04.11.2016, 15.30 Uhr

"Wir sind die Rosinskis" als Wiederholung in der ARD-Mediathek: Eine schrecklich nette Familie mit dem Thalbach-Clan

Katharina Thalbach tritt erstmals gemeinsam mit ihrer Tochter Anna und Enkelin Nellie in einem Film auf - allein das ist schon lohnenswert. Wie Sie "Wir sind die Rosinskis" als Wiederholung sehen, erfahren Sie hier.

Anna Thalbach (Mitte) spielt das erste Mal mit Mutter Katharina (2. von rechts) und Tochter Ellie Thalbach in einem Film (1. von rechts). Bild: ARD Degeto/Daniela Incoronato

Drei Generationen, drei starke Frauen - eine Familie, die zusammenhält wie Pech und Schwefel. Wie lässt sich das besser besetzen als mit den drei Thalbachs? Für die Komödie "Wir sind die Rosinskis", die das Erste am Freitag (4. November, 20.15 Uhr) zeigt, standen Ausnahmeschauspielerin Katharina Thalbach (62), ihre Tochter Anna (43) und ihre Enkelin Nellie (21) erstmals gemeinsam vor der Kamera - allein dafür lohnt sich der Film.

ARD-Spielfilm am 4. November verpasst? "Wir sind die Rosinskis" als Wiederholung online (ARD-Mediathek) und im TV

Sie hatten am Freitagabend bereits etwas anderes vor oder möchten "Wir sind die Rosinskis" gern noch einmal anschauen? Dann werfen Sie doch einen Blick in die ARD-Mediathek. Dort finden Sie den Film nach TV-Ausstrahlung als Video on Demand, das sie jederzeit anschauen können. Eine Wiederholung im Fernsehen sehen Sie zu folgenden Sendeterminen:

  • Dienstag, 8.11.2016 um 15.30 Uhr bei One
  • Mittwoch, 9.11.2016 um 6.45 Uhr bei One
  • Mittwoch, 9.11.2016 um 12.30 Uhr bei One

TV-Vorschau zu "Wir sind die Rosinskis" am 3. November 2016 im Ersten

Tochter Anna Thalbach spielt in der Komödie die Mutter Peggy, die im tristen Frankfurt (Oder) mit ihrem Job in einer Großwäscherei mühsam die Familie über Wasser hält. Sie hat den arbeitslosen Mann Torben, drei verschieden schwierige Kinder aus drei verschiedenen Beziehungen und ein Problem mit dem "Härtefallbeauftragten" aus dem Arbeitsamt, der ihr heruntergekommenes Häuschen wegen Mietschulden räumen lassen will.

Dass nach langer Funkstille auch noch ihre Mutter (Katharina Thalbach) auftaucht, macht die Sache nicht gerade besser. Die Alte, gangstermäßig mit Ledermantel und dunkler Brille, will Peggys Mann in ihre dubiosen Trecker-Geschäfte mit Polen hineinziehen. Obendrein unterstützt sie die älteste Enkelin Angelique (Nellie Thalbach) bei der Schnapsidee, sich mit einem Nagelstudio im Plattenbau selbstständig zu machen. Doch als es dann für die Familie wirklich hart auf hart kommt, ziehen alle wieder an einem Strang.

Drei-Generationen-Film mit Katharina, Anna und Ellie Thalbach

Zugegeben: Der Plot ist ein bisschen absehbar, der Humor manchmal etwas dick aufgetragen. Aber wie das (auch in den Nebenrollen hochkarätig besetzte) Team diese Geschichte spielt, ist dann doch recht vergnüglich. Hinreißend vor allem Katharina Thalbach. Wie sie als kettenrauchende Mafiosa mit derber Berliner Schnauze in den Kindergeburtstag der Familie platzt, ihre Tochter als "lausige Mutter" zur Schnecke macht und doch für alle ein riesengroßes Herz hat, ist schon von besonderer Qualität.

Aber auch Anna Thalbach als liebevoll verhärmte Proll-Mutter und Nellie als toughe Tussie sind überzeugend. Dass daneben auch der hoffnungslose Softie Torben (Milan Peschel), die rauflustige Tochter Michelle (Emma Bading) und der kleine Traumtänzer Finn (Tilman Döbler) Raum haben, ist der Regie von David Gruschka und dem ursprünglich als Serie gedachten Buch zu verdanken (Idee: Daniel Krauss und Anika Soisson). Für einen groovigen Sound sorgen Sängerin Jasmin Shakeri und das DJ-Duo Beathoavenz.

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kad/lid/news.de

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