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Coronavirus-Impfungen für Kinder ab 12: Impfangebot für Schulkinder nach den Sommerferien geplant

Während die Impfkampagne gegen das Coronavirus in Deutschland weiter Tempo aufnimmt, laufen die Vorbereitungen für den schützenden Pieks für Kinder ab 12 Jahren. Nach den Sommerferien soll es so weit sein.

Das Impftempo in Deutschland nimmt Fahrt auf: Voraussichtlich nach den Sommerferien sollen auch Kinder ab 12 Jahren gegen das Coronavirus geimpft werden. Bild: picture alliance/dpa | Wolfgang Kumm

Bund und Länder wollen mögliche Corona-Impfungen für Kinder im Alter über 12 Jahren während der Sommerferien vorbereiten.

Biontech-Impfstoff für Kinder ab 12 Jahren voraussichtlich ab Juni 2021 zugelassen

Stand heute sei eine EU-Zulassung des bisher ab 16 Jahre freigegebenen Biontech-Impfstoffs für 12- bis 15-Jährige im Juni wahrscheinlich, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Donnerstag in Berlin nach Beratungen mit seinen Länder-Kollegen.

Impfstart für Kinder und Jugendliche nach den Sommerferien geplant

Unter dieser Voraussetzung wollten die Länder jeweils für sich Konzepte erstellen, wie bis Ende August allen 12- bis 18-Jährigen eine erste Impfungen angeboten werden könne. Der Bund wolle sicherstellen, dass dafür die nötigen Impfdosen für diese Altersgruppe auch verfügbar sind.

Gesundheitsminister Spahn hofft auf normalisierten Schulbetrieb durch Kinder-Impfungen

"Gerade die Eltern und die Kinder dürfen erwarten, dass wir diese Frage bestmöglich vorbereiten", sagte Spahn. Sie litten wie viele andere auch seit Monaten unter dieser Pandemie. Es gehe auch darum, "ob und wie Schule wieder losgehen kann nach den Sommerferien".

Spahn betonte mit Blick auf den Zeitplan ausdrücklich, dass eine Impfstoff-Zulassung für Kinder über 12 Jahre im Juni wahrscheinlich sei, sie liege aber nicht bei 100 Prozent.

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Merkel: Corona-Impfung für Jüngere soll schnell kommen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bekräftigt, dass Kinder und Jugendliche nach Zulassung von Corona-Impfstoffen für ihre Altersgruppe beim Impfen schnell an die Reihe kommen sollen. "Wir wollen ja sowieso dann ab Anfang Juni die Priorisierung aufheben. Aber wir werden auch mit den Ländern darüber sprechen: "Wie können wir möglichst sicherstellen, dass dann die jungen Leute auch schnell drankommen?"", sagte Merkel am Freitag bei einer Online-Diskussion im Rahmen von sogenannten Jugendpolitiktagen.

Der deutsche Impfstoffhersteller Biontech und sein US-Partner Pfizer hatten kürzlich bei der europäischen Zulassungsbehörde EMA die Zulassung ihres Präparats für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren beantragt. Merkel zeigte sich sehr zuversichtlich: "Das wird sicherlich sehr zeitnah passieren."

Gerade junge Menschen hätten "eine große Mobilität und einen berechtigten Anspruch darauf, sich zu bewegen und auch sicher zu sein", betonte die Kanzlerin. "Deshalb werden wir alles daran setzen - in Abhängigkeit natürlich von den verfügbaren Impfdosen -, diese Gruppe nicht aus dem Auge zu verlieren." Merkel warnte aber auch davor, Ältere zu vergessen, die noch nicht geimpft sind.

Die CDU-Politikerin bedankte sich bei Kindern und Jugendlichen für Solidarität in der Pandemie. "Das sind große, große Einschränkungen, die da sind, das Lernen, das Alleinsein", sagte sie mit Blick auf die Kontaktbeschränkungen. Trotz großer Löcher im Haushalt und hoher Ausgaben durch Corona mahnte sie, "die Bedürfnisse von jungen Leuten, von Kindern, nicht zu vergessen, sondern im Mittelpunkt zu behalten".

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loc/news.de/dpa