisches Öldepot in Waluiki, Belgorod, angegriffen haben
  • Damit würde Kiew erstmals gegen eine von Donald Trump zuvor verkündete "Energie-Waffenruhe" verstoßen
  • Russland soll sich bereits in den vergangenen Tagen nicht an die Vereinbarung gehalten haben

Eigentlich sollten die gegenseitigen Angriffe auf die Energieinfrastruktur im Ukraine-Krieg vorübergehend aufhören. Eine entsprechende Vereinbarung mit Kiew und Moskau hatte US-Präsident Donald Trump am vergangenen Sonntag verkündet. Doch daran zu halten scheint sich keine der beiden Kriegsparteien. Russland soll bereits wenige Stunden nach der Ankündigung gegen die "Energie-Waffenruhe" verstoßen haben. Nun griff offenbar auch die Ukraine ein Öldepot in der russischen Oblast Belgorod an.

Ukraine-Krieg aktuell: Russisches Öldepot in Waluiki, Belgorod, steht in Flammen

Nach einem Drohnenangriff soll es eine gewaltige Explosion gegeben haben. Bilder, die in den sozialen Medien verbreitet wurden, sollen zeigen, wie die Anlage in der Stadt Waluiki brennt. Laut "Daily Express" handelte es sich um den ersten ukrainischen Angriff dieser Art seit Trumps Ankündigung zur "Energie-Waffenruhe". In der Nacht zu Mittwoch sollen Kiews Streitkräfte insgesamt mehr als 500 Drohnen in Richtung Russland gestartet haben. Unabhängig überprüfen ließen sich diese Angaben bislang nicht.

Donald Trump verkündete zuvor "Energie-Waffenruhe" und setzte Wolodymyr Selenskyj unter Druck

Trump hatte der Ukraine damit gedroht, keine US-Geheimdienstinformationen mehr zu liefern, sollte sie die Angriffe auf russische Energieanlagen wieder aufnehmen. Auch eine Aussetzung des Systems, über das Kiews Verbündete US-Waffen beschaffen, zog er in Erwägung. Währenddessen machte laut "Daily Express" der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Kremlchef Wladimir Putin schwere Vorwürfe. Russland habe seit Sonntag bereits sechs ukrainische Energieanlagen angegriffen.

Die Ukraine hatte ihre Angriffe auf russische Ölraffinerien und Logistikanlagen als Reaktion auf Putins Invasion gestartet. Moskau soll dadurch unter Druck gesetzt werden, den Krieg zu beenden. Donald Trump warf Kiew nun aber vor, mit diesen Angriffen maßgeblich für die hohen Spritpreise in den USA verantwortlich zu sein. Diese sind jedoch auch auf seinen eigenen Krieg gegen den Iran zurückzuführen.

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