"Sherlock - Das letzte Problem" online als Wiederholung: War das die letzte Folge? DAS spricht für ein jetziges Serien-Ende

Das Erste zeigte nach mehr als zwei Jahren Pause die vierte Staffel der britischen Erfolgsserie mit Benedict Cumberbatch in der Hauptrolle. Los ging es an Pfingsten - Sonntag und Montag. Der dritte Teil folgte nun am 11. Juni. So sehen Sie "Das letzte Problem" als Wiederholung.

Moriarty (Andrew Scott) bei Sherlocks Schwester Euras (Sian Brooke) auf der geheimen Gefängnisinsel Sherrinford. Bild: Hartswood Films 2016/BBC

Angelehnt an die Romanvorlagen von Sir Artur Conan Doyles ging es im zweiten Teil "Der lügende Detektiv" um einen Serienmörder. Teil drei, "Das letzte Problem", wird zu einem richtig spannenden Psychothriller zwischen Denkaufgaben, einem aus der Ferne zu verhindernden Flugzeugabsturz und der stetigen Frage nach Moral, wenn man über Tod und Leben richten kann.So bietet der letzte der drei neuen Sherlock-Filme ein furioses Finale.

"Sherlock - Das letzte Problem" am 11.06.2017 im TV verpasst? Wiederholung online (ARD-Mediathek)

Sie haben "Sherlock - Das letzte Problem" am Sonntagabend, den 11. Juni 2017, im Ersten verpasst oder wollen das große Finale der aktuellen Staffel noch einmal sehen? Leider wird es im TV vorerst keine Wiederholung geben. Wir empfehlen Ihnen jedoch an dieser Stelle die ARD-Mediathek: Hier finden Sie in der Regel zahlreiche TV-Beiträge nach der Ausstrahlung online als Video on Demand zum Streamen.

FOTOS: "Sherlock" Das sind Benedict Cumberbatchs zehn größte Rollen
zurück Weiter Das sind Benedict Cumberbatchs zehn größte Rollen (Foto) Foto: ddp images/spot on news Kamera

Finale der aktuellen "Sherlock"-Staffel: Das passiert in "Das letzte Problem" am 11.06.2017

Im Laufe der Staffel geraten alle drei Hauptfiguren in Lebensgefahr - für eine endet das tödlich. Und auch der totgeglaubte Rivale Moriarty spielt immer wieder eine Rolle. Das Trio - Holmes und die Watsons - gestalten die Autoren Steven Moffat und Mark Gatiss inniger und freundschaftlicher. Im Laufe der drei Teile wird deutlich, welchen Einfluss Mary auf die Männer hat. Und auch wenn es anfangs den Anschein macht, als würde aus dem Nerd Holmes mehr Mensch, hat sich das bald wieder erledigt.

Die Fälle sind wieder einmal großartig inszeniert. Verschiedene Handlungsstränge werden gegeneinander geschnitten. Farben, Licht und die passende Musik setzen überall da Effekte, wo die Darsteller nicht im Vordergrund stehen. Kern aber sind die Dialoge, Schlagabtausche zwischen Holmes und seinen Partnern oder Kontrahenten.

Gut ist, dass die drei Teile in Deutschland ebenfalls schnell nacheinander gezeigt werden. Denn auch die Cliffhänger haben es in sich: "Oh, er macht so ein merkwürdiges Gesicht. Ich sollte besser ein Loch reinschießen." Schnitt. Pistole. Schnitt. Schuss. Schluss.

Überhaupt könnte "Das letzte Problem" seinem Namen in mehrfacher Hinsicht gerecht werden - und das Finale der Serie sein. Spekuliert wird darüber schon länger, nicht zuletzt weil Watson-Darsteller Martin Freeman in einem Interview der "Entertainment Weekly" sagte, alle seien sehr beschäftigt und wollten auch andere Sachen machen. "Ich denke, ein Ende ist nichts, wovor man sich fürchten muss." Nun legt Koproduzent Gatiss nach: "Vieles von dem, was wir seit langer Zeit geplant hatten, konnten wir hoffentlich sehr zufriedenstellend verwirklichen. Das heißt nicht, dass dies unbedingt der endgültige Höhepunkt ist, aber es könnte sein - wer weiß?".

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lid/news.de

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