Von news.de-Redakteur - Uhr

Ukraine-Krieg aktuell: Generalstaatsanwältin: Putin-Soldat vergewaltigt Frau und tötet Mann

Wie die ukrainische Generalstaatsanwältin berichtet, soll ein Kreml-Kämpfer nahe Kiew einen Zivilisten getötet und dessen Frau mehrmals vergewaltigt haben. Jetzt soll dem Putin-Soldaten der Prozess gemacht werden.

Ein russischer Soldat soll eine Frau missbraucht und deren Mann getötet haben. Bild: picture alliance/dpa/AP | Vadim Ghirda

Es sind grausame Vorwürfe gegen einen Soldaten der Putin-Armee, die seit drei Wochen in der benachbarten Ukraine einen beispiellosen Angriffskrieg führt. Wie die ukrainische Generalstaatsanwältin Iryna Venediktova in einem Post bei Facebook (siehe weiter unten) jetzt mitteilte, wurde ein russischer Soldat identifiziert, der einen Mann ermordet und dessen Ehefrau im Rajon Browary, unweit der ukrainischen Hauptstadt Kiew, vergewaltigt haben soll. Auch die ukrainische Abgeordnete Lesia Vasylenko berichtet auf ihrem Twitter-Account (siehe Tweet weiter unten) über den unfassbaren Fall.

Putin-Soldat soll Frau vergewaltigt und Ehemann ermordet haben

"Die Staatsanwaltschaft der Region Kiew hat einen russischen Soldaten identifiziert, der einen unbewaffneten Mann getötet und seine Frau wiederholt vergewaltigt hat.", schreibt Iryna Venediktova bei Facebook. Zum grausamen Tathergang erklärt dieGeneralstaatsanwältin wie folgt: "In einem der Dörfer des Landkreises Browary brach der Mann in ein Privathaus ein und erschoss den Besitzer. Danach vergewaltigten der betrunkene Eindringling und sein Komplize wiederholt die Frau des getöteten Zivilisten, drohten ihr zudem mit Waffengewalt." 

Lesen Sie auch: Angriff verweigert! 300 Kreml-Kämpfer lassen Putin sitzen

Russischer Soldat verhaftet nach mutmaßlichem Mord und Missbrauch

Einfach unfassbar: Selbst das minderjährige Kind, das bei dem Opfer war, soll bedroht worden sein. Dem russischen Soldaten soll nun der Prozess vor Gericht gemacht werden. Es ist nicht das erste Mal, dass über vermeintliche Vergewaltigungen im Zuge des russischen Angriffs auf die Ukraine berichtet wird. Zuvor waren Aussagen von Frauen an die Öffentlichkeit gelangt, wonach es in der Stadt Irpin am Rande von Kiew ebenfalls zu Tötungen und Vergewaltigungen gekommen sein soll. Der britische "Mirror" hatte darüber unter anderem berichtet. Unabhängig ließen sich die Aussagen bisher nicht überprüfen.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

/news.de