Von news.de-Redakteur - Uhr

Wladimir Putin: "Kugel in den Kopf!" Comedy-Star ruft zum Putin-Mord auf

Das machte die Ratsmitglieder einer texanischen Gemeinde sprachlos: Ein Komiker trat dort vor das Mikrofon und rappte über den Tod von Kreml-Chef Wladimir Putin. Alex Stein fordert: "Schießt Putin eine Kugel in den Kopf."

Ein US-Komiker rappte über den Mord an Wladimir Putin. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Alexei Nikolsky

Es ist eine der seltsamsten Reaktion auf die russische Invasion in der Ukraine bislang: ein "Rapper", der in einer Stadtratssitzung in Texas darüber spricht, Kreml-Boss Wladimir Putin zu töten. Alex Stein, besser bekannt als Internet-Komiker Primetimestein, heizte in dieser Woche die Sitzung in Plano (US-Bundesstaat Texas) an, indem er den Ratsmitgliedern einige wirklich Putin-feindliche Texte im die Ohren krachte, wie auf seinem Twitter-Account gleich mehrfach zu sehen ist. Man kann es an ihren Gesichtern ablesen: Das war nicht die Sitzung, die die Ratsmitglieder erwartet hatten.

Wladimir Putin soll sterben: Comedy-Star rappt von "Kugel in den Kopf"

Bewaffnet mit einem Bluetooth-Lautsprecher, rappte Alex Stein wie wild: "Die Gaspreise sind viel zu hoch, Putin muss sterben, schießt Putin eine Kugel in den Kopf." Die Ratsmitglieder schienen nicht gerade begeistert zu sein, vielleicht waren sie auch nur verdutzt. Kein einziger Kopf wackelte, aber Stein ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen - und mehr als zwei Minuten lang nicht locker. Abschließend dankte Alex Stein dem Rat und rief in Anspielung auf US-Senator Lindsey Graham auf, das russische Volk zur Ermordung Putins auf.

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US-Senator forderte Ermordung von Wladimir Putin

Graham formulierte Anfang des Monats in seinen schockierenden Ausführungen: "Der einzige Weg, dies zu beenden, ist, dass jemand in Russland diesen Kerl ausschaltet. Damit würden Sie Ihrem Land und der Welt einen großen Dienst erweisen."

Es ist nicht das erste Mal, dass Alex Stein alias Primetimestein eine öffentliche Versammlung unsicher gemacht hat. Der Witzbold hat schon unzählige Zoom-Sitzungen für Schulen und Kommunalverwaltungen gesprengt und dabei jedes Mal ein neues Sketch-Szenario ins Spiel gebracht. Auf seinem Account beim Kurznachrichtendienst Twitter sind weitere solcher Aktionen zu sehen (siehe Video weiter unten).

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rut/news.de