Donald Trump: Wutrede in Ohio - Trump attackiert Demonstranten

Donald Trump pöbelt bei einer Wahlkampfveranstaltung in Ohio gegen einen Zwischenrufer und nennt ihn "Abschaum". Doch der US-Präsident legt noch nach: Er verspottet den Mann und erhebt schwere Vorwürfe gegen die Protestierenden.

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Nach Tumulten in Texas: Trump attackiert erneut einen Demonstranten. (Foto) Suche
Nach Tumulten in Texas: Trump attackiert erneut einen Demonstranten. Bild: picture alliance/dpa/AP | Gene J. Puskar
  • Trump beschimpft einen Zwischenrufer als "Abschaum"
  • US-Präsident unterstellt Protestlern, von Linken bezahlt zu werden
  • Publikum reagiert mit lautstarken "U.S.A."-Sprechchören

Bei einer Wahlkampfveranstaltung am Montagabend im US-amerikanischen Youngstown, Ohio, hat Präsident Donald Trump einen Zwischenrufer scharf angegriffen. Als ein Protestler die Kundgebung störte, reagierte Trump mit deutlichen Worten und nannte die Person einen "bezahlten Protestler" sowie "Abschaum".

Trump attackiert Demonstranten bei Ohio-Kundgebung

Der US-Präsident war nach Ohio gereist, um dort republikanische Kandidaten zu unterstützen. Neben Senator Jon Husted und der Senatskandidatin Michelle Tafoya befanden sich auch prominente Begleiter wie der frühere NFL-Trainer Jon Gruden und der Influencer Jake Paul an seiner Seite. Die Veranstaltung sorgte vor allem wegen Trumps verbaler Attacke gegen den Störer für Aufsehen, wie "Raw Story" berichtete.

US-Präsident wütet gegen Störer: "Sie werden von den Linken bezahlt"

In seiner Tirade gegen den Störer weitete Trump seine Anschuldigungen auf sämtliche Protestler aus. "Er ist ein bezahlter Protestler. Die sind alle bezahlt!", rief der Präsident der Menge zu. Die Demonstranten würden "von den Linken bezahlt, um unser Land zu zerstören", so Trump weiter. "Sie sind Abschaum!"

Doch damit nicht genug: Trump machte sich auch über das Aussehen des Zwischenrufers lustig. "Der muss schnellstens eine Diät machen! Er ist ein fetter Kerl!", spottete der Präsident. Ein Video hält den Vorfall fest.

Während Sicherheitskräfte den Protestler aus dem Gebäude geleiteten, reagierte das Publikum mit lautstarken "U.S.A."-Sprechchören. Die Szene verdeutlicht, wie routiniert Trump bei seinen Kundgebungen mit Zwischenrufern umgeht – stets mit scharfer Rhetorik und unter Einbeziehung seiner Anhänger. Bereits in der vergangenen Woche war es bei einer Wahlkampfrede von Trump in Texas zu tumultartigen Szenen gekommen: Ein MAGA-Anhänger hatte einen Demonstranten zu Boden gerissen.

Wahlkampfhilfe für republikanische Kandidaten

Hintergrund der Reise nach Ohio war Trumps Einsatz für Parteikollegen im Vorfeld der anstehenden Wahlen. Im Mittelpunkt standen der republikanische Senator Jon Husted und der republikanische Gouverneurskandidat Vivek Ramaswamy. Beide sollen von Trumps Präsenz und seiner Zugkraft innerhalb der republikanischen Wählerschaft profitieren.

Neben den offiziell beworbenen Kandidaten wurde auch der umstrittene republikanische Abgeordnete Max Miller bei der Veranstaltung gesichtet. Der Kongressabgeordnete aus Ohio gilt innerparteilich als angeschlagen. Ob Trump ihn bei der Kundgebung ausdrücklich erwähnte oder unterstützte, geht aus den vorliegenden Berichten nicht hervor.

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/gom/news.de/stg

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