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Wladimir Putin außer sich: Weil sie "Kakerlaken" sind! Ukraine-Arzt will Putins Soldaten kastrieren

Angetrieben von der Wut über die russische Invasion und den Drohungen gegen seine Familie lässt sich Ukraine-Mediziner Gennadiy Druzenko zu einer unfassbaren Aussage im TV hinreißen: Er habe seine Ärzte angewiesen habe, "gefangene russische Soldaten" zu kastrieren.

Ein Ukraine-Arzt drohte den Soldaten von Wladimir Putin. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin | Alexei Nikolsky

Diese Aussagen eines Ukraine-Arztes schockieren nicht weniger als der grauenhafte Angriffskrieg, den Wladimir Putin seit fast vier Wochen in der Ukraine führt, an sich. Es zeigt, was der krieg aus Menschen machen kann, wenn ihre Ängste und Emotionen überkochen. Doch was der ukrainische Arzt Gennadiy Druzenko, der im Kriegsgebiet im Einsatz ist, gegenüber einem ukrainischen TV-Sender erklärte, ist schlicht eine unmenschliche Entgleisung.

Invasion von Wladimir Putin: Ukraine-Arzt will "gefangene russische Soldaten kastrieren"

Der 49-jährige Mediziner musste sich nach seinem Interview mit dem TV-Sender Ukraine-24 (siehe Video weiter unten) über russische Kriegsgefangene entschuldigen und behauptete, er sei immer ein "großer Humanist" gewesen, habe aber seine Überzeugungen geändert, als Wladimir Putin mit seinen Truppen die Ukraine überfiel. Der Leiter eines mobilen Krankenhauses in den Kriegsgebieten der Ostukraine hatte vor laufender Kamera in einer schockierenden Aussage enthüllt, dass er seine Ärzte angewiesen habe, "gefangene russische Soldaten zu kastrieren", weil sie "Kakerlaken und keine Menschen" seien.

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Klinik stellt klar: Keine Sterilisation von Putin-Soldaten in Ukraine

Ein unglaublicher Vorgang! Auf der Webseite der Klinik gibt es mittlerweile ein Statement zu den Äußerungen von Druzenko zu lesen. Dort heißt es: "Auslöser für diese Erklärung waren Drohungen gegen Gennadiy und seine Familienmitglieder. Die russischen Propagandakanäle haben die Erklärung aus dem Zusammenhang gerissen und weit verbreitet." Dass es zu den angekündigten Praktiken gekommen sei, wurde dabei ausgeschlossen. Die Verantwortlichen erklären weiter, dass sie sich nie an der Sterilisation russischer Invasoren beteiligt haben und auch nicht vorhaben, dies zu tun, schon gar nicht bei gefangenen russischen Soldaten und Offizieren.

Ukraine-Arzt bedroht: Warum Gennadiy Druzenko Putin-Kämpfern mit Sterilisation drohte

"Unsere Aufgabe ist es, Leben zu retten. Wir arbeiten in strikter Übereinstimmung mit dem Übereinkommen über die Behandlung von Kriegsgefangenen (Genfer Konvention über Kriegsgefangene von 1929) und anderen Anforderungen des humanitären Völkerrechts und halten uns an alle Regeln und Bräuche des Krieges. Der Leiter der PFVMH entschuldigt sich für seine Emotionen, die durch die brutalen Drohungen gegen ihn und seine Familie ausgelöst wurden, was wir noch einmal betonen.", informieren die Mediziner weiter.

Allerdings: Das russische Ermittlungskomitee leitete einem Bericht des "Daily Star" zufolge ein Strafverfahren wegen der Äußerungen Druzenkos ein. Damit könnte er nach russischem Recht vor Gericht gestellt werden könnte.

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