Friedrich Merz: Verheerender Umfrage-Knall - AfD erreicht Rekordhoch und lässt Union weit hinter sich
Neuer Negativ-Rekord für Friedrich Merz und die Bundesregierung. Der Bundeskanzler ist im aktuellen Insa-Sonntagstrend komplett abgestürzt und auch die Union fiel auf einen neuen historischen Tiefpunkt. Die AfD erreichte indes ein Rekordhoch und lässt die Union weit hinter sich.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
Suche
- Verheerender Umfrage-Hammer für Friedrich Merz
- Bundeskanzler stürzt auf historischen Tiefpunkt und ist unbeliebt wie noch nie
- Union erreicht ebenfalls neuen Tiefstwert (18 Prozent)
- AfD mit neuem Rekordwert - Weidel-Partei erreicht erstmals 30 Prozent
Die jüngste Insa-Sonntagstrend-Umfrage für "Bild" offenbart ein politisches Erdbeben: CDU und CSU sacken auf gerade einmal 18 Prozent ab. Der niedrigste Wert, den das Meinungsforschungsinstitut jemals für die Union ermittelt hat. Zahlen, die bei Kanzler Friedrich Merz, der unlängst von Ricarda Lang mit seinen eigenen Worten geschlagen wurde, die Alarmglocken schrillen lassen sollten.
Weitere aktuelle Politik-Meldungen finden Sie am Ende dieses Artikels.
Verheerender Umfrage-Hammer für Friedrich Merz - AfD erreicht Rekordhoch und lässt Union weit hinter sich
Auf der anderen Seite des Spektrums knackt die AfD erstmals die 30-Prozent-Marke und erreicht damit ein neues, noch nie dagewesenes Rekordhoch. Der Vorsprung der Rechtspopulisten gegenüber der Kanzlerpartei beträgt damit satte zwölf Prozentpunkte. Für die Erhebung befragte Insa zwischen dem 28. September und dem 2. Oktober insgesamt 1.202 Personen, wobei die statistische Fehlertoleranz bei maximal 2,9 Prozentpunkten liegt.
Armutszeugnis für Merz: SPD und Grüne im Gleichschritt – nur noch vier Punkte hinter der Union
Hinter den beiden dominierenden Kräften liefern sich Sozialdemokraten und Grüne ein Kopf-an-Kopf-Rennen auf niedrigem Niveau. Beide Parteien landen bei jeweils 14 Prozent, wobei die Grünen im Vergleich zur Vorerhebung einen Punkt einbüßen, während die SPD ihren Wert hält. Für die Partei des Kanzlers bedeutet das: Der Abstand zur traditionell schwächelnden SPD ist auf magere vier Prozentpunkte zusammengeschrumpft. Die Linkspartei behauptet sich unverändert bei 10 Prozent. Darunter herrscht Gleichstand zwischen BSW und FDP – beide kommen auf jeweils 4 Prozent und würden damit an der fünf-Prozent-Hürde scheitern. Auf sonstige Parteien entfallen wie zuvor 6 Prozent.
Merz erhält verheerende Nachrichten - Schwarz-Rot kratzt nicht mal mehr an der Ein-Drittel-Marke
Die Koalitionsarithmetik zeichnet ein düsteres Bild für Friedrich Merz und die Schwarz-Rote Koalition: Zusammengerechnet erreichen Union und SPD nur noch 32 Prozent. Heißt: nicht einmal jeder dritte Wähler würde sich für eine der beiden Parteien entscheiden. Auch eine theoretische Dreierkonstellation aus SPD, Grünen und Linkspartei käme mit insgesamt 38 Prozent nicht auf eine parlamentarische Mehrheit.
Weil insgesamt 14 Prozent der Stimmen an Parteien gehen würden, die an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern, liegt die Schwelle für eine rechnerische Mehrheit im Bundestag bereits bei rund 43 Prozent. Eine Kenia-Koalition aus CDU/CSU, Grünen und SPD würde mit 46 Prozent darüber liegen. AfD und Union zusammen kämen sogar auf 48 Prozent.
Umfrage offenbart: Mehrheit der Deutschen unzufrieden mit Kanzler Merz
Die Umfrageergebnisse lassen sich nicht schönreden. Der eskalierende Koalitionsstreit um die Pflege-, Zucker- und Einkommensteuerreformen schlägt sich ganz offensichtlich in den Bewertungen nieder. Gerade einmal 15 Prozent der Befragten zeigen sich mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz zufrieden – ein Punkt weniger als noch Anfang September und der tiefste Wert, den Insa je gemessen hat. Dem stehen 79 Prozent gegenüber, die unzufrieden sind.
Bundesregierung fällt bei der Mehrheit der Deutschen durch
Noch schlechter fällt das Urteil über die Bundesregierung insgesamt aus: Hier äußern sich lediglich 14 Prozent positiv, ein Rückgang um drei Punkte gegenüber der September-Erhebung. Auch das markiert einen absoluten Negativrekord. 79 Prozent bewerten die Regierungsarbeit als unbefriedigend.
Knallhart-Urteil von Insa-Chef Binkert: "Negativtrend nicht mehr substanziell umkehrbar"
Insa-Chef Hermann Binkert fällt ein vernichtendes Urteil über die Aussichten der Regierungsparteien. Gegenüber "Bild" erklärte er: "Union und SPD werden diesen Negativtrend nicht mehr substanziell drehen können." Eine Einschätzung, die angesichts der sich wechselseitig verstärkenden Abwärtsspiralen bei Parteiwerten und Zufriedenheitszahlen schwer von der Hand zu weisen ist.
Auch diese aktuellen Politik-Meldungen sind einen Blick wert:
- "Nur noch ein schlechter Witz" - Ricarda Lang schäumt vor Wut
- Spritpreise hoch statt runter – Tankrabatt krachend gescheitert
- "Schämen soll er sich" – Entertainer unter Beschuss nach Rede zu AfD-Verbot
- Klingbeil bittet die Deutschen zur Kasse – so teuer wird die Zuckersteuer
- "Diesen Vergleich heranzuziehen ist unethisch" – Empörung nach Klöckner-Interview
fka/news.de/stg
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.