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Todesfalle Beauty-OP: Fettabsaugung auf eigene Faust geht schief - Krankenschwester (30) tot

Der Traum von einem straffen Bauch wurde für eine Krankenschwester in Mexiko zum Todesurteil: Als die 30-Jährige eine Fettabsaugung ohne Fachkenntnisse an sich selbst durchführen wollte, bezahlte sie die Narkose mit dem Leben.

Der Traum von einem straffen Bauch wurde für eine Krankenschwester in Mexiko zum Todesurteil (Symbolfoto). (Foto) Suche
Der Traum von einem straffen Bauch wurde für eine Krankenschwester in Mexiko zum Todesurteil (Symbolfoto). Bild: Adobe Stock / Georgii

Wenn man schon in einer Schönheitsklinik arbeitet, wieso dann nicht gleich die Gunst der Stunde nutzen und den eigenen Problemzonen zu Leibe rücken? So oder so ähnlich dürften die Gedankengänge gewesen sein, die einer Krankenschwester in einer Beauty-Klinik in Mexiko durch den Kopf gegangen sein dürften. Doch als sie diesen Plan in die Tat umsetzen wollte, bezahlte die 30-Jährige dies mit dem Leben, wie aus einem Bericht des britischen "Mirror" hervorgeht.

Krankenschwester will Fettabsaugung durchführen - und stirbt an Überdosis Betäubungsmittel

Die medizinische Angestellte aus Cuernavaca im Bundesstaat Morelos, deren Name lediglich als "Carina" angegeben wurde, habe demnach versucht, sich ohne fachärztliche Hilfe einer Fettabsaugung am Bauch zu unterziehen. Ein fataler Fehler, wie sich schnell herausstellte: Die 30-Jährige, die keine Fachkenntnisse in Anästhesie besaß, verabreichte sich selbst bei dem OP-Versuch am 23. März 2023 ein lokales Betäubungsmittel, hatte diese aber falsch dosiert.

Als die bewusstlose Krankenschwester von Kollegen gefunden wurde, war es bereits zu spät: Umgehend eingeleitete Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos, die junge Frau war zu diesem Zeitpunkt bereits an einem Atemstillstand gestorben.

Todesfalle Beauty-OP: Wenn die Fettabsaugung tödlich endet

Normalerweise werden Fettabsaugungen nicht mit lokaler Betäubung, sondern unter Vollnarkose durchgeführt, je nach zu behandelndem Gewebe kann ein solcher Eingriff mehrere Stunden dauern. Ohne fachkundiges Personal und entsprechende medizinische Geräte kann eine Fettabsaugung wie am Beispiel der mexikanischen Krankenschwester, jedoch tödlich enden.

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Klinikchef geschockt: Krankenschwester wollte sich heimlich in Ärzte-Büro Fett absaugen

Von dem tödlichen Zwischenfall bekam der Leiter der Schönheitsklinik allerdings nicht sofort etwas mit: Dr. Rolando Samper Mendoza weilte, als die Krankenschwester sich eigenmächtig ein Anästhetikum verabreichte, bei einem Ärztekongress in Guadalajara. "Ich habe erfahren, dass eine meiner Krankenschwestern ohne mein Einverständnis oder meine Erlaubnis mein Vertrauen missbrauchend entschloss, eine Fettabsaugung am Bauch mit lokaler Betäubung durchzuführen", so der Schönheitschirurg später. Die Schwester habe den Eingriff zudem nicht im Operationssaal, sondern im Büro eines Arztes unter unsterilen Bedingungen durchführen wollen. "Infolge dieser unerklärlichen Tat starb sie, nachdem sie eine große Menge Betäubungsmittel appliziert hatte", so der Klinikchef weiter. Nach dem Tod der Krankenschwester wurden offizielle Ermittlungen eingeleitet, bei denen Dr. Samper Mendoza die Behörden vollumfänglich unterstützen wolle.

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