Von news.de-Redakteurin - 11.09.2019, 14.18 Uhr

Daniel Küblböck verschollen seit September 2018: "In Kanada gesichtet!" Die wirrsten Theorien zum vermissten DSDS-Star

Daniel Küblböck soll am 9. September 2018 von Bord eines Kreuzfahrtschiffes gesprungen sein. Das beweist ein Überwachungsvideo. Offiziell gilt der DSDS-Star als verschollen. Einige glauben jedoch nicht an seinen Tod.

Vor einem Jahr verschwand Daniel Küblböck spurlos. Bild: dpa

Seit einem Jahr fehlt von Daniel Küblböck jede Spur. In der Nacht zum 9. September 2018 geht der DSDS-Star von Bord des Kreuzfahrtschiffes "AIDAluna". Warum, ist bis heute unklar. 80 Stunden lang suchte die kanadische Küstenwache nach Küblböck. Jedoch ohne Erfolg! Nun gilt er offiziell als verschollen.

Daniel Küblböck verschollen: Litt der DSDS-Star an Depressionen?

Der Ex-DSDS-Star durchlebte die Schattenseiten des Rampenlichts. Er sprach immer wieder von Mobbing - zuletzt bei seiner Schauspielausbildung am Europäischen Theaterinstitut in Berlin (ETI). Anfang August 2018 erhob Küblböck laut "Bild"-Zeitung schwere Vorwürfe gegen seine Mitschüler und den Schulleiter. "Dieses monatelange Mobben an meiner Schule in meiner Klasse hat mich doch zutiefst in meiner Seele erschüttert", schrieb Küblböck in einem Facebook-Beitrag. Trotz der angespannten Situation bereitete er sich auf seine Rolle als alternden Transvestiten Aurora im Abschlussstück der Schule vor. Seine Rolle wurde jedoch gestrichen. Die Gründe dafür sind unklar.

Nach "Spiegel"-Informationen litt Daniel zu diesem Zeitpunkt bereits an Panikattacken und Angstzuständen. Im August 2018 habe ihn ein Neurologe in Palma de Mallorca untersucht und eine "wahrscheinlich akute Episode einer schizophrenen Psychose" diagnostiziert. Am Tag der Abreise mit dem Kreuzfahrtschiff soll Küblböck dem musikalischen Leiter der Schauspielschule geschrieben haben: "Ich gehe bald in Therapie, weil ich mich in meinem männlichen Körper nicht mehr wohl fühle und meine Rolle als Aurora mir gezeigt hat, wie gerne ich eine Frau wäre... Es hat mir die Tür zu meinem Ich geöffnet, und ich kann jetzt endlich diesen Weg wagen, der sehr hart und schmerzvoll sein wird." Auf dem Kreuzfahrtschiff soll Küblböck auffällig oft in Frauenkleidern unterwegs gewesen sein.

Ex-Freund sicher: Küblböck lebt als Frau in Kanada

Mittlerweile ranken sich einige - bisweilen sogar äußerst bizarre - Theorien um den Verbleib von Daniel Küblböck. Der DSDS-Star soll seinen angeblichen Tod nämlich nur inszeniert haben. Gibt man in die Google-Leiste "Daniel Küblböck" ein, kommt automatisch der Suchvorschlag "... in Kanada gesichtet". Dahinter verbirgt sich eine der populärsten Theorien: Sein Ex-Freund Robin behauptet beispielsweise, dass sich Daniel Küblböck in Kanada ein neues Leben aufgebaut hat - als Frau versteht sich. "Wenn ich an Daniel denke, verbinde ich ihn nicht mit dem Tod. Ich spüre, dass er lebt", sagt er gegenüber dem "Closer". Beweise für seine Theorie habe er jedoch nicht.

Bizarre Theorie um DSDS-Star! Ist Daniel Küblböck jetzt Carola Rackete?

Auch eine andere Verschwörungstheorie schlägt in die selbe Kerbe. Auf Facebook kursierte vor ein paar Monaten ein Beitrag, der eine kuriose Behauptung aufstellt. Seawatch-Kapitänin Carola Rackete soll eigentlich der verschollene Daniel Küblböck sein. Und Tatsache: Beide haben optisch einige Ähnlichkeiten. Ein paar Fotos sollten diese Theorie daher beweisen. Doch es kam anders. Natürlich ist diese Behauptung absoluter Humbug. Das Portal "mimikama.at" widerlegte die Theorie.

Wurde Daniel Küblböck ermordet?

Andere glauben jedoch, dass Daniel Küblböck gar nicht von Bord der "AIDAluna" gesprungen sei, sondern dass Fremdverschulden der Grund für sein Verschwinden ist. Auf dem Instagram-Account von Daniel Küblböck unter dem Namen "Rosa Luxemburg" sind sich einige Fans sich, dass es Mord war. "Wieso zieht eigentlich niemand in Betracht, dass er eventuell von Bord geschubst wurde oder sonstiges? (...) So wie das alles klingt, hat jemand es gesehen und nichts getan und das Schiff es erst weniger später bemerkt. komisch", heißt es in einem Kommentar."Sorry, aber ich denke, jemand hat ihn umgebracht", schließt sich ein anderer Fan an. Offiziell schließt die Polizei eine Straftat jedoch aus. Aufnahmen der Überwachungskamera zeigen eindeutig, dass Daniel Küblböck über die Reling kletterte und ins Meer sprang.

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bua/sba/news.de

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