Donald Trump: "Größter Fehler" und "komplette Katastrophe" - Experten rechnen mit seiner Politik ab

Beobachter kritisieren Donald Trumps Außenpolitik erneut mit scharfen Worten. Im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg wird der US-Präsident vor seinem "größten Fehler" gewarnt. Sein aktueller Kurswechsel zur Ukraine sei zudem eine "komplette Katastrophe".

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Donald Trump wird erneut massiv wegen seiner Außenpolitik kritisiert. (Foto) Suche
Donald Trump wird erneut massiv wegen seiner Außenpolitik kritisiert. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin
  • Analysten kritisieren Donald Trumps außenpolitischen Kurs
  • Iran-Krieg sei der "größte Fehler" in Trumps beiden Amtszeiten als US-Präsident
  • Seine Drohung, die Ukraine nicht mehr mit Geheimdienstinformationen zu unterstützen, sei eine "komplette Katastrophe"

Mit seinem außenpolitischen Kurs hat sich US-Präsident Donald Trump in den vergangenen Monaten viele Feinde gemacht - auch innerhalb der eigenen Reihen. So kritisierten mehrere Republikaner den 80-Jährigen zuletzt wegen eines Diesel-Deals mit Kremlchef Wladimir Putin.Zusätzlich sorgt der Krieg gegen den Iran weiterhin für heftige Diskussionen.

Donald Trump in der Kritik wegen des Iran-Kriegs: "größter Fehler" seiner beiden Amtszeiten laut Analyst

Experten schlagen laut "Raw Story" Alarm. "Dieser Krieg mit dem Iran wird sich als der größte einzelne Fehler von Donald Trumps beiden Amtszeiten erweisen", erklärte David Rohde, leitender Reporter für nationale Sicherheit am Montag in einer Sendung bei MS NOW. Der Hintergrund: Im gesamten Nahen Osten häufen sich die Angriffe, während der zutiefst unpopuläre Militäreinsatz die Kraftstoffpreise in den USA auf hohem Niveau hält. Rohde warnte zudem vor einer möglichen Destabilisierung Saudi-Arabiens, einem US-Verbündeten im Nahen Osten: "Die saudische Regierung könnte dort stürzen – es ist ein Desaster für dieses Land und es ist ungeheuerlich, was hier jeden Tag auf dem Spiel steht."

US-Präsident macht Ukraine für hohe Spritpreise verantwortlich

Doch statt sich auf diese Krise zu konzentrieren, schafft die Trump-Regierung offenbar ein neues Problem. Am Sonntag wurde bekannt, dass Washington der Ukraine damit droht, den Zugang zu amerikanischen Geheimdienstinformationen zu kappen – um Kiew dazu zu zwingen, seine Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur einzustellen. Trump macht zunehmend den russisch-ukrainischen Krieg für die hohen Spritpreise verantwortlich.

Experte warnt vor Trumps Kurswechsel im Ukraine-Krieg

Michael Weiss, Sicherheitsexperte von "The Insider", bezeichnete diesen Kurswechsel laut "Raw Story" als "komplette Katastrophe". Die USA hätten die Ukraine bislang aktiv dabei unterstützt, russische Ölraffinerien mit amerikanischer Aufklärung anzugreifen – als strategisches Druckmittel. "Plötzlich wird diese Politik abrupt gestoppt, und jetzt drohen wir damit, das Einzige wegzunehmen, was wir ihnen weiterhin geben", so Weiss. 

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