Majid Kessab bei "stern TV" zu Gast: Herkunft, Erfolge und Tanzschule: So lebt und arbeitet "Magilla"

Der Tänzer Majid Kessab hat eine Vision: Mithilfe von Hip-Hop will er Jugendliche auf den richtigen Weg bringen. Das waren seine bisher größten Erfolge.

Der Krefelder Tänzer Majid Kessab ist mittlerweile weit herumgekommen. Dennoch schlägt sein Herz für seine Heimatstadt Krefeld. Bild: facebook.com/MajidKessab

Mit seiner Mischung aus New Style, Hip-Hop, House und traditionellem Tanz gehört Majid Kessab zu den talentiertesten Nachwuchskünstlern in Deutschland. Doch es war ein langer Weg, den der Krefelder Architekturstudent dafür zurücklegen musste. Das waren die wichtigsten Stationen seiner Karriere.

Majid Kessab kam mit seiner Familie aus dem Irak nach Deutschland

Majid "Magilla" Kessab stammt ursprünglich aus dem Irak. Seine Familie kam nach Deutschland, als er gerade erst drei Jahre alt war. Seitdem nennt er Krefeld seine Heimat. Dort bekam er im Rahmen der Krefelder Straßenmodenschau zum ersten Mal die Möglichkeit, sich vor Publikum zu präsentieren. Ursprünglich wollte er eigentlich nie Tänzer werden, doch seine Schwester erkannte sein Talent und drängte ihn dazu, weiter an sich zu arbeiten.

Majid "Magilla" Kessab wird Sieger bei "Got to Dance"

Und es dauerte auch nicht lange, bis sein Können auch von anderen erkannt wurde. Im Jahr 2014 nahm Majid Kessab bei der Tanzshow "Got to Dance" teil und ging am Ende schließlich als Sieger hervor. Damals konnte er sich über eine Prämie von 100.000 Euro freuen. Trotzdem blieb der Sänger bodenständig. In einer Dankesrede, die er kurz darauf auf Facebook veröffentliche, hob er besonders die Bedeutung seiner Familie hervor - und lobte auch seine Heimatstadt: "Krefeld, meine Stadt, da wo ich tanzen gelernt hab." Und auch in seiner weiteren Karriere sollte Krefeld eine bedeutende Rolle spielen.

Nach WM-Sieg im Hip-Hop und Freestyle: Majid Kessab eröffnet Tanzschule "Area 47" in Krefeld

Später gelang Majid Kessab auch international der Durchbruch. So wurde er sowohl Weltmeister im Hip-Hop als auch in der Disziplin "Freestyle". Doch auch nach seinem Erfolg wollte er seiner Heimat etwas zurückgeben. Gemeinsam mit seinem alten Weggefährten Mo eröffnete er die Tanzschule "Area 47" in Krefeld, die sich einer ganz besonderen Aufgabe verschrieben hat. Hip-Hop hatte für den Künstler immer eine integrative Funktion und so soll seine Tanzschule vor allem Kindern und Jugendlichen mit Problemen helfen.

Dadurch sollen sie nicht nur Kontakt zu Gleichgesinnten finden, sondern auch Tugenden wie Disziplin und Selbstvertrauen erlernen. Die Schule hat es mittlerweile zu deutschlandweiter Bekanntheit gebracht und verschaffte ihm Auftritte in verschiedenen Fernsehsendungen wie "stern TV".

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jat/sam/news.de

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