Plant Donald Trump neue Angriffe?: Iran sichert Atomanlagen – Satellitenbilder zeigen Kriegsvorbereitungen
Wird Donald Trump nach den US-Zwischenwahlen neue Angriffe auf den Iran befehlen? In Teheran werden offenbar bereits Vorbereitungen für diesen Fall getroffen – inklusive der Sicherung von Atomanlagen.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Iran rechnet mit weiteren US-Angriffen nach den Midterms Anfang November
- Satellitenaufnahmen zeigen: Atomanlagen werden mit Erdwällen gesichert
- Während Donald Trump die Militärpräsenz im Nahen Osten verstärkt, bereitet Teheran seine Bevölkerung auf den Krieg vor
Der Krieg gegen den Iran wurde von MS-NOW-Reporter David Rohde zuletzt als "größter Fehler" in Donald Trumps beiden Amtszeiten als US-Präsident eingestuft. Obwohl der Republikaner bereits mehrfach einen Sieg in diesem militärischen Konflikt verkündete, könnte es nach den US-Zwischenwahlen Anfang November erneut amerikanische Angriffe im Nahen Osten geben. Teheran bereitet sich aktuellen Berichten zufolge bereits auf dieses Szenario vor.
Iran fürchtet neue US-Angriffe nach den Midterms: Atomanlagen werden gesichert
Rund um die iranischen Atomanlagen Natanz und Pickaxe Mountain wurden auf Satellitenaufnahmen unter anderem Erdwälle entdeckt, die offenbar mögliche Bodenoperationen amerikanischer Spezialkräfte erschweren sollen. Das berichtete das "Wall Street Journal". Auch der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde, Rafael Grossi, bestätigte laut "Bild" Hinweise auf Aktivitäten im Umfeld von Pickaxe Mountain – ohne deren genauen Zweck benennen zu können.
Trump hatte weitere Militärschläge vor den Midterms zwar ausgeschlossen, für die Zeit danach aber sämtliche Optionen offengelassen. Er sprach auch öffentlich über einen möglichen Schlag gegen die schwer befestigte Atomanlage Pickaxe Mountain. Im Pentagon werden laut "Wall Street Journal" parallel weitere militärische Optionen ausgearbeitet.
Donald Trump verstärkt US-Militärpräsenz im Nahen Osten
Washington reagiert derweil mit einer deutlichen Verstärkung seiner Militärpräsenz in der Region. Die Flugzeugträger-Kampfgruppe um die USS Theodore Roosevelt ist bereits auf dem Weg in den Nahen Osten – damit wären "Yahoo! News" zufolge dort erstmals drei solcher Verbände gleichzeitig stationiert. Zusätzlich wird eine weitere Marineinfanterie-Einheit verlegt. Rund 10.000 zusätzliche US-Soldaten sollen ab November einsatzbereit sein.
Teheran droht mit Gegenangriffen
Für den Fall neuer amerikanischer Angriffe hat das iranische Regime mit drastischen Gegenmaßnahmen gedroht. Ins Visier könnten demnach saudische Ölanlagen, US-Kriegsschiffe sowie Rechenzentren und Kommunikationsnetze in der gesamten Region geraten. Selbst Bodenoffensiven in Nachbarländer – etwa den Irak, aus dem die USA zuletzt ihre letzten Soldaten abgezogen haben – schließen westliche Beobachter nicht mehr aus.
Iraner werden auf den Krieg vorbereitet
Parallel bereitet Teheran die eigene Bevölkerung auf einen möglichen Krieg vor: Zivilisten werden an Flugabwehrsystemen geschult, Revolutionsgarden berichten in Schulen vom bisherigen Konfliktverlauf. Flughäfen, Häfen und Kraftwerke seien bereits auf Kriegsbedingungen umgestellt, erklärte Brigadegeneral Gholamreza Jalali im September, wie "Yahoo! News!" berichtet.
Wie real die Eskalationsgefahr im Nahen Osten ist, zeigte am vergangenen Samstag ein Raketenangriff der vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen auf den internationalen Flughafen von Riad (Saudi-Arabien), bei dem mindestens 13 Menschen starben und Hunderte verletzt wurden.
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gom/bua/news.de/stg
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