Donald Trump und Wladimir Putin: "The Don" droht erniedrigende Bloßstellung durch den Kreml-Chef
Was fürchtet Donald Trump am meisten? Die Antwort liefert der Autor Michael Wolff: Russlands Präsident Wladimir Putin könnte Dokumente aus Trumps Vergangenheit in der Hand haben, die den US-Präsidenten als Trottel bloßstellen.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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Welche Angst hält Donald Trump nachts wach? Der Buchautor Michael Wolff, der mit Werken wie "Fire and Fury" bereits mehrfach für Aufsehen sorgte, will die Antwort darauf kennen - und sie hat maßgeblich mit Russlands Präsident Wladimir Putin zu tun, wie der britische "Daily Express" aktuell zusammenfasst.
Donald Trump fürchtet Bloßstellung als Dummkopf laut Autor Michael Wolff
Michael Wolff zufolge sind es nicht etwa kompromittierende Videoaufnahmen von Donald Trump aus russischen Hotelzimmern, sondern etwas weitaus Banaleres – nämlich seine Schulnoten. Im Podcast "Inside Trump's Head" von "The Daily Beast" schilderte Wolff kürzlich, was seiner Einschätzung nach ganz oben auf der Liste von Trumps persönlichen Ängsten steht: als dumm wahrgenommen zu werden.
Wladimir Putin könnte Trump als ungebildeten Trottel bloßstellen
Grundlage für Michael Wolfss Aussage sei ein aufschlussreiches Gespräch mit dem ehemaligen Trump-Berater Steve Bannon gewesen, in dem beide darüber spekulierten, welches Material der russische Präsident Wladimir Putin möglicherweise gegen Trump in der Hand haben könnte. Das Ergebnis war überraschend – und hatte nichts mit Geheimdienstmaterial zu tun.
In dem Gespräch habe Bannon sämtliche denkbaren Druckmittel abgewogen – darunter auch die berüchtigten "Pee-Tapes", die im sogenannten Steele-Dossier erwähnt wurden. Trump selbst hat sämtliche Vorwürfe aus diesem Dossier stets kategorisch zurückgewiesen.
Wolff zufolge wären solche Aufnahmen für Trump schlicht kein Grund zur Sorge. "Selbst wenn man Trump auf dem Bild sehen würde, wie er auf die Matratze pinkelt, würde er einfach sagen: 'Nein, das bin ich nicht'", so der Autor. Trump würde kompromittierendes Material dieser Art schlichtweg abstreiten – und damit durchkommen. Die eigentliche Achillesferse sei eine ganz andere gewesen: seine akademischen Leistungen. Während sich Skandale leugnen ließen, seien Schulzeugnisse schwarz auf weiß dokumentiert – und genau das mache sie so gefährlich.
Donald Trump will peinliche Schulzeugnisse für immer verschwinden lassen
Laut Wolff wurde diese Angst während des Präsidentschaftswahlkampfs 2016 ganz konkret. Damals habe die Befürchtung bestanden, dass Trumps akademische Unterlagen an die Öffentlichkeit gelangen könnten. Sein Team habe daraufhin enormen Druck auf die University of Pennsylvania ausgeübt. "Im Grunde sagten sie: Wir werden alle erdenklichen Maßnahmen gegen euch ergreifen, wenn diese Zeugnisse nicht unter Verschluss bleiben", gab Wolff das Vorgehen wieder. Es sei stets darum gegangen, nicht als "Dummkopf" entlarvt zu werden. Die University of Pennsylvania, an der Trump seinen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften erwarb, hat sich zu diesen Vorwürfen bislang nicht geäußert. Trump selbst betont regelmäßig seine Intelligenz und seinen akademischen Werdegang.
Donald Trump erlebte seine Schulzeit als "komplette Katastrophe"
Wolff ging in seinen Ausführungen noch einen Schritt weiter und äußerte die Vermutung, dass Trump möglicherweise an einer Lernschwäche leide. Seine gesamte Schulzeit sei "immer eine komplette Katastrophe" gewesen, so der Autor. Genau darin sehe er eine der zentralen Wurzeln für Trumps tiefgreifende Unsicherheit. "Ich glaube, dass er vermutlich eine Art Lernbehinderung hat, die ihm sehr unangenehm ist", erklärte Wolff im Podcast. Dies gehöre zu den "wesentlichen Grundlagen seiner größten Unsicherheiten".
Belege für diese Einschätzung lieferte der Buchautor allerdings nicht. Es handelt sich um seine persönliche Interpretation, gestützt auf seine jahrelange Beschäftigung mit dem ehemaligen und amtierenden US-Präsidenten. Trump selbst hat sich zu diesen konkreten Behauptungen bislang nicht geäußert.
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loc/news.de/stg
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