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Wladimir Putin gedemütigt: Angriff verweigert! 300 Kreml-Kämpfer lassen Putin sitzen

Es wäre ein geradezu unerhörtes militärisches Vorgehen, das die Frage nach der Moral der Putin-Truppen weiter unbeantwortet lässt. 300 Kreml-Kämpfer sollen einen Angriff verweigert und sich eigenmächtig zurückgezogen haben.

Wladimir Putin ist fassungslos: Die Moral seiner Truppe soll schlecht sein. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Alexei Druzhinin

Haben die Putin-Truppen in der Ukraine Probleme mit der Kampfmoral? Angeblich soll es für einige Truppenteile nicht zum Besten stehen, was Versorgung und Nachschub angeht. Immer häufiger wird davon berichtet, dass russische Truppen desertieren, nach Hause flüchten oder sich sogar kampflos den ukrainischen Soldaten ergeben. Was man dabei bedenken sollte. Der Krieg in der Ukraine wird auch mit Propaganda-Mitteln geführt. Die Berichte lassen sich zumeist nicht unabhängig überprüfen.

Wladimir Putin entsetzt: Hunderte Kämpfer verweigern Befehl bei Sumy

Zuletzt wurde unter anderem von Victor Andrusiv, einem Berater des ukrainischen Innenministers, bei Facebook darüber berichtet, dass sich ein russischer Panzer-Kommandant samt seines Einsatzfahrzeuges in ukrainischen Gewahrsam begeben hat. Jetzt sorgt ein neuerlicher Bericht aus den Reihen der Putin-Soldaten für weiteres Aufsehen. Wie der Generalstab der ukrainischen Armee bei Facebook und auf seinem Twitter-Account mitteilt, verweigerten angeblich Hunderte "unzufriedener russischer Soldaten" ihren Befehl und verließen ihr Einsatzgebiet in der Stadt Sumy im Nordosten des Landes.

300 Putin-Soldaten ziehen sich aus Kampfgebiet im Bezirk Ochtyrka

Wie es heißt, sollen sich rund 300 Soldaten dem Befehl ihres Kommandeurs widersetzt und sich eigenmächtig aus dem Kampfgebiet im BezirkOchtyrka zurückgezogen haben. Ein aus militärischer Sicht unfassbarer Vorgang. Bereits zuvor hatten sich Soldaten der Putin-Armee gegen die eigene Führung ausgesprochen. Auf einer Pressekonferenz der Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine, von der ein Clip im Netz kursiert, erklärte Alexej Zheleznyak, ein Soldat der 34. separaten motorisierten Gewehrbrigade, dass er sich den Streitkräften des gegnerischen Landes ergeben habe.

Putin-Kämpfer enden in Massengräbern laut

Er warnte Wladimir Putin, dass er niemals in der Lage sein würde, genügend Truppen in die Ukraine zu schicken, um das Land zu erobern. "Putin bombardiert ohne eine Kriegserklärung die Einwohner, Krankenhäuser und Städte in der Ukraine", sagte der Soldat unter Tränen auf der Pressekonferenz. Seine Kameraden würden in Massengräbern enden. "Er hat nicht nur uns, sondern ganz Russland getäuscht. Er hat einfach Faschisten aus uns gemacht.", äußerte er sich weiter.

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