Friedrich Merz: Neuer Tiefpunkt erreicht - Bundeskanzler stürzt ab
Der aktuelle ARD-"Deutschlandtrend" offenbart Alarmierendes für Friedrich Merz: Nur noch jeder zehnte Befragte ist mit seiner Arbeit zufrieden. Damit hat der CDU-Kanzler einen Rekordtiefpunkt erreicht.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
Suche
- Friedrich Merz erlebt neuen Umfrage-Tiefpunkt
- Nur noch jeder Zehnte ist im aktuellen ARD-"Deutschlandtrend" mit seiner Arbeit zufrieden
- Das ist der schlechteste Wert für einen Kanzler seit 1997, auch die CDU stürzt weiter ab
Die Unzufriedenheit mit Friedrich Merz wächst immer weiter. Nachdem der Bundeskanzler zuletzt auf Instagram ein Video veröffentlicht hatte, in dem er Reformen für junge Leute versprach, sah er sich erneut mit heftiger Kritik konfrontiert. Viele Bürgerinnen und Bürger zweifeln an seiner Glaubwürdigkeit. Die CDU bekam bei den vergangenen Landtagswahlen die Quittung und flog in Mecklenburg-Vorpommern sogar erstmals aus dem Parlament. Jetzt gibt es den nächsten Dämpfer für Merz.
Friedrich Merz stürzt ab im ARD-"Deutschlandtrend": Rekordtief für den Bundeskanzler
Im aktuellen ARD-"Deutschlandtrend" sind nur noch zehn Prozent mit seiner politischen Arbeit zufrieden, 88 Prozent hingegen weniger oder gar nicht. Laut Mitteilung des WDR erreicht Merz damit ein Rekordtief. Es ist der niedrigste Wert für einen Kanzler in der Geschichte des "Deutschlandtrends" seit 1997. Vor den jüngsten Landtagswahlenlag Merz Anfang Septembernoch bei 13 Prozent Zustimmung. Im Vergleich mit anderen Regierungsmitgliedern liegt der Kanzler deutlich im Hintertreffen. Zwar gibt es mit SPD-Verteidigungsminister Boris Pistorius nur einen Politiker, mit dem immerhin die Hälfte der Befragten sehr zufrieden oder zufrieden ist. Doch selbst die Arbeit von Arbeitsministerin Bärbel Bas (17 Prozent zufrieden) und Vizekanzler Lars Klingbeil (beide SPD, 20 Prozent zufrieden) wird noch besser bewertet.
CDU in neuer Umfrage weiterhin klar hinter der AfD
Auch die Kanzler-Partei erlebt einen weiteren Absturz. Nur noch 20 Prozent würden der Union ihre Stimme geben, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre. Das ist ein Prozentpunkt weniger als vor einem Monat. Stärkste Kraft wäre die AfD mit unveränderten 27 Prozent.Die Grünen würden mit 16 Prozent vor der SPD mit 13 Prozent landen. Die Linke käme auf 11 Prozent, die FDP mit 4 Prozent nicht über die Fünf-Prozent-Hürde.
Für den neuesten ARD-"Deutschlandtrend" wurden zwischen dem 28. und 30. September insgesamt 1.303 Wahlberechtigte telefonisch und online befragt. Die Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap ist repräsentativ.
Auch diese News zu deutschen Politikerinnen und Politikern könnten Sie interessieren:
- "Den ganzen September nix Nützliches getan" – Grünen-Politikerin erzürnt mit Foto-Rückblick
- "Wirkliches Störgefühl" – ZDF-Moderator verteidigt Friedrich Merz
- "Lächerlich" - Kanzler erntet Spott für Tankrabatt-Video
- Das macht die Altkanzlerin heute nach dem Rückzug aus der Politik
- Heftige Proteste bei Wahlkampfauftritt - Rücktritt des Kanzlers gefordert
gom/fka/news.de/dpa
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.