Von news.de-Redakteurin Susett Queisert - 23.09.2015, 06.00 Uhr

Low Carb: Drei-Gänge-Menü unter 1000 kcal

Sie möchten für Ihre Gäste ein tolles 3-Gänge-Menü zaubern, sind aber selbst gerade dabei, etwas auf die schlanke Linie zu achten? News.de zeigt Ihnen, wie Sie ein Menü kochen, dass insgesamt weniger als 1000 Kilokalorien hat und zudem auch noch hervorragend schmeckt.

Die Low-Carb-Rezepte für das 3-Gänge-Menü finden sich in den Büchern der systemed-Reihe. Bild: systemed Verlag/Montage

Low Carb ist kein neuer Trend aus Amerika, sondern ein schon sehr lange etabliertes Abnehmsystem, bei dem bewusst auf die Einnahme weniger Kohlenhydrate geachtet wird. Statt also Brötchen, Brot, Nudeln oder Reis gibt es viel Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch und Milchprodukte.

Jetzt mag man denken, dass sich ohne eine ordentliche Beilage kaum Gerichte kochen lassen, die man auch als Menü für Freunde und Verwandte anbieten würde. Doch die Bücher der systemed-Reihe beweisen das Gegenteil. News.de hat für Sie ein paar Rezepte zusammengesucht, mit denen Sie ein 3-Gänge-Menü zaubern werden, welches insgesamt weniger als 1000 Kilokalorien vorweisen kann.

Eine Suppe zum Warmwerden

Traditionell beginnt ein Menü immer mit einem kleinen Salat oder einem Süppchen. Passend zur Pilzsaison serviert man am besten eine Pfifferlingssuppe, die vor allem aus viel Gemüse, Pfifferlingen und zahlreichen Gewürzen besteht. Sogar 100ml Sahne sind enthalten. Deftig angeschwitzt, mit Zitrone und Thymian gewürzt und nach etwas Einkochzeit mit Sahne, Salz, Pfeffer und Muskat abgeschmeckt, landet eine Suppe mit nur 290 kcal in den Tellern. Das komplette Rezept finden Sie in "Low-Carb Suppen" von Manuela Oehninger Suter.

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Wer lieber eine kalte Vorspeise vorzieht, kann natürlich auch einen kleinen Salat mit Tomaten, Gurken und Paprika servieren, welcher mit Essig und Öl gereicht wird.

Ente, Forelle oder Wild

Bleibt man bei den saisonalen Speisen, hat Wild gerade Hochsaison. Eine Wildpfanne mit Johannisbeeren kommt da genau recht. Aus einem ganzen Rehrücken zubereitet, serviert mit Möhren, Zwiebeln, Walnüssen und Johannisbeeren entsteht ein leckeres Wildgericht mit 480 kcal pro Portion.

Auch ein herrlicher Braten kann durchaus kalorienreduziert sein, solange man keine Beilagen hinzugibt. Bild: pixabay/PublicDomainPictures

Für Fischliebhaber bietet sich das Forellenfilet "Hot-Spice" mit Knoblauch-Paprika-Gemüse an. Dabei wird die Forelle ganz normal vorerst gewaschen, getrocknet, mit Zitrone, Salz und Pfeffer gewürzt und beidseitig angebraten. Das "Hot-Spice" in Form von roten Chilischoten kommt erst zum Paprikagemüse dazu und bringt den Magen ordentlich zum Erhitzen. Dieses Gericht, welches wie das obige aus dem Buch "Low-Carb Pfannengerichte" von Wolfgang Link stammt, bringt gerade einmal 335 kcal auf die Waage.

Ist der Hunger dagegen riesig, bietet sich eine gefüllte Ente an. Diese wird - wie für einen Braten üblich - mit Zwiebeln, Knoblauch, Sellerie, Möhren und einem Apfel gefüllt, mit Salz, Pfeffer und Beifuß gewürzt und 90-100 Minuten im Bräter gegart. Auch dieses Mahl ist mit 565 kcal für alle Abnehmwilligen durchaus essbar. Das komplette Rezept findet sich in "Low-Carb für Sportler" von Wolfgang Link und Dr. Med. Jürgen Voll.

Herrlich erfrischend

Um das Menü entsprechend abzurunden, fehlt nur noch das Dessert. Dass man mit einem Tiramisu oder einer Mascarpone-Creme nicht unter 1000 kcal bleibt, scheint ersichtlich. Daher passt zu diesem kalorienreduzierten Menü kein besserer Abschluss als ein Zitronensorbet. Herrlich frisch, mit Zitronen, Birnen, Ahornsirup, Rumaroma und Zitronenmelisse zubereitet, beendet das Dessert das rundum gelungene Essen.

Einzig bedacht werden muss, dass dieses vor dem Servieren vier bis fünf Stunden gefroren wird, wobei auch während dieser Prozedur ein regelmäßiges Umrühren notwendig ist. Dabei belohnt Sie das Sorbet aus dem Buch "Low-Carb Dessert" mit nur 90 kcal pro Portion.

Rezepte für jeden Geschmack

Die Low-Carb-Bücher aus dem systemed-Verlag zeigen, dass "Diätnahrung" nicht immer fad und schlecht schmecken muss. Zahlreiche Rezepte für jedes Belieben animieren zum Nachkochen und Nachbacken.

Nur an eines muss man sich bei dieser Nahrungsumstellung gewöhnen: Eine "Sättigungsbeilage" sucht man vergeblich.

qus/bua/news.de

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